Flash-DRM kann Ausgänge dicht machen

14. Mai 2010, 16:00
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Rechteinhaber können mit Flash Access 2.0 Ausgänge mittels Broadcast-Flag kontrollieren

Adobe hat sein Rechtemanagement-System für Flash-Inhalte in neuer Version veröffentlicht. Flash Access 2.0 ermöglicht es Rechteinhabern nun, Videos bei Bedarf nur über gesicherte Ausgänge auf externen Geräten anzeigen zu lassen. Damit soll die Aufzeichnung geschützter Inhalte verhindert werden, berichtet Ars Technica.

Output Protection

Die Rechteverwaltung soll in Hinsicht auf die Verbreitung von Filmen und TV-Serien über das Web Rechteinhaber und Anbieter mehr Kontrolle geben. Mit Flash Access 2.0 kann nun festgesetzt werden, ob zur Wiedergabe von Inhalten auf externe Geräte eine Output Protection notwendig ist. Derzeit werden HDCP, CGMS-A und Rovi (Macrovision) ACP unterstützt. So kann beispielsweise unterbunden werden, dass Nutzer Videos vom Computer über einen Projektor oder ein nicht kompatibles Display wiedergeben. Die Output Control ist derzeit nur unter Windows verfügbar, Adobe plant die Unterstützung weiterer Plattformen.

Broadcast-Flag der MPAA

Ermöglicht wird die Kontrolle mit einem sogenannten Broadcast-Flag, das mit dem Film oder Video mitgesendet wird. Gefordert wurde diese Selective Output Control vor allem von der Motion Picture Association of America (MPAA). In den USA hat die Regulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) nun den eingeschränkten Einsatz des Broadcast-Flags erlaubt, wie Golem berichtet. (red)

 

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