Das unerträgliche Schweigen des Papstes

16. Mai 2010, 18:05

Gerade der Fall Groër belege hinlänglich päpstliches Fehlverhalten im Umgang mit Missbrauchstätern, so Wolfgang Bergmann in einem offenen Brief an Kardinal Schönborn

Sehr geehrter Herr Kardinal, in letzter Zeit haben Sie mutige Worte gefunden: zur Schuld der Kirche in Missbrauchsfragen und - völlig neu - zur Schuld des Vatikans am Verhindern der Aufklärung im Fall Groër.

Aber warum sagen das nur Sie? Der Papst hat bisher nur "kleine" Priester sowie ein paar regionale Bischöfe gemaßregelt (Irlandbrief) und darüber hinaus zuletzt diffus von der Sünde in der Kirche gesprochen (Portugalreise). Warum also schweigt der Papst zur Verantwortung der Kurie und der Päpste? (Zu Ostern war das besonders unerträglich!)

Denn dem Bild, das Sie vermittels Ihrer zunehmend schärfer werdenden Anti-Sodano-Aussagen zeichnen, muss ich in einem wichtigen Punkt widersprechen: Wie nach der missglückten Ernennung von Gerhard Maria Wagner suggerieren Sie, dass Päpste alles richtig machen und demnach nur im organisatorischen Mittelbau des Vatikans ein paar Schnitzer passiert wären. Gerade die Causa Groër zeigt aber, gut dokumentiert, ein klares Fehlverhalten des damaligen Papstes!

Erinnern wird uns: 1995 wurde der Rücktritt Kardinal Groërs als Erzbischof offiziell nur aus Altersgründen angenommen. Der damalige Papst schrieb nach Österreich:

"Jüngst wart Ihr auch wegen der heftigen Angriffe gegen einige von Euch einer harten Prüfung ausgesetzt. Zuerst betraf es den verehrten Erzbischof von Wien, dann waren es andere Mitbrüder, die öffentlich angeklagt wurden, ohne dass ihrer menschlichen, geschweige denn ihrer kirchlichen Würde Rechnung getragen worden wäre. Angesichts dieses Eures Leidens haben sich viele Gläubige um Euch geschart und so jene Bande der kirchlichen Gemeinschaft gestärkt, die in der Familie einer jeden Diözese bestehen müssen. In diesem Augenblick der Prüfung ist Euch auch der Nachfolger Petri aus seiner Sorge um das Wohl aller über die Welt verstreuten Teilkirchen nahe und fühlt sich verpflichtet, Euch den Ausdruck seiner Solidarität zu bekunden und Euch seines inständigen Gebetes zu versichern." (Papst Johannes Paul II., 8. 9. 1995)

Die Wahrheit vertuscht

Bekommen Sie nicht auch eine Gänsehaut, wenn Sie das heute lesen? Kein Wort von den Opfern. Kein Wort der Entschuldigung, sondern Solidarität mit dem Täter. Belastend für den damaligen Papst: In seiner akribischen Dokumentation hat Hubertus Czernin (Das Buch Groër, Wien 1998) transparent gemacht, dass der Papst und die österreichischen Bischöfe bereits vor Annahme des Rücktritts Groërs im Sommer 1995 über ausreichende Informationen verfügten, die die Glaubwürdigkeit der Vorwürfe bestätigten. Diese Wahrheit wurde vom Papst niedergehalten.

Die Folge: Groër durfte weiter Ordensfunktionen ausüben und war bald mit neuerlichen Missbrauchsvorwürfen konfrontiert. 1998 erfolgte dann auf Bitte des damaligen Abtes eine außerordentliche Visitation im Stift Göttweig und damit erstmals auch eine kirchliche Untersuchung der klosterinternen Vorwürfe. Ein Ergebnis der Nachforschungen wurde allerdings nie bekanntgegeben. Groër lebte zurückgezogen, blieb aber bis zuletzt Kardinal.

