Personaler haben ein massives Imageproblem

14. Mai 2010, 17:50
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    foto: www.pixelio.de/hofschläger

    Nur 31 Prozent der Personalchefs glauben, dass gute Einkommen auf sie warten werden.

Eine Studie zeichnet ein ziemlich niederschmetterndes Image von Personalmanagern - Der Job gilt als unattraktiv - Karriere- und Einkommenschancen werden ihm nicht zugeschrieben

Rund 800 Studierende und Absolventen im deutschsprachigen Raum haben ein Ziel: Sie wollen eine "schnelle Karriere" machen (74 Prozent) und hohes Ansehen erlangen. Drei Viertel wollen zudem ein hohes Einkommen.

Gleichzeitig meinen die Befragten, dass man all dies als Personalmanager nicht erreichen kann - knapp die Hälfte geht davon aus, dass man in der Position eines Personalchefs verloren ist mit dem Anspruch, sich Ansehen zu erarbeiten. Zudem werden die Attribute "kreatives Arbeiten" und "Zusatzvergütung" kaum dem Personalmanagement zugeschrieben, der "Traumberuf" sollte das aber ermöglichen.

Das sagt die jüngste Studie des Executive-Search- und Human-Resources-Dienstleisters Kienbaum. Damit liegt wohl ein weiterer schmerzender Finger auf der Wunde, die durch jahrelange Debatten um die Positionierung der Personalverantwortlichen entstanden ist.

"Das Personalmanagement hat offensichtlich ein schwerwiegenderes Positionierungs- und Personalproblem als gedacht" , kommentiert Matthias Meifert, Mitglied der Geschäftsleitung und Partner der Kienbaum Management Consultants in Deutschland.

Kaum Gestaltungsmöglichkeiten

Während ein Gutteil des Nachwuchses offenbar auch Karrierestatus und Geld der Arbeit mit Menschen vorzieht, haben jene Befragten, die eine berufliche Karriere in den Human Ressources (HR) anstreben, auch schon im Vorfeld recht bescheidene Erwartungen: Nur 31 Prozent glauben, dass gute Einkommen auf sie warten werden. Insgesamt wird der Human-Resources-Bereich als einer gesehen, der kaum Gestaltungsmöglichkeiten bietet: Nur 15 Prozent aller Befragten erwarten Zusatzvergütungen, Mobilitätschancen werden als ebenso gering eingestuft.

Die Rollenwahrnehmung der Personalverantwortlichen ist offenbar sehr stark vom negativen Image geprägt: Studenten und Hochschulabsolventen, die bereits Anknüpfungspunkte zum Personalmanagement hatten, sehen HR-Mitarbeiter mehrheitlich als "Dienstleister" , "Wegbereiter" und "Brückenbauer" . Erst mit Abstand erfolgt die Nennung als "Verwalter" . Letztere Rollenwahrnehmung gewinnt aber an Gewicht, je mehr Teilnehmer ohne jegliche Anknüpfungspunkte zur HR befragt werden. Das generelle Image ist also deutlich schlechter als die Wahrnehmung von "Insidern" .

Jenen Befragten, die einen Job im Personalmanagement anstreben, ist interner Kundenkontakt, die Vereinbarkeit privater und beruflicher Interessen und "anderen Menschen helfen zu können" bedeutend. Bei jenen, die sich von einer Position in der HR wegdrehen, stehen Weiterbildung, Geld und schnelle Karriere ganz oben.

"Das legt nahe, dass eher die empathischen Menschenfreunde ins Personalmanagement streben, wobei doch seit langem offensichtlich ist, dass eher Machertypen als ernst zu nehmende HR-Businesspartner gebraucht werden" , so Meifert.

Intern guter Ruf

In der großen HR-Imagestudie der Fachhochschule Koblenz aus dem Vorjahr, die unter über 1000 Arbeitnehmern durchgeführt wurde, hatten 43 Prozent gemeint, die Personalchefs würden intern einen guten Ruf genießen. 70 Prozent fanden sie kompetent in Personalverwaltung und Entgeltabrechnung.

