Serbische "Rote Barette" im Dienst der Mafia

17. Mai 2010 17:43

Ehemalige Sonderpolizisten als Bodyguards eines Drogenbosses bei Entführung getötet

Belgrad - Angehörige der ehemaligen serbischen Polizei-Sondereinheit "Rote Barette" haben nach deren Auflösung offenbar bei der Mafia ein neues Tätigkeitsfeld gefunden. Belgrader Medien berichteten am Montag, dass bei der Entführung eines führenden bolivianischen Drogenbosses, William Rosales Suarez, in der Nacht auf Samstag in Bolivien seine sechs Bodyguards, darunter drei Serben, von Kidnappern getötet worden seien.

Bei den Serben soll es sich u.a. um einen 31-jährigen früheren Angehörigen der "Roten Barette" sowie einen 28-jährigen früheren serbischen Offizier handeln, der später in Serbien eine Wachdienstfirma hatte. Polizeidirektor Milorad Veljovic sagte der Nachrichtenagentur Beta, dass von den bolivianischen Behörden bisher keine offizielle Bestätigung des Todes von serbischen Bürgern vorliege.

Auflösung 2003

Die "Roten Barette" wurden nach dem Attentat auf den serbischen Premier Zoran Djindjic im März 2003 aufgelöst. An dem tödlichen Anschlag waren sowohl ihr Chef Milorad Ulemek ("Legija") als auch dessen Stellvertreter Zvezdan Jovanovic ("Zveki") sowie Angehörige einer damals führenden Belgrader Mafia-Gruppe, des sogenannten Zemun Clans, beteiligt.

Die serbischen Behörden haben nie mitgeteilt, wie viele Angehörige der vom serbischen Geheimdienst SDB in den 90er Jahren gebildeten Sondereinheit nach der Auflösung in andere Polizeieinheiten aufgenommen wurden. Laut früheren Medienberichten gab es 1.700 "Rote Barette". Die meisten hatten Kriegserfahrung in Bosnien-Herzegowina, Kroatien oder dem Kosovo gesammelt.(APA)

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Marko Danube
18.05.2010 16:14

Standardt bericht wie Krone !
Die drei Jungs sind 20 Stunden vorher eingereist und sollten als Bodyguards Arbeiten !

Wer ist in London, Frankfurt , Malmö , Zürich , Wien , Berlin , Hamburg im Heroin Business der der das sagen hat ? Albaner aus dem Kosovo !
Das steht so zumindest in den berichten von DEA, Interpol und Europol .

tom krishan1
 
18.05.2010 13:12

sicherheitsgeschäft und söldnertum ist international und boomt spätestens seit dem überfall auf den irak.

firmen zb wie blackwater sind nicht minder höchst fragwürdige profiteure.

ob das hier nun serben sind oder nicht ist vollkommen wurscht. andernfalls muss eine involvierung der serbischen mafia bzw der og nachgewiesen werden.

baden im welsbach
18.05.2010 09:16
...es gibt auch österreichische söldner, die z.b. im

irak "arbeiten" und wenn ich mich richtig erinnere wurde einer entführt und getötet.

bixente uhudla
 
18.05.2010 00:38

"offenbar neues betätigungsfeld" ???

nicht neues...buchttip:

http://www.perlentaucher.de/buch/31110.html

hat seinerzeit auch ein interview mit dem autor hier auf derstandard.at gegeben,als das buch erschienen ist

Michail Bakunin
 
18.05.2010 09:34

Auch passend, wenn auch nochmals eine Dimension übler:

http://www.anarchia-versand.net/product_i... Krieg.html

Dante Alighieri
17.05.2010 23:00

Die (einfach gestrickte) Welt von Pavlov, Srbija und Co. bricht zusammen... Bisher haben die ja immer so getan als wären alle Mafiosi (Kosovo-)Albaner ^^

Der_Klingone
18.05.2010 10:35
Andererseits muss man dem entgegenhalten ...

... das die "Arbeitsgrundlage" für Mafiosis in Serbien derart geschwächt wurde, daß sich viele gezwungen sahen im Ausland nach "Arbeit" zu suchen. Ein Mafiosi im Kosovo hingegen braucht nicht abwandern ;-)

Zürcher
17.05.2010 22:38
Neue Sensation!

Woow. Das was der Standard heute weiss, wissen andere schon 10 Jahre lang.

