Große Studie

Handy-Nutzung und Hirnkrebs ohne klaren Zusammenhang

17. Mai 2010, 12:09
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    foto: apa/christian büchel

    Die Forscher wollten herausfinden, ob Handynutzung Hirntumore begünstigt

Daten von 13.000 Handy-Nutzern aus 13 Ländern untersucht - Allerdings teilweise mit Geldern der Mobilfunkindustrie finanziert

London - Weiterhin gilt eine der großen Gesundheitsfragen der heutigen Zivilisation als ungeklärt: Die bisher größte Untersuchung zu möglichen Verbindungen zwischen Handy-Gebrauch und Hirnkrebs hat keine klaren Ergebnisse gebracht. "Die Ergebnisse erlauben wirklich nicht den Schluss, dass von der Handy-Nutzung ein Risiko ausgeht", sagte der Direktor der Internationalen Behörde für Krebsforschung (IARC) der WHO, Christopher Wild. Für eine Entwarnung sei es aber auch zu früh. "Es wäre voreilig zu sagen, dass mit der Handy-Nutzung kein Risiko verbunden ist."

Keine klare Antwort

Die Ergebnisse der Großstudie waren mit Spannung erwartet worden - sowohl von Handy-Firmen als auch von Interessensgruppen, die in Mobiltelefonen eine Ursache von Hirntumoren vermuteten. In die über zehn Jahre laufende Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind die Daten von fast 13.000 Handy-Nutzern aus 13 Ländern - darunter auch Deutschland - eingeflossen. Die Studie wurde zum Teil mit Geldern der Mobilfunkindustrie finanziert. In der Vergangenheit ist immer wieder kritisiert worden, dass die Industrie die Studien mitfinanziert. Die 21 Forscher mussten nun einräumen, dass ihre Untersuchung eine klare Antwort schuldig bleibt.

Schwächen der Studie

Ein Problem sei, dass die Studie bereits im Jahr 2000 gestartet wurde. Im Untersuchungszeitraum sei die Handy-Nutzung noch deutlich geringer gewesen als heute. Selbst die besonders intensiven Mobiltelefonierer in der Studie hätten ihr Handy im Schnitt nur eine halbe Stunde am Ohr gehabt. Inzwischen nutzten gerade junge Leute ihr Handy eine Stunde oder mehr am Tag. Allerdings seien die modernen Mobiltelefone auch strahlungsärmer, es werde mehr über SMS kommuniziert und es würden verstärkt Headsets eingesetzt.

Eine weitere Schwäche der Untersuchung sei, dass die Teilnehmer - eine Gruppe von Personen mit Hirntumoren und eine Kontrollgruppe Gesunder - im Nachhinein nach ihren Telefongewohnheiten befragt wurden. Daraus könnten Ungenauigkeiten resultieren, weil die Probanden sich irrten, räumten die Forscher ein.

Äußerst unsicheres Resultat

Ein Ergebnis der Studie bot auch Überraschendes: Entgegen den weitläufigen Erwartungen kam bei der Studie heraus, dass Handy-Nutzer eher ein geringeres Hirnkrebs-Risiko hatten, als Personen, die nie ein Mobiltelefon benutzt hatten. "Wir können aber nicht einfach ausschließen, dass es keine Auswirkungen gibt", sagte die Forschungsleiterin Elisabeth Cardis. Andererseits zeigten die Ergebnisse nämlich auch, dass Handy-Telefonieren über sehr lange Zeit das Erkrankungsrisiko leicht erhöhen könnte. Dieses Resultat gilt jedoch auch als unsicher.

Europäische Wissenschaftler starteten unlängst eine neue Studie, die mindestens eine Viertel Million Menschen in fünf europäischen Ländern nach ihrer gegenwärtigen Handy-Nutzung befragen soll. Sie gilt als genauer. (Reuters/red)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 126
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Peter Brunner4
10
Handy-Nutzung und Hirnkrebs

ohne klaren Zusammenhang!

Freilich! Die studien werden ja von den Richtigen sponsoren bezahlt;-)
Und millionen werden damit als deppert verkauft.
Das Phänomen nennt man Wirtschaft.Denn die geht über Leichen.

Godesberg
12
25.5.2010, 08:27
Eine Empfehlung vorweg...

...bevor Sie weiterlesen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Dunn... ger-Effekt


Das gilt für viele Artikel im Gesundheitsteil...

Dark Funeral
 
20
18.5.2010, 13:08

Mich würde interessieren, wie viele Anhänger der "Handys sind böse"-Fraktion wissen, was "Handystrahlen" eigentlich sind...