Allerdings sagten nur 34 Prozent, dass die Personalabteilung die Bedürfnisse der Mitarbeiter kennen würde. Insgesamt gab weniger als die Hälfte der Mitarbeiter den Personalern gute Noten, wenn es um "aktiv, modern, schnell, lösungsorientiert, innovativ, wirtschaftlich, strategisch und innovativ" ging.

"Hilfsbereit und sympathisch" sowie "vertrauenswürdig" schätzen allerdings 52 bis 61 Prozent der Belegschaft ihre Personalleute aber schon ein.

Das legt den Schluss nahe, dass die von Kienbaum befragten Hochschulabsolventen nicht in allen Punkten danebenliegen. Dass der Beruf Personalchef unter Studierenden wenig attraktiv ist, berichtet auch Christian Scholz, Professor für Organisation, Personal und Informationsmanagement an der Uni des Saarlandes: Befrage man Studierende, wen es denn in HR-Funktionen ziehe, so würden gerade einmal ein, zwei Hände im Hörsaal hochgehen. Spontan befragt, begründen die Jungen das mit mangelnden Karriereperspektiven. (Karin Bauer/DER STANDARD; Printausgabe, 15./16.5.2010)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 27
1 2
KTHXBYE
01
"niederschmetterndes Image von Personalmanagern"

Und wer schon einmal mit einem zu tun hatte, weiß auch warum.

grasser prasser
00
Unsere Personaler

Oder HR wie das Managementtauglich heißt, hat noch immer nicht begriffen daß sie eine SERVICE Abteilung ist. Besonders um die Außendienstler scheren sie sich überhaupt nicht. Solange die HR sich nur um sich selbst kümmert und man sich nur als Bittsteller vorkommt, wird sich da leider nicht viel ändern.

Reiner D
12
18.5.2010, 16:17
...kein Wunder!

Bei der Lektüre des Artikels ging mir doch ziemlich der Hut hoch. Ich will auch sehr verkürzt erklären warum:

Die Personaler, die Verwalter von Personal, von Entgelten haben in den meisten Unternehmen an sich ein Imageproblem, weil sie sich nicht in die Unternehmensentwicklung einbringen und teils weit weg von direkten strategischen, wirtschaftlichen Entscheigungen sind. Das ist nichts neues. Neu ist auch nicht, dass wir in den Personalabteilungen allzuoft Psychologen sitzen haben, die allerdings eine Wirtschafts- und Strategiekompetenz von Null haben. Auch das ist nicht neu!

Insofern kann ich mich über den Artikel nur wundern, weil der "Standard" in seinen Beiträgen auf diese Zusammenhänge bislang nie eingegangen ist.

Die Tibetanische Gebetsmühle
 
10
18.5.2010, 17:27
Fühlten Sie sich angesprochen?

Captain Wild Duck
01
17.5.2010, 10:17
Karriere = Chef?

Das Problem liegt auch darin, dass in den meisten österreichischen Unternehmen nur die Karriere als Führungskraft etwas zählt und entsprechend bezahlt wird. Die "Expertenkarriere" ohne Führungsverantwortung wird nicht gefördert und nicht bezahlt.
Daher entwickelt sich jeder, der "etwas werden will" dorthin wo es mehr Anerkennung und Geld gibt. Und so gehen die Experten in allen Bereichen aus, auch im HR.
Weilst nur dann was zählst, wennst Chef wirst.
Schade.

northrim
01
17.5.2010, 08:38

der schlechte ruf hat sich auch bei mir bestätigt, besonderer höhepunkt den ich miterleben durfte, war als in meiner alten arbeit bei der weihnachtsfeier der mitarbeiter des jahres ausgezeichnet wurde... wunder oh wunder wars eine dame aus dem HR -department (die vergabe wurde auch von diesem organisiert), dreist fand ich es schon...