Der grösste Fehler wurde vom Staat begangen! Man kann nicht eine grosse Zahl von Spezialsoldaten einfach von heute auf morgen entlassen. Was denkt ihr machen die? Bäcker, Metzger oder Lastwagenchauffeur??? Nein, die machen das, was sie am besten können. Die meisten haben Sicherheitsfirmen eröffnet. Andere nützten ihr Können zu kriminellen Zwecken (Legija und co.). Und andere wurden arbeitslos. Bakula suchte weltweit eine Anstellung bei Sicherheitsfirmen. In Brasilien wurde er fündig. Eine Woche Bolivien, und tot ist er... Ich denke er war eher naiv. Auch Turcinovic prahlte laut Medienberichten über das grosse Geld. Der Preis dafür war jedenfalls zu gross!

Michail Bakunin
 
18.05.2010 09:37

Der Fehler liegt bereits darin, Menschen zum Töten auszubilden, nicht in ihrer späteren Entlassung. Militär ist und bleibt zum Kotzen.

Zürcher
19.05.2010 00:48
Kalaschnikow & Thompson

Michail Kalaschnikow und John T. Thompson sind an allem schuld!

Buddy5
18.05.2010 09:57
...

Rosarote Brille ^10

mein Deutschprofessor
18.05.2010 14:15

aha, der mensch ist vom grund auf schlecht. deswegen brauchen wir religionen, ethnien, staaten, militär usw.. all das um den schlechten menschen zu zähmen.
und du redest von rosaroten brillen. *LOL*

sdfgsfg sfgsfgfgf
17.05.2010 21:37

toller Beitrag von Standard!

Die serbische Kriminalität ist weit verbeitet, die Korruption genau so.Es waren diese Offiziere die im Kosovo Massaker angerichtet haben und heute Drogengeschäfte in Bolivien führen.

Semberija
18.05.2010 08:15

Der Artikel handelt von Bolivien, Augen auf und Gehirn einschalten !

Peja Pate
 
18.05.2010 10:11
Ja, in Bolivien

jedoch mit serbischen Teilnehmern "Jugendlichen Drogenabhängigen" die in KOSOVO, BOSNIEN oder KROATIEN gemordet haben!

Augen auf!!

Semberija
18.05.2010 10:25

"Jugendliche Drogenabhängige", rechnen Sie zurück wie alt die bei den Kriegen waren :)

Peja Pate
 
18.05.2010 13:02
ich rechne mal

wenn ich NUR vom Kosovo Krieg ausgehe, so sind es Jugendliche! Wenn ich aber sogar in den Bosnien Krieg oder gar den Kroatien Krieg zurückrechne so sind es "Drogenabhängige Kinder" was die Sache NOCH viel Schlimmer macht! Dann kann sogar die Sache noch schlimmer ausschauen! OFFIZIER-Kinder in Serbien die unter Drogen morden!!

Jo-Jo
17.05.2010 23:35
Der Artikel ist von der APA

Nicht vom Standard. Der Standard veröffentlicht in nur.

Peja Pate
 
17.05.2010 20:56
Komisch komisch

Zunächst ist es ein Grund mehr warum Bolivien den Kosovo nicht anerkennt. Man hat eben gute Kontakte zu Serbien. Aber mal was anderes! Seit wann gibt es 20 jährige Offiziere in Serbien? Das ist für mich ein Beweis mehr das in ALLEN Kriegen Jugendliche Drogenabhängige in die Kriege geschickt wurden! Rechenen wir mal zusammen! Einen 28jährigen früheren Offizier! Lassen wir Ihn im Kosovo Krieg eingestezt sein! Sprich 11 Jahre her! Er ist sogesehn mit 19/20 Jahren als Offizier im Krieg gewesen!! Das erklärt alles! Aber naja, er braucht sich über ein Unabhängiges Kosovo keine Gedanken mehr zu machen

Der_Klingone
18.05.2010 10:34
Mit 19 Jahren ...

... ist noch keiner Offizier ;-)

Der Neue Mensch
17.05.2010 21:29

In der NVA der DDR wurden sogenannte "Offiziere auf Zeit" in einem Jahr zum Unterleutnant ausgebildet. Die Absolventen eines solchen Offizierslehrganges waren also 19 oder 20 Jahre alt.

Bari
 
17.05.2010 20:33
Das waren mal Polizisten

Man bedenke, das waren mal Polizisten und andere einheiten des Staates Serbien in Kosovo und Bosnien.

Malkaye
20.05.2010 12:53
so ist es halt mit polizisten. auch in deutschland würde sich so mancher bulle für solche jobs finden

http://www.youtube.com/watch?v=C31AmmbiXEc

mitrovic dejan
17.05.2010 18:28
Zuwanderung einmall anders.

Serben sind eben als "Gastarbeiter" sehr gefragt.
Fachkräfte haben sein preis.

Malkaye
17.05.2010 18:04

super. sollten dadurch die drahtzieher der morde nicht wesentlich mächtiger werden hat die fortschrittliche regierung boliviens ein paar sorgen weniger!

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