Diese Praxis des Abwiegelns und Zudeckens hat leider System. Dieser Tage (1. 5. 2010) erklärte der Vatikan über den Ordensgründer (!) der jungen Kongregation Legionäre Christi: "Das sehr schwerwiegende und objektiv unmoralische Verhalten von Pater Maciel, das durch unbestreitbare Zeugenaussagen belegt ist, äußert sich bisweilen in Gestalt von wirklichen Straftaten und offenbart ein gewissenloses Leben ohne echte religiöse Gesinnung." - Immerhin ein klares Wort über den Täter (wie beim Irlandbrief), aber weiterhin keine Aussage darüber, wer so lange die schützende Hand über Maciel gehalten hatte. Denn diese Aussage erfolgt zwei Jahre nach dessen Tod, Jahrzehnte nach den ersten Vorwürfen. 2006 (also schon unter Benedikt XVI.) wurde wegen Maciels Alter und Krankheit auf ein kirchliches Verfahren verzichtet. Konsequenz war lediglich, wie bei Groër, der Rückzug aus der Öffentlichkeit.

Meinen Sie nicht auch, sehr geehrter Herr Kardinal, dass der Papst gut daran täte, eine von ihm unabhängige Untersuchungskommission einzusetzen, um zu klären, was alles beim gesamten Themenkomplex Missbrauch so lange falsch lief? Ohne diese Klärungen "ganz oben" gibt es, da werden Sie mir wohl zustimmen, keinen Neubeginn. Die Fälle Groër und Maciel (als zwei Beispiele von vielen) haben deutliche Parallelen, sie entstammen ein und demselben Sumpf, den es trockenzulegen gilt.

Das beharrliche Schweigen des jetzigen Papstes, diese unselige Groër-Methode der Problemverdrängung, hat vermutlich einen Grund - korrigieren Sie mich, wenn ich falsch liege -: Er müsste auch seine eigene Verantwortung benennen!

Warum bestätigt Benedikt XVI. bei Amtsantritt - wenn er wirklich im Vatikan "aufräumen" wollte - seinen Gegenspieler in der Causa Groër, Kardinal Sodano, zunächst als Kardinalstaatssekretär und dann im Amt des Kardinal-Dekans? Und welche Haltung wird sichtbar, wenn er noch 2004 in einem Interview (Aachener Zeitung, 24. 3. 2004) beklagt, dass Pädophilie mit falschen Reformvorstellungen nach dem Konzil einhergegangen sei? Also kurz gefasst: zu wenig Gebet und zu wenig Frömmigkeit - und schon wird man pädophil. Und das in Kenntnis des Groër-Gaus: fromm und konservativ und Missbrauchstäter! Missbrauch hat seinen Nährboden vielfach in überstrengen katholischen Erziehungsmilieus und einer verkorksten, kirchlich geprägten Sexualerziehung. Wer das nicht benennt, hat das Problem nicht verstanden.

Verantwortung geleugnet

Und wie steht es um die Tätigkeit Ratzingers in München? Bisher wurde erst ein Fall publik, für den der damalige Generalvikar die volle Verantwortung übernahm, weil er angeblich den damaligen Erzbischof über den Einsatz des betreffenden Priesters nicht informiert habe. In Kenntnis der Realität einer großen Diözese werden Sie mir sicher zustimmen, dass es gegen alle Wahrscheinlichkeit ist, wenn es zuträfe, dass es in der viereinhalbjährigen Amtszeit Ratzingers als Erzbischof von München nur einen Fall von sexuellem Missbrauch in dieser Diözese gegeben hat.

War damals in München wirklich alles anders? Oder müsste der Papst nicht Ihr Bekenntnis wiederholen, dass auch in seiner Zeit als Erzbischof mehr auf die Täter als auf die Opfer geachtet wurde?

