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Kairo - In der kommenden Woche will die ägyptische Altertümerverwaltung offiziell die Rückgabe der Nofretete-Büste aus dem Ägyptischen Museum in Berlin einfordern. "Wir werden die Nofretete nächste Woche zurückfordern, wir diskutieren jetzt nicht mehr darüber, ob wir dies tun, sondern nur noch darüber, wie diese Forderung formuliert werden soll", sagte der Generalsekretär der Behörde, Zahi Hawass, am Donnerstag.
Kein Ausleihen für Echnaton-Museum
Hawass zeigte sich beleidigt, dass die Stiftung Preußischer Kulturbesitz die Statue nicht für die in eineinhalb Jahren geplante Eröffnung des Echnaton-Museums in der Provinz Minia an Ägypten ausleihen will. "Wir respektieren Vereinbarungen, wir sind schließlich nicht die Piraten aus der Karibik", erklärte Hawass. Seine Behörde werde sich weder ausgeliehene Altertümer unter den Nagel reißen, noch sei eine Beschädigung der mehr als 3.000 Jahre alten Büste zu befürchten.
Hawass ist der Ansicht, dass Ludwig Borchardt, der die Büste der Gattin Pharao Echnatons 1912 in Tell al-Amarna ausgegraben hatte, die Verantwortlichen in Kairo damals mit unlauteren Mitteln hinters Licht geführt hat. Der deutsche Archäologe habe dadurch sicherstellen wollen, dass die vom Bildhauer Thutmosis geschaffene Büste nach Deutschland kommt. In Berlin wird diese Täuschungsabsicht bestritten. (red/APA)
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Egal wo man hin- oder reinschaut, schaut einem Hawass entgegen, wenn man an Geschichte interessiert ist!
Der hat schon in mehr Kameras geschaut, als die Naomi Mempel.
rechtmässig im heutigen sinne wurde von den europäern nichts erworben : gekauft zu einem adäqaten preis ? in allen kolonialisierten ländern quer über den erdball wurden 90 % der kulturgüter geraubt , 9 % ergaunert und 1 % mittels korruption " exportiert " ! ;-)
und alles im namen der christlich-abendländischen werte und eines kulturimperialismus , der zum kotzen ist !
anerkennung in der scientific ommunity ? fehlanzeige - versilbern war die devise ! für gott, kaiser und vaterland !
Die Chinesen haben jahrtausende andere Kulturen geplündert (Vietnamesen, Koreaner, Tibetaner,...), Die Japaner haben das bis in das 20 Jhdt. ebenso gemacht.
In Mittelamerika haben die Tolteken und Azteken die unterworfenen Kulturen schamlos ausgebeutet.
Die Inka haben genauso die Schätze unterworfener Völker zu ihrem Eigentum erklärt.
Die Babylonier, Die Assyrer. Die Perser. Die Araber des 7. bis 11. Jhdts. ja sogar die Israeliten zur Zeit der Könige.
Alle - ohne Ausnahme haben sich schamlos an schwächeren Kulturen "bedient".
Hier die Europäer als die einzig und wahren Bösen hinzustellen zeugt schon von einer einzigartigen Abart von Egozentrik.
Das soll aber keine Entschuldigung sein.
Ihnen ist aber schon bewusst, dass auch die alten Ägypter gestohlen haben?
Ich finde es sehr peinlich, wenn solche Aussagen kommen, wie die ihre.
JEDE Kultur war immer auf ihren Vorteil aus, Ägypten hat im 18., 19. Jahrhundert seine Geschichte verschleudert, damit man sich westliche Statussymbole leisten kann, ja bis in die 70'er )des 20. Jahrhunderts) konnten sie direkt vor den Pyramiden antike Schätze kaufen..
Aber bitte, jeder legt sich seine Welt so zurecht, wie er sie eben gerne haben möchte....
Böser, böser Westen...
Jenseits aller begrifflichen Unschärfe hat es rührend altmodische Züge, Kulturimperialismus mit (tatsächlicher oder vermeintlicher, ganz egal) Schatzräuberei, über die man sich so schön fasslich empören kann, gleichzusetzen. Es läuft auf eine Art von Räuber-Hotzenplotz-Mythos hinaus, bei der sich alles um die Entwendung und Wiederbeschaffung von Omas Kaffeemühle (einem Wertstück eher imaterieller Art) dreht.
Die Situation auf der Welt ist von Not, Leiden und Tod nebst Widersprüchen, Ambivalenzen, Aporien und Grausamkeiten geprägt und moralisch in vieler Hinsicht unübersichtlich. Wirklich unerträglich ist da, dass ein Gipskopf in Berlin und nicht in Kairo steht!
Tja, selbst Gäule, die politisch korrekt sind, können durchgehen.
Der Vorwurf des "Kulturimperialismus" in diesem Zusammenhang zeugt von Begriffslosigkeit. Dieser nämlich besteht in der gewaltsamen Ausbreitung der eigenen unter Geringschätzung und Vernichtung fremder Kulturen. Hier geht es ja aber gerade um um die durchaus auf Wertschätzung beruhende Aneignung von Artefakten fremder oder, wie hier, bereits untergegangener Kulturen, die allenfalls mit imperalistischen Methoden erfolgte. Bei Nofretete hätte man es allenfalls mit einem Fall einfacher Kriminalität zu tun. Selbst wenn - was alles andere als klar ist - Borchardt ein Schmuggler gewesen wäre, war er es ja nicht unter dem Feuerschutz eines Kanonenboots.
p.s. das was sie geschrieben haben können si enur schreiben wiel sie im jahr 2010 leben, weil wenn sie das annodazumal jemandne erzählt hätten hätt er sie ausgelacht..... denn die gräueltaten wurden mit vollem bewusstsein und absicht unternommen, und es ging um geld macht statussymbole...trophäen..