Ruth Schlabbeeritzka-Pangl
06
17.5.2010, 07:26
Massives Problem

Für jeden, der im Rahmen einer Jobsuche mit diversen HR-Heinis zu tun hatte, ist das keine grosse Überraschung. Man hat oft das Gefühl, bei der "versteckten Kamera" zu sein, solche aberwitzigen Fragen werden einem gestellt.
Und jetzt noch mein Lieblingszitat: "HR-Management ist die Kunst, die Mitarbeiter eines Unternehmens so über den Tisch zu ziehen, dass sie sie dabei entstehende Reibungshitze als Nestwärme empfinden!" - genial!!!

Management Quatscher
13
17.5.2010, 00:53

Die 25jährigen Psycho-Absolventinnen mit Null Ahnung vom Tuten und Blasen, die immer die gleichen doofen Standardfragen ("was sind Ihre Stärken und Schwächen ? Wo sehen Sie sich in 5 Jahren ?") stellen, haben einen schlechten Ruf ?

Aber wieso denn ..... ?

Das sind doch unsere besten Köpfe und globalen Talente. Und sie haben sooooooo viel Menschenkenntnis.

Barbara Forcher
00
25.5.2010, 22:52

da ist was Wahres dran!

count zero
10
22.5.2010, 10:19
Sie verwechseln da was...

...der Headhunter, Personalsucher hat nichts mit dem zu tun der dich für Jobs intervied, bzw, das ist nur ein kleiner teil des Jobs, da ginge es um Weiterentwircklung, innerbetriebliche Ausbildung et al...

Erwin Wolfram
010
16.5.2010, 20:02

Mich wundert der schlechte Ruf nicht. Je nach Konsumationsniveau wird der Kunde auf verschiedene Arten betrogen und wenn man sich bewirbt geht es darum, ob die Ausbildung teurer war als das Gehalt einbringen kann. Generalisten und Menschen mit Erfahrung und Menschen an sich werden praktisch nur mehr in Trafiken oder Supermaerkten eingestellt. Die Zertifikate entschieden also ueber Dein Leben und so ist es umgekehrt auch: Der Berufstitel Personaler entscheidet ueber deren Leben. Leider, es ist so Schade!

Die Tibetanische Gebetsmühle
 
02
17.5.2010, 07:23
Ich sehe das auch so,

die Branche hat ein Seriösitätsproblem. Sie (nicht alle) verkaufen die Arbeitskraft wie ein Stück Vieh am Markt, verschreiben sich bedingungslos ihren Auftraggebern, das alles ohne Skrupel, ganz gleich, ob der Job und/oder die Firma überhaupt seriös agiert.

Zudem fehlt den Auswahlverfahren zumeist die Objektivität und Transparenz. Man muss sich dieser bösen Sache bewußt sein, wenn man sich den Personalberatern anvertraut. Ein Spiel eben. Mit Glück kommt was Gutes heraus, mit Pech........Sorry, bei mir überwiegen die schlechten Erfahrungen mit den sogenannten "Headhuntern" - toller Begriff.

Michael B
115
16.5.2010, 09:55
Fast jeder Student hat wahrscheinlich schon mit diversen Personalern zu tun gehabt.

Und hofft also inständig, niemals ebenso inkompetent und ahnungslos zu werden.

dermartino
12
16.5.2010, 09:46

Der erste Absatz erklärt sehr schön warum es auf der WU so viele Studenten gibt! Weil die alle glauben, dass man dort "möglichst schnell Chef" werden kann ;)

Ist ja auch klar bei solchen Spezialisierungen wie "Unternehmensführung"...

LinksSchreiber
411
16.5.2010, 13:55
Wer studiert Wirtschaft? Vor allem Individuen, die nicht im Stande sind, vernünftigere Ideen oder kulturelle Werte im eigentlichen Sinn zu entwickeln.

Die Abwesenheit aller vernünftigen, ästhetischen, ethischen oder politischen Wertsetzungen geht in der Regle damit einher, dass aus dem Nichts der Pseudo-Wert aufersteht, dass das vulgär-darwinistische Abwerten und idiotische Umherkommandieren des produktiv tätigen Teils des Volkes ein erstrebenswertes Lebensziel darstellen würde.