Bleibt noch Ratzingers Verantwortung in seiner ehemaligen Funktion als Präfekt der Glaubenskongregation. War dessen Haltung tatsächlich immer so klar und konsequent, wie das jetzt suggeriert wird? Warum schweigt er zu einzelnen aufklärungsbedürftigen Punkten, wie beispielsweise zu jenem Brief aus dem Jahr 1985, mit dem er sich der Amtsenthebung eines pädophilen Priesters in Kalifornien widersetzte?

Gläubige im Stich gelassen

Für eine Institution, deren Kernbotschaft die Menschen zu Umkehr und Buße anhält, ist es völlig unverständlich, warum deren oberster Repräsentant die Verantwortung der Kirchenspitze nicht auch benennt. Es wäre dies keine Beschädigung des Amtes, sondern im Gegenteil ein erster Schritt zur Wiederherstellung der Glaubwürdigkeit.

Katholiken werden immer darüber definiert, dass sie "mit dem Papst sind". Geht es in diesem Fall aber nicht darum, dass der Papst nicht "mit den Gläubigen ist" ? Derzeit werden die Gläubigen durch mangelnde Taten, fehlende Klarheit und beharrliches Schweigen im Stich gelassen. Wie lange ist das noch zumutbar? Und: Können Sie wirklich nichts dagegen tun?

Mit besten Grüßen, Ihr Wolfgang Bergmann

PS: Weil es gerade aktuell ist: Hätte sich Bischof Iby nicht Unterstützung verdient? Bitte, warten Sie mit öffentlichen Aussagen über Einsichten zum Thema Zölibat und Frauenpriestertum nicht auch bis zur Altersgrenze! (Wolfgang Bergmann, DER STANDARD, Printausgabe, 17.5.2010)

 

Zur Person: Wolfgang Bergmann, Jg. 1963, Magister der Theologie, war 1996-1999 Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Erzdiözese Wien und ist seit 2000 Standard-Geschäftsführer; einen ersten offenen Brief publizierte er an dieser Stelle am 3. 12. 2008 ("Obskure Argumente zum 'Sterben Europas'" ); sein Romanerstling "Die kleine Sünde" (Czernin-Verlag) befasst sich mit dem Thema Missbrauch in der Kirche.

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    Posting 1 bis 25 von 146
    1 2 3 4
    adal1
    14
    30.1.2012, 14:42
    Die Brut ist längst

    ein Fall für die Gerichte: http://orf.at/stories/2... 4/2102262/

    Das ist kein harmloser Spinnerclub, der seine Freundschaft mit einem imaginären, weißbärtigen Mann feiert, sondern eine Verbrecherorganisation.

    Und genau so sollte man sie auch behandeln.

    2000 Jahre Massenmord, Kulturvernichtung, Raub, Kindervergewaltigung ... und keine Änderung, keine Einsicht. An der Spitze einer, der Missbrauch auch in schweren Fällen innerhalb der Kirche behandelt haben wollte (als Leiter der Glaubenskongregation), dessen Bruder nachweislich Kinder missbraucht hat (eh nur gedroschen, nicht anal vergewaltigt, also ein Fortschrittlicher) und in Wien eine Partie, die den Groer noch posthum als einen der Ihren sieht (zuletzt Dombsuff Faber).

    DreadCat
    02
    31.10.2011, 17:13
    Jawoll,

    ...sind denn 2000Jahre auf den Pfründen sitzen nicht genug, daß man die Herrschaften noch immer wie rohe Eier *huahua* behandeln müßte?: "geschweige denn ihrer kirchlichen Würde Rechnung getragen worden wäre."

    Als stinknormale Staatsbürger anklagen, Verjährungsfristen (vorher bitte) raufsetzen!

    Pia Survivor
     
    01
    23.10.2010, 13:29
    Buße tun dieser Tag wohl wieder einmal nur die Opfer!