Schurli Schorsch
 
00

das bezweifle ich stark. denn dann würden sie wissen, dass wir seit es höheres leben auf diesem planten gibt ständig mit dieser strahlung konfrontiert sind. die oberflächentemperatur auf diesem planten macht es möglich, uns ständig mit mikrowellen zu bestrahlen. und nicht nur dass, wir produzieren sie auch selbst...

Chocoholic
11
21.6.2010, 09:39
Oje, schon wieder so ein neunmal Kluger.

Wir leben seit eher und jeher mit Sonnenbestrahlung. Warum wird eigentlich vor Sonnenbrand gewarnt?

Ein Tropfen Wasser macht ueberhaupt nichts aus, warum ist es eine Foltermethode, permanent Wassertropfen auf genau eine Stelle fallen zu lassen?

Wie hoch, gnaediger herr Schorschi ist denn die permanenten Bestrahlung, die angeblich von der Natur ausgeht im Gegensatz zu der vom Menschen kuenstlich hinzu geschalteten?

Eigentlich sagen Sie nichts anderes, als dass ein Auto, das parkt, ein Auto, das 10 kmh faehrt und ein Auto, das 500 kmh faehrt, alles das gleiche ist fuer einen Menschen, der davor steht.

Chocoholic
33
18.5.2010, 18:55
Es gibt nicht ohne Grund einen Grenzwert der WHO.

Ab dem sind sie eindeutig nachweisbar gefaehrlich. Alles davor ist offensichtlich Wirtschaftssache.

Erzsébet Lucas
00
18.5.2010, 14:15

Worauf willst du hinaus?

jcMaxwell
03
18.5.2010, 14:11

naja, ganz einfach - sie sind böse.

hingegen die erdstrahlen und körperenergien sind supigut. ))

Lorelei Sonnenschein
32
18.5.2010, 14:51
...supi ist relativ...

...aber unsere Körper dürften an die natürliche Strahlungsdosis gewöhnt sein (Weltall)...schon etwas länger...bei den Strahlen, die vom Handy ausgehen...ist das unklar...

Ich kenne eine Gemeinde (zum Teil Hang-lage), Nähe Wien, wo sich viele Bewohner gegen den bereits vorhandenen Handymasten wehren, da der Schlaf durch diese Strahlen massiv leidet..kein einziger davon auf der Eso-Welle, die Schlaf-probleme waren so heftig, dass diese Menschen dem Problem auf den Grund gehen mussten und unabhängig voneinader den Masten als Ursache (durch Experten) dingfest machen konnten...

Linkslinke Atheistenhippiegruftiehobbitpunkemanze
02
23.5.2010, 23:32

Und ich hab die selbe Geschichte von ein paar Leuten gehört, die neben einem Handymast wohnen, wo sich dann, nach der Beschwerde, rausgestellt hat, dass das Ding gar nicht eingeschalten war.

Lorelei Sonnenschein
00
25.5.2010, 10:13
...es geht doch nix über gelungene...

..Situationskomik....:-)

Chocoholic
34
18.5.2010, 18:57
meiner Tante ging es genauso.

erst als sie die testresultate des sachverstaendigen sah, hat sie fest stellen muessen, dass der 1. weit ober dem Wert lag, der angeblich bei der gemeinde erlaubt ist, und 2. noch weiter entfernt in dem gutachten der Beantragung.....

Hier wird so getan, als ob Mast Mast waere, dabei gehts hier eindeutig um die HOEHE der Ausstrahlung.

Dass GSM nicht gleich UMTS ist, ist den meisten Handyverharmlosern nicht bewusst.

Lorelei Sonnenschein
23
19.5.2010, 13:05
...genau...

...wenn es immer so harmlos und alles korrekt wäre, würden es ja keiner mitbekommen, getrarnt oder nicht...

jcMaxwell
00
18.5.2010, 15:06

kleine anmerkung noch zur sonne =>
natürlich braucht der körper sonnenlicht, bzw. ist diese gewöhnt -
nur wie schauts mit ozonloch, erhöhter sonnenstrahlung, melanome etc. aus..?

(mein kommentar vorhin war eher sarkastisch gemeint)

contains sugar
31
19.5.2010, 21:05

bei melanomen würde mich interessieren, ob es je eine studie gegeben hat, die untersucht hat, wie sich die großteils giftigen sonnencremen auf die krebsentwicklung auswirken.

Lorelei Sonnenschein
10
18.5.2010, 15:18
...ok, sorry....missverstanden...

...also nochmal von vorne...