„..umso größer ist die wahrscheinlichkeit dass wir zu den zwei prozent gehören ..“
Wohl kaum, denn:
„..je mehr rot ich udn die vorposterin ..“
Bekanntlich nennt sich der Esel zuerst... (Ist eine alte Binsenweisheit und keine Beleidigung!) ;) ^^
Es sind immer die Leute die am lautesten schreien, die dann genau das sind, was sie anprangern... ^^
Wie immer das Orakel der roten und grünen Striche jeweils zu deuten sein mag - zu wissen, WARUM man gegen etwas ist, reicht nicht, man muss auch verstehen WOGEGEN man eigentlich ist.
Das ist jedenfalls meine Auffassung. Leider muss man sich dafür mit der sog. Argumentation auseinandergesetzen und diese nachvollziehen (also "denken", wie der Fachausdruck lautet). Ich gebe zu, dass dies 98 Prozent der Menschen zu mühsam ist, die sich stattdessen einfach nur eine Meinung dazu bilden wollen, ob ihnen das, was sie da hören, gefällt oder nicht. Ist es nun etwa demokratische Pflicht, sich den Mehrheitsverhältnissen, die man im Resultat ablehnen mag, in der Prozedur dennoch anzupassen - und lässt sich das überhaupt auf Dauer durchhalten?
blödsinn, die römer haben den kulturimperialismus begonnen udn die euopäer ausgedehnt, güter wurden geklaut um sie irgendwelchen snobs zu verkaufen, es ging nur um geld, und natürlich darum alle lebensfreude auf der welt auszulöschen,
Hallöchen, es gibt gar keine römische Kultur. Das, was wir darunter verstehen, haben die Römer zunächst von den Etruskern und später von den Griechen übernommen.
Natürlich waren die Römer Imperialisten, aber eine eigentliche eigene Kultur entwickelten sie nicht.
Und wenn sich der Borchardt den Gipskopf gesichert hat, dann war er halt ein Schlitzohr in der dort üblichen levantinischen Verhandlungsart, aber sicher kein Kulturimperialist.
Hallöchen, jede Kultur hat irgendwann einmal von früheren und/oder benachbarten Kulturkreisen etwas übernommen, das nennt man auch Austausch. Wenn Sie meinen, es gab keine römische Kultur, dann gibt es konsequenterweise auch keine mittelalterliche und keine Renaissance, weil diese wiederum auf den Römern aufbauten, tja...
Hätten sie Ahnung, wüssten sie, dass die „Grundkultur“ Roms von den Etruskern stammt, sogar die Gladiatorenkämpfe kamen von dort. Damals waren es allerdings rituelle Kämpfe an Gräbern...
Rom war noch zu Zeiten Julius Cäsars ein Holzdorf, sie sollten nicht alles glauben, was sie in Filmen sehen... ;)
Aber bitte, erklären wir Rom zur einzigen Zivilisation in Europa, auch wenn Griechenland lange zivilisiert war, BEVOR Rom gegründet wurde...
Demnach sind die gleichen Götter mit anderen Namen bei den Römern offenbar nur Zufall... ^^
Bitte das Posting genauer lesen: ich sagte, jede Kultur hat übernommen (übrigens auch schon die Etrusker von der griechischen Archaik). Über den Einfluß von Etruskern und Griechen auf die Römer bin ich mir völlig im Klaren, aber lenken Sie Ihr Augenmerk nun einmal auf die römische Kaiserzeit, und sie finden vor allem auf der Gebiet der Architektur und des Städtebaus eine völlig neue Formenspache, die es so vorher nicht gab.
Den Unterschied zwischen griechischer und römischer Kunst erkennt man sogar relativ einfach, wenn man sich etwas mit dem Thema auseinandergesetzt hat.
Und ich habe auch an keiner Stelle behauptet, dass die Römer die "einzigen" gewesen wären.
Die Kaiserzeit begann mit Julius Caesar und da war, zum zweiten Male, Rom ein Holzdorf.
Das änderte sich erst mit dem Brand, den die Christen Nero so gerne in die Schuhe schieben.
Also 100 Jahre später und da war Rom bereits 800 Jahre alt.
Nicht umsonst kennt jeder SPQR, allerdings wissen nur die wenigsten was es bedeutet, nämlich der Senat und die Bevölkerung Roms.
Ergo bauen all diese Prachtbauten, die sie meinen auf der Kultur anderer auf, Griechen, Etrusker, Ägypter,...
Nochmals, Roms Kultur war ein Sammelsurium aus vielen verschiedenen Kulturen.
Natürlich ergibt das auch eine Kultur, aber es ist nichts selbstgemachtes und Technologie würde ich nicht unbedingt als Kultur bezeichnen, es ist Wissenschaft wie z.B. das Pantheon..
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