    * Sagt es Laut*

    http://netzwerkb.org/petition/

    http://www.youtube.com/watch?v=19RfSd6TEm0

    Pia Survivor

    Hl. Ranzinger
    00
    29.6.2010, 17:48
    Schweigen?

    Ich poste!

    Warentester
    03
    17.5.2010, 23:48

    "Warum bestätigt Benedikt XVI. bei Amtsantritt - wenn er wirklich im Vatikan "aufräumen" wollte - seinen Gegenspieler in der Causa Groër, Kardinal Sodano, zunächst als Kardinalstaatssekretär und dann im Amt des Kardinal-Dekans?"

    Ja, warum wohl? Vmtl. weil er vorher einen Deal ausgehandelt hat in dem das vereinbart wurde, damit Sodano ihn bei der Wahl unterstützt. Oder glaubt der Autor wirklich, die Kardinäle wählen einen Papst weil der hl. Geist in sie einfährt und es ihnen befiehlt. Wie naiv kann man denn sein?

    schlitzohr2
    21
    17.5.2010, 18:13
    Gott trifft Kain. Du hast deinen Bruder erschlagen warum?Weil er mich genervt hat.G.: Ein plausibles Argument…Und weil du mir den Stein in den Weg gelegt hast.

    G.: Aber du musstest dich doch bücken
    Es ist mir leicht gefallen…
    G.. Du bist mir vielleicht einer
    Ich weiß einer von vielen
    G.: Siehst du da vorne die Pfütze?
    Du meinst die glasklare Drecklacke?
    G.: Genau
    Und was soll ich damit?
    G.: Reingucken
    Ich werde mich hüten. Du und deine religiös-zwielichtigen Vorschläge haben uns einmal aus dem Paradies vertrieben.
    G.: Ich möchte dein Spiegelbild sehen. Und wenn du eine Träne weinst will ich dir verzeihen.
    Du wirst es bereuen
    Kain guckt in die Pfütze. Ein schrecklicher Aufschrei der Verzweiflung. Die Gottgewollte Träne war the mirror image of all evil.. Gott hat sich mit Schaudern abgewandt. Und Kain ist immer noch mitten unter uns.

    tignosa
    10
    schöne Geschichte

    aber Gott hat auch dafür gesorgt, dass Kain nicht gelyncht wurde. Abwendung sieht anders aus. Dies ist der Anfang der biblischen Botschaft von der Vergebung...

    Ramto
    51
    17.5.2010, 17:37
    Ein ganz neues Thema im Standard:

    Der Papst schweigt noch immer!!!!!!!!!!!!!! Dabei redet er die ganze Zeit.
    Das Problem ist wohl der Filter den die Reporter eingebaut haben, denn um das Wesentliche des Gesagten kümmert sich kein Reporter jedenfalls nicht in den auflagenabhängigen Medien.
    Außerdem ist die atheistisch bestimmte Presse nicht wirklich der Hauptansprechpartner des Oberhauptes der römisch katholischen Kirche. Damit ist nur schwer umzugehen.
    Egal was der Papst sagt, solange es sich um Glaube, Hoffnung und Liebe dreht, will es die sensationsgeile Presse nicht hören. Ganz klar, der Past sagt schon wieder nichts sensationsträchtiges im journalistischen Verkaufssinn.

    kultur1
    01
    18.5.2010, 09:34
    kathpress posting

    baroli
    25
    17.5.2010, 18:56

    Wen interessiert denn, was der Papst sagt ?

    Die Menschen interessiert, wann er endlich seine kriminellen Brüder den weltlichen Gerichten überantwortet.

