8.500 Euro Belohnung für Ergreifung von Hundehasser ausgelobt

18. Mai 2010, 12:23
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Blindenhund und Welpe starben durch Gift, vier weitere Tiere überlebten knapp - Noch keine heiße Spur

Insgesamt 8.500 Euro Belohnung sind bereits für die Ergreifung jenes Hundehassers ausgelobt worden, der derzeit im Bezirk Kirchdorf in Oberösterreich sein Unwesen treibt. Bisher wurden sechs Tiere vergiftet. Ein ausgebildeter Blindenhund und ein Welpe starben, die vier andern überlebten knapp.

Der Blindenhund einer Frau aus Grünburg dürfte das vorerst letzte Opfer des Täters gewesen sein. Er war für seine 26-jährige Besitzerin von besonderer Bedeutung, um den Alltag meistern zu können. Sein Wert wird aufgrund der kostspieligen Schulungen mit etwa 30.000 Euro beziffert. In den Wochen davor waren schon fünf andere Hunde vergiftet worden. Vier überlebten knapp, ein zehn Monate alter Welpe starb.

Das Herrchen des getöteten Welpen setzte nach dem Giftanschlag eine Belohnung von 2.000 Euro auf die Ergreifung des Schuldigen aus. Es folgten die Tierschutzorganisation Vier Pfoten und der Gnadenhof Gut Aiderbichl mit je 3.000 Euro sowie der Österreichische Tierschutzverein mit 500 Euro - ergibt in Summe 8.500 Euro.

Die zuständige Polizeiinspektion in Molln teilte am Dienstag mit, dass man den Fall "mit Hochdruck" bearbeite. Eine heiße Spur gebe es aber noch nicht. (APA)

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