Hamas wechselt wöchentlich das Versteck von Gilad Shalit
14. Mai 2010, 12:55
Qassam-Brigaden: Ortswechsel aus Angst vor einer gezielten, militärischen Befreiungsaktion
Die Entführer des israelischen Soldaten Gilad Shalit wechseln zwei Mal die Woche innerhalb von Gaza das Versteck ihrer Geisel. Das berichten dem paramilitärischen Flügel der Hamas nahestehende Funktionäre laut der israelischen Tageszeitung Haaretz.
Gilad Shalit wurde Ende Juni 2006, im Alter von 19 Jahren, von einem palästinensischen Kommando entführt und in den Gazastreifen gebracht. Die radikal-islamische Hamas verlangt im Austausch für den jungen Soldaten die Freilassung hunderter in Israel inhaftierter
Palästinenser.
"Top Secret"
Quellen im Umkreis der Qassam-Brigaden - der militärischen, von der EU als terroristische Organisation eingestufte Arm der Hamas - hätten in lokalen Medien berichtet, der Ortswechsel passiere aus Angst vor einer militärische Befreiungs-Operation durch Israel. Die Hamas ist "schlau genug", Shalits Versteck "top secret" zu halten, zitiert Haaretz einen Funktionär.
Gilad Shalit gilt als "verlorener Sohn" des Landes, dessen Entführung ganz Israel in Aufruhr versetzte.
Botschaft Ende April
"Wenn die Israelis eine Freilassung Shalits wollen, muss ihre Regierung den Preis zahlen und palästinensische Häftlinge entlassen", hieß es in einer Botschaft der Izzedin al-Qassam Ende April. Die Hamas forderte darin für die Freilassung des Soldaten die Übergabe von rund 1.000 palästinensische Häftlingen.
Israel hat in der Vergangenheit bereits eine Reihe Militäraktionen im Gazastreifen unternommen, um Gilad Shalit zu befreien. Sie blieben erfolgslos, ebenso wie diplomatischen Vermittlungsversuche, etwa durch Ägypten und dem deutsche Bundesnachrichtendienst (BND).
Auf Vermittlung deutscher und ägyptischer Diplomaten wurde Ende September 2009 auch von der Hamas ein Video mit einem Lebenszeichen von Schalit an israelische Behörden übergeben. (red, derStandard.at, 14.5.2010)
Netter Versuch der Wortklauberei, aber wenn das IRKR den Zugang zum "detainee" Gilad Shalit fordert, dürfen Sie denen wohl glauben, dass Sie dies auf Basis völkerrechtlicher Grundlagen tun, oder?
Davon abgesehen erfüllt Gilad Shalit definitiv auch die Kriterien eines POW:
"Ein Kriegsgefangener ist ein Kombattant (im allgemeinen Soldat) oder ein bestimmter Nichtkombattant, der von einer gegnerischen Streitmacht während eines bewaffneten Konfliktes gefangengenommen wird."
http://de.wikipedia.org/wiki/Krie... gefangener
Durch den Kleinkrieg der Hamas gegen Israel liegt definitiv ein bewaffneter Konflikt vor, da dieser lt. Definition auch zwischen dem Militär und einer paramilitärischen Organisation herrschen kann, das ist die Hamas allemal.
Die Hamas wäre dazu verpflichtet dem IKRK Zugang zu Shalit zu gewähren (wie es Israel mit den pal. Gefangenen macht). Dass sie das nicht tut ist völkerrechtswidrig.
Ich sehe den Konflikt sowieso als Krieg an. Es ist eher Isr., welches sich weigert, Shalit als Kriegsgefangenen anzusehen. Sondern als Entführungsopfer bezeichnet.
... Verbrecherbande tut gut daran, das Versteck von Gilad Shalit staendig zu wechseln. Ich bin sicher, dass der Shin Bet ihm dicht auf den Fersen ist und bei jeder sich stellenden Gelegenheit zugreifen wuerde.
Es wuerde mich freuen, wenn dabei so viel wie moeglich dieser Verbrecher liquidiert wuerden.
Sinngemäß ist dann auch der wirksamste Schutz für Israel auf Raketenangriffe und expansionistische Siedlungspolitik zu verzichten und sich an die UN-Resolutionen zu halten.
Nicht die Araber haben Krieg gegen Israel geführt! Diese friedfertigen Leute haben ja so unter den kriegstreiberischen Israelis zu Leiden gehabt, wie man leicht erkennen kann:
Der Großmufti von Jerusalem, Haj Amin el Husseini plante die Errichtung von Gaskammern und KZ's im Gebiet des britischen Mandats, wenn nur erst Rommel dieses erobert hätte. Unbestritten. Fakt. O-Ton: "Arise, O sons of Arabia. Fight for your sacred rights. Slaughter Jews wherever you find them. Their spilled blood pleases Allah, our history and religion.”
Der O-Ton von Assam Pascha, Sekretär der arabischen Liga, 1947:"This will be a war of extermination and a momentous massacre which will be spoken of like the Mongolian massacres and the Crusades!"
O-Ton Gamal Abdel Nasser, Präsident der VAR Ägypten:
"There is no longer a way out of our present situation except by forging a road toward our objective, violently and by force, over a sea of blood and under a horizon blazing with fire."
"We shall not enter Palestine with its soil covered in sand, we shall enter it with its soil saturated in blood"
O-Ton Hafez Assad, der syrische Präsident:
"The Syrian army, with its finger on the trigger, is united. I believe that the time has come to begin a battle of anihilation.”
Ahmed Shukairy, chairman der PLO: (asked in news interview what will happen to the Israelis if there is a war)
“Those who survive will remain in Palestine. I estimate that none of them will survive.”
Oje dass Sie dann auch noch so antworten nachdem man Ihnen den Spiegel vorzeigt ist ja recht amüsant gleichzeitig aber auch gemeingefährlich.
BEIDE müssen dem Terror abschwören. In WJL gibt es so gut wie keinen Terror von mil. Palästinensern, um so mehr von isr. Siedlern und trotzdem wird expandiert.
Die Alleinschuld aufgrund dessen bei den mil. Palästinenser zu suchen ist sehr sehr kritisch meines Erachtens. Aber "double standards" macht es möglich...
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