Aus der vulgär-materialistischen Verleugnung aller geistvollen Ideen der Aufklärungsphilosophie resultiert die in dieser Kultur allgemein etablierte Praxis der Perversion.

Möglicher Weise könnte diese These erklären, warum der ökonomische Karren von unseren (überaus "komptetenten") Führungskräften Tag für Tag weiter in die Sch***** gefahren wird!

Alle korrupte Manager durch erfahrene Sozialarbeiter ersetzen!

Die Tibetanische Gebetsmühle
 
00
17.5.2010, 07:28
Es würde den Damen und Herren Österreichern, vor allem der Jugend

mehr volks- und betriebswirtschaftliche Bildung ganz bestimmt nicht schaden. Man sieht das schon an den diversen Argumentarien in den Standardforen zu bestimmten wirtschaftlichen Themen. Also kann ich Ihnen da nicht zustimmen.

Es ist aber nicht zu leugnen - auch das wird aber gelehrt - dass "Wirtschaften - allgemein ausgedrückt" ganz viel mit Ethik und Umgangskultur zu tun hat. Manchen ("Wirtschaftlern") kann man heute nicht einmal mehr die Hand (Handschlag)reichen. Dieser Zeitgeist ist ganz eine schlimme und zu kritisierende Entwicklung.

LinksSchreiber
00
18.5.2010, 18:01
Die liberale Ökonomie ist in England ursprünglich aus einer ethisch-allgemeinen Fragestellung hervorgegangen.

Diese holistisch-systematische Perspektive springt den Leser bei Adam Smith richtiggehend an.

Der Monetarismus hat diese alt-englische Grundlage der Ökonomie eskamotiert. Die sprachlichen Reflexionen wurden durch einen abstrakten Mathematizismus ersetzt.

Jetzt werden primär "Kurven" studiert. Was dabei herausgekommen ist, "dürfen" wir live miterleben.

her mit den Strichen!
33
16.5.2010, 09:32
Wer wird eigentlich Personaler...?

Das werden zu 70% Psychologie-AbsolventInnen,
zu 25% werden MA aus Finance od. Adminsitration hineingedrängt, zu 5% werden das Juristen.

Keiner von denen hat also die klassischer "Karrieristen-Ausbildung" wie z.B. Wirtschaft, sondern eher Studien absolviert, wo man büffeln und büffeln muss und viele Jahre auf der Uni "aussitzen" muss.

Der HR-Typus ist daher schon irgendwie vorgeprägt.

Viel schlimmer ist aber wirklich - wie schon die Vorposter bemerken - dass die Personalisten "schwach" und "ohne Rückgrat" sind und i.d. Regel nichts gegen hohe Fluktuation im Unternehmen tun können (oder wollen).

Denn dies würde Bedeuten intern Stellung zu beziehen... aber wer will das schon?!

(k)eine Österreicherin
01
17.5.2010, 09:19
@her mit den...

Seltsame These... Meiner Erfahrung nach sind übrigens weit mehr als 50% der personaler WU-Absolventen....

LinksSchreiber
210
16.5.2010, 07:21
Es liegt nicht an den "Personalern" (saublöder Begriff), sondern daran, dass in einer rein gierdynamisch ausgerichteten Form der Ökonomie die menschliche Arbeitskraft nichts mehr an sich haben kann,

was im eigentlichen Sinn menschlich ist.

Was sollen die armen Personaler denn tun?

Sie dürfen nur pseudo-humanistisches Zeug daherschwafeln, während sie effektiv mithelfen, die Arbeitskraft noch radikaler auszubeuten.

Human ressources: das ist ein Widerspruch in sich.

Ressourcen für eine rein gierdynamisch ausgerichtete Privatwirtschaft können überhaupt nicht menschlich im eigentlichen Sinn des Begriffs sein.

Das Prädikat widerspricht dem Subjekt. Fehlurteil. Verfall der Logik im Ganzen.

Analoges gilt für das ganze Lexikon des Neu- oder Wirtschafts-Deutsch (es ist eh nur ein us-amerikanischer Dialekt, wie die BRD nur eine Kolonie dieses empire).

