Menschenrechtspreis an Jung Chang

14. Mai 2010, 14:50
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Die chinesische Schriftstellerin wird für ihr Buch "Wilde Schwäne" ausgezeichnet

Wien - Am 18. Mai werden im Wiener Rathaus die "Buchlieblinge 2010" bei einer Gala geehrt. Ein Großteil der PreisträgerInnen wurde bereits Ende April veröffentlicht. Nun gaben die VeranstalterInnen auch die Trägerin des erstmals vergebenen Menschenrechtspreises vorab bekannt: Die chinesische Schriftstellerin Jung Chang, die nach ihrer Emigration als erste Chinesin einen Doktortitel an einer britischen Universität erhielt, lebt in London und verfasste unter anderem gemeinsam mit ihrem Mann eine Biografie über Mao.

Beitrag zum Verständnis der Menschrechtsdebatte in China

Die Jury begründet die Entscheidung laut Aussendung mit "den tiefen Einblicken, die das Buch 'Wilde Schwäne - Die Geschichte einer Familie. Drei Frauen in China von der Kaiserzeit bis heute' in das interessanteste Land unserer Zeit gibt und damit eine Fülle an Material zum Verständnis der aktuellen Debatte über Menschenrechte in China liefert".

Die Jury hatte 19 renommierte internationale JournalistInnen und MedienexpertInnen eingeladen, jeweils einen Titel vorzuschlagen, der unter den Aspekten der UNO-Menschenrechtscharta als besonders wertvoll einzustufen ist. Aus den 19 Nominierungen wählte die österreichische Jury, der unter anderem "Presse"-Chefredakteur Michael Fleischhacker und "Standard"-Chefredakteurin Alexandra Föderl-Schmid angehörten, das Buch von Jung Chang. (APA)

  • Die Preisträgerin Jung Chang beim Signieren von "Mao: The Unknown Story".
    foto: epa

    Die Preisträgerin Jung Chang beim Signieren von "Mao: The Unknown Story".

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