    Dann kann er ruhig weiterschweigen.

    aktuelle Epoche: DesInformationszeitalter
    01
    17.5.2010, 16:58
    Schnapphahn
    06
    17.5.2010, 15:32
    Ich denke, die Kirchenoberen

    verachten und hassen ihre Schäfchen.
    Anders kann ich mir das Verhalten der Kirche nicht vorstellen.
    Jesus hätte die Organisation Kirche mit dem eisernen Besen aufgeräumt, oder wäre von ihr vernichtet worden.

    salt&pepper1
    00
    15.11.2011, 20:49
    er hätte sie nicht ins leben gerufen, diese 'organisation'

    Wasmichstört
    03
    17.5.2010, 14:36
    Wenn jemand in dieser r.k.Kirche bleibt und mir...

    ...in - seien wir freundlich - 10 Jahren zeigt, was sich genau an den Strukturen zum Positiven hin verändert hat, dann lasse ich mich überzeugen... ich gebe allerdings zu bedenken: nach Krenns Inthronisation 1991 und nach Groer 1995 und Krenn-II (St. Pölten) 2003 - was genau hat sich da trotz kircheninterner Kritik geändert? Was bitte? Ich höre und staune!

    Wasmichstört
    06
    17.5.2010, 13:45
    Zum Thema Missbrauch in der r.k.Kirche...

    ...sollte man keine Romane verfassen, sondern Strafanzeigen...

    Wasmichstört
    23
    17.5.2010, 12:51
    Einfach zum Nachdenken:

    Austritt, jetzt! - Es haben alle lange genug auf Taten gewartet! Wer bleibt, unterstütz die Zudecker!

    schlitzohr2
    31
    17.5.2010, 17:46
    Ich bleibe und bin deshalb noch lange kein Zudecker

    misfits74
     
    00
    16.11.2011, 14:50
    zudeckerunterstützer!!

    Quicksand
    28
    17.5.2010, 14:12
    Austreten.

    Wenn die katholische Großsekte endlich auf ein erträglisches Maß zusammengeschrumpft ist und sich keiner mehr für die Geschichten der staatlich alimentierten Märchenerzähler interessiert, wird sich auch das Problem Papst irgendwann lösen. "Magister der Theologie" - wie den Kommentator - wird es dann ebenfalls nicht mehr geben, weil ein an staatlichen Universitäten nur Wissenschaftsstudien finanziert werden (Theologie ist, wie Astrologie oder Kartenlegen, eine Pseudowissenschaft).
    Und bis dahin sollte man Kinder tunlichst von diesem gefährlichen Verblödungsverein fernhalten.
    http://www.laizismus.at/

    magdalena miaz
    11
    17.5.2010, 22:44

    Ich war am Donnerstag bei einer Erstkommunion, was da den Kleinen erzählt und eingetrichtert wird ist schlimmer Kindesmißbrauch. Jedoch, wie abstellen ?

    DreadCat
    00
    31.10.2011, 17:10

    ...nicht taufen wäre eine Möglichkeit viell? :o)

    die Großmutter
    00
    31.10.2011, 17:48

    ja, bei den Enkeln fehlt mir das Mitbestimmungsrecht, das müßte geändert werden.

    DreadCat
    00
    1.11.2011, 17:19

    *schmunzel* ja, das ist doof... ;o)

    Frühzeitig Denken beibringen & fördern ist auch hilfreich!

    die Großmutter
    00
    1.11.2011, 19:30

    hilft schon, ich hoffe es reicht.Die Jesus Gschichterln sind für die Kleinen oft beeindruckend, sie leiden mit. Ich nenne das emotionalen Mißbrauch.

    komsomolze1
    75
    17.5.2010, 12:41
    Der Verfasser dieses Artikels ist ein charakterliches Armutschkerl...

    ...einfach den Kurzabriss seines CV durchlesen: Groß geworden durch die Erzdiözese und jetzt seinem ehemaligen Arbeitgeber am Schädel sch.....
    Solche Menschen brauchen wir - ein Wendehals der Extraklasse!
    Komisch, dass gerade jetzt, wenn sich mit dem Thema "Missbrauch in der Kirche" schön Geld verdienen lässt, sein Romanerstlingswerk erscheint.

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    Posting 1 bis 25 von 146
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