Was sollen Opportunisten ohne jede Kritikfähigkeit im Feld der Ethik erreichen?

Aurin
00
16.5.2010, 19:20

da happerts aber an der Übersetzung und am Verständnis von human resources: es muss als 'Ressource Mensch' verstanden werden - so wie Kapital und Sachgüter. Dann stimmt das Verständnis. Es geht um den (hoffentlich) nachhaltigen Einsatz dieser Ressource.

Das Problem sind oft weniger die 'Personaler' selber, sondern die mangelnde Eigenständigkeit im Unternehmen. Wenn der Personaler dem Geschäftsführer weisungsgebunden untersteht ist es nicht so einfach hart zu agieren.

LinksSchreiber
01
17.5.2010, 07:55
Das ist ja eh absolut klar. Doch im Rahmen der bestehenden Ideologie wird sich der Personaler niemals gegen "die Mangelnde Eigenständigkeit im Unternehmen", respektive gegen "den Geschäftsführer" durchsetzen können. "Die Mangelnde Eigenständigkeit im

Unternehmen" liegt in der Existenz der Tatsache begründet, dass die Ökonomie in dieser Kultur auf systematische und symbolische Weise verfasst ist.

Welches System ist gemeint? Das egalitäts-vergessene und somit nur auf pseudo-liberale und schein-demokratische Weise verfasste System der globalisierten Privatwirtschaft.

Warum egalitätsvergessen? Weil es nicht mehr um Gleichheit und Brüderlichkeit, nur mehr um Freiheit gehen soll.

Warum pseudo-liberal? Weil Freiheit ohne Gleichheit und Brüderlichkeit zu einer Lüge, zu einer durch und durch ideologischen Phrase (Etiketten-Schwindel) verkommt.

Warum schein-demokratisch? Weil die Parteien primär die partikulären Interessen der besitzende Klasse repräsentieren, nur so tun, als ob nicht.

mondkeksi
26
16.5.2010, 00:45

ich habe mittlerweile mit personalisten von konzernen nur mehr schlechte erfahrungen gemacht.

wenn sie leute suchen, haben sie keine ahnung und sind nicht fähig zu vermitteln, was wirklich zu tun ist. dann schauen sie blöd, wenn die leute in der probezeit schnell wieder abhauen.

beim einstellungsgespräch sind sie superfreundlich, sobald man im boot ist, bist du eh eingekauft und freundlich sein braucht man eh nicht mehr.

und wenn es irgendwelche probleme gibt, helfen sie nur zu den führungskräften und arbeiten fest mit, die mitarbeiter rauszuhauen.

ich habe hr'ler als diejenigen kennengelernt, die in konzernen das wenigste rückgrat haben. die sollen zuerst einmal was richtiges hackeln, bevor man sie auf die menschheit loslässt.

yourworstnightmare
00
25.5.2010, 01:42

"beim einstellungsgespräch sind sie superfreundlich, sobald man im boot ist, bist du eh eingekauft und freundlich sein braucht man eh nicht mehr."
...
hohe Affinität bei Männern am Anfang und innerhalb von Bezieungen mit Frauen...

M.Merlin
06
15.5.2010, 11:08
mich wundert das gar nicht

wenn man sich in den Unternehmen so umsieht. Als Personaler werden doch vorwiegend Leute eingestellt, die jung sind und über keinerlei Menschenkenntnis und Berufserfahrung verfügen.Habe lange Zeit versucht mich in dieser Branche zu positionieren - Resultat, dass man Beziehungen und ein gewisses Alter nicht überschritten haben darf. Frei nach dem Motto, nur keine Querdenker, sondern schön angepaßt.
Der MA ist nicht wichtig, sondern der Umsatz. Das aber gerader der MA das A und O eines gesunden Unternehmes ist, darauf vergessen leider viele Chefs. MA verursachen nur Kosten. Traurig aber wahr. Kommunikation, Einfühlungsvermögen, Impulse setzen, darüber wird leider nicht nachgedacht. Unsere Wirtschaft könnte um einiges besser aussehen.

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