Wir zwei können das sicher...das mit der gelungenen Kommunikation...:-)

Ich befürchte, dass die Zahl von Hautkrebs-fällen deutlich mehr geworden sind...es hat einen Grund, warum zb Australier mit T-shirts in die Sonne gehen, weil der LSF in den div. Mittelchen nicht ausreicht...

jcMaxwell
11
18.5.2010, 15:05

wobei bei dem von ihnen beschriebenen fall eher nicht die durch den mast verursachte EM-strahlung sondern der mast ansich den menschen probleme bereitet (kenne ähnliche fälle zur genüge..).

eine abhilfe wäre es, die masten zu 'tarnen'. auf jeden fall ist dies auch ein ernstzunehmendes problem.

Chocoholic
35
18.5.2010, 19:05
Die meisten Masten sind getarnt, meine Tante hatte irgenwann ploetzlich Probleme nd konnte nicht feststellen, woher,

u irgendwann hat sie fest gestellt, dass der neue Kamin am vis a vis Dach kein Kamin ist.... und bei der Pruefung kamen Belastungswerte, die 1. 10.000fach ueber der Berechnung im Bewilligungsansuchen des Masten lagen (ist nicht leicht beweisbar, weil TELEREAL keine Unterlagen herausrueckt, man darf Einsicht nehmen, aber keine Kopien, keine Fotos etc.) und 2. um das 100fache ueber der angeblichen Selbstbegrenzung der Gemeindebauten liegen. DAS hat sogar die Bemessung von TELEREAL ergeben.
Was wollen Sie also machen, wenn Sie wissen, dass sie beeinflusst werden, hier Geschaeftemacherei mit Luegen "der Mast in der Optik ist das Problem, war ja gar nicht eingeschalten" geschehen und sie wissen, dass die Grenzwerte nicht eingehalten werden?

Chocoholic
33
18.5.2010, 18:59
ja, so wie die Kuehe, die ploetzlich ab Mastaufstellung nach einer generation von relativ gleichmaessiger Milchabgabe

um 10-15% weniger Milch abgeben. Liegt sicher daran, dass der Bauer sich entschlossen hat, anders zu melken, obwohl er erst beim Suchen nach dem Grund des Verbleibs der 10% auf den am Nachbargrundstueck aufgestellten Sendemasten kam.

jcMaxwell
00
19.5.2010, 14:54

interessante geschichte..

wo war das, gibts berichte/belege darüber? bitte teilen sie mir diese mit, würde mich interessieren!

Chocoholic
34
19.5.2010, 17:39
Sie sollten aus eigener Tasche wissen, dass genau diese Berichte, Belege und anderes verleumdet werden,

so wie damals, als die Studie heraus kam, die dann als gefaelscht dargestellt wurde und jetzt viel zu spaet, weil untergegangen und nicht von den Medien praesentiert, wieder rehabilitiert wurde.

Es geht um viel Geld. Da darf man schon einmal ein paar Leute mund tot machen.

jcMaxwell
11
19.5.2010, 18:08

sie machen es sich ziemlich einfach..

woher wissen sie, dass die quellen von denen sie ihr wissen haben nicht manipuliert sind (zB von einer bestimmten lobby)? ich weiß, dass man als laie auf die arbeiten anderer vertrauen muss und zusammenhänge nicht versteht, aber lassen sie sich nicht dazu verleiten, aus halbwissen irgendwelche verschwörungstheorien zu konstruieren.

die von ihnen angesprochenen fehlerhaften studien kommen u.a. dadurch zustande, dass forscher verschiedener disziplinen verabsäumen, miteinander zu kooperieren (bzw. dann ergebnisse einfach erfinden). zB. haben mediziner oft keine ahnung von den physikalischen grundlagen bzw. messmethoden der strahlung.

Chocoholic
21
PS: die Informationen aus den von Telereal geschickten Unterlagen reichen vollkommen aus,

zudem gibt es ausreichend Wissenschafter, die nicht dem Trend nachrennen und sich sehr wohl wissenschaftlich und kritisch mit Mobilfunk beschaeftigen. Sie tun ja grad so, als ob es nur Wissenschafter gaebe, die fuer die unbeschraenkte Ungefaehrlichkeit von Mobilfunk plaedieren.

jcMaxwell
01

nein, dies sind die worte, die sie mir in den mund legen. wenn sie nachlesen werden sie sehen, dass ich weder für noch gegen die ungefährlichkeit von mobilfunk (zu 100%) plädiere, aber ihre sehr unwissenschaftliche und tlw. verblendete argumentation (teils leider auch sehr emotional) kritisierte!

und bitte schicken sie mir noch einen link zu den von ihnen genannten telereal-unterlagen (falls diese existieren)

Chocoholic
00
21.6.2010, 09:41
Ah, ich verstehe: wer emotional involviert ist, hat kein Recht mehr auf Meinung und

Gesundheit. Na dann! Ein Hoch dem emotionslosen und perfekten Robotermenschen!

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