Aufbruch in die dritte Dimension

Zsolt Wilhelm, 13. Mai 2010, 16:23
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    foto: reuters/steve marcus

    Wer jetzt schon auf den 3D-Zug aufspringt, riskiert eine holprige, wenngleich spannende Fahrt.

2010 erfolgt der Startschuss für 3D-Fernsehen - derStandard.at hat sich das angesehen

Mit einer Revolution ist es wie mit einem Wirbelsturm: Oft merkt die Masse den Umschwung erst, wenn er schon geschehen ist. Wer heute meint, dass dreidimensionales Fernsehen sich eines Tages nicht durchsetzen wird, läuft Gefahr wie einst Stummfilm-Verfechter in der Versenkung zu verschwinden. Auf der anderen Seite wäre es voreilig zu sagen, dass 2010, mit dem Start der ersten massentauglichen 3D-TV-Geräte, die Sache schon gegessen ist.

Was darf sich der mehrdimensionale Cineast eigentlich erwarten, wenn er am kommenden Weihnachtsabend seinen 3D-Blu-ray-Player an seinen 3D-Fernseher ansteckt und sich mit seiner 3D-Brille seine erste 3D-Blu-ray reinzieht? Nun, so viel steht schon einmal fest: Entweder macht man sich selbst gerne große Geschenke oder man weiß einen sehr generösen Lebensabschnittspartner an seiner Seite zu haben. Denn alle diese Trümmer werden für den Sprung in die nächste TV-Generation benötigt. Doch lohnt das Upgrade schon heute?

Watching on the edge

Als Early Adopter muss man wohl damit leben, dass man am Gipfel des Gagdet-Berges immer zu auch am nähesten zum Abgrund steht. Nach wiederholten Testvorführungen über die vergangenen fünf Monate hat sich ein Eindruck in jedem Fall ganz klar bestätigt: Was Sony, Samsung, LG, Panasonic und Konsorten da in den Folgemonaten auf den Markt bringen, hat schon seinen Reiz. Wie eine Art Technologie-Showcase bewundert man räumlich dargestellte Welten. Bestaunt Eisbären oder Kolibris bei ihrem Treiben, wie beim Blick durch das Schaufenster im Tiergarten. Dieser anfängliche Reiz verfliegt jedoch recht schnell und man gewöhnt sich an das, was eigentlich ganz natürlich ist - stereoskopisches, dreidimensionales Sehen. Hat man diesen Punkt erreicht, findet man Gefallen an der nur noch dezent wahrgenommenen, neu gewonnen Natürlichkeit des Hauptabendprogramms. Gleichzeitig rücken aber plötzlich viele kleine Details in den Fokus, die schlussendlich darüber entscheiden, ob man heuer bereits zu den risikofreudigen Gipfelstürmern zählen möchte oder nicht.

Preisfrage

Generell zu klären gilt vor jeder Anschaffung die Preisfrage. Wie Eingangs erwähnt ist 3D kein ganz billiges Unterfangen. 3D-Fernseher in den kleinst verfügbaren Größen von 42 bis 46 Zoll starten bei knapp 2.000 Euro und liegen damit deutlich über dem Schnitt, den man aktuell für vergleichbare 2D-Flat-TVs zahlt. Im Top-Segment werden entsprechende 3D-Brillen beigelegt, zusätzliche Gläser rangieren im Bereich von 50 bis 200 Euro. Als einzige Quelle dient zunächst noch ein 3D-tauglicher Blu-ray-Player. Hier sei aber gesagt, dass sich manche bestehenden Modelle per Software auf den neuesten Stand bringen lassen. Bestes Beispiel hierfür ist die Spielkonsole PlayStation 3, die im Sommer ein kostenloses Update für 3D-Games und -Filme erhält.

Zu viele Brillen, um sie zu knechten

Das tatsächliche Schlamassel wurzelt, wie man den üblichen Preisverfall so kennt, nur Anfangs in den Anschaffungskosten. Die Industrie hat sich bekannter Maßen auf ein bestimmtes Verfahren geeinigt hat, um 3D-Sehen zu ermöglichen. Bereits in allen Einzelheiten erklärt, wird eine akkubetriebene Active-Shutter-Brille benötigt, die dafür sorgt, dass jedes Auge abwechselnd (30 Mal pro Sekunde) mit Bildern versorgt wird, um den 3D-Effekt zu erzielen. Ein moderner Fernseher, der die Bilder passend aufbereiten kann, ist ebenfalls Voraussetzung und übrigens auch der Grund dafür, weshalb man seinen kaum gealterten Flatscreen nicht einfach weiterverwenden kann. Die im Feld getesteten Brillen könnten zwar alle etwas leichter sein, bieten aber selbst zusätzlich zu optischen Gläsern einen guten Tragekomfort. Wirklich ärgerlich am propagierten 3D-Standard ist, dass trotz gleicher Technologien die Hersteller keine Kompatibilität unter einander gewährleisten. Dass bedeutet, dass Freunde bei Videoabenden ihre 50 bis 200 Euro teuren Brillen getrost zuhause lassen können, sofern sie nicht Modelle derselben Marke ihr Eigen nennen. Wer also zu viert 3D-Glotzen möchte, braucht auch vier passende Brillen. Zynisch formuliert ist das, als ob jeder PC eine spezielle Tastatur benötigen würde.

Technisch gemischte Gefühle

Sieht man über diese scheinbar künstlich erzeugten Hürden hinweg, ist der wichtigste Faktor das Seherlebnis. Und hier kann man nicht deutlich genug betonen, dass die 3D-Qualität durch die Technik selbst, aber auch die Inhalte bestimmt wird. Der Blick durch die Brille setzt voraus, dass man nur horizontal zum Bild fernsehen kann. Will man sich beim 3D-Genuss aufs Ohr hauen oder nur seinen Kopf aus andersartigen Gründen um 45 Grad neigen, sieht man nur noch Doppelbilder. Diese Einschränkung ist in der Praxis tatsächlich verkraftbar, da man einen 3D-Film oder -Spiel so und so nur ganz bewusst konsumieren sollte. Ähnlich wie im Kino ist das ein Erlebnis, das man konzentriert ein paar Stunden und lieber nicht den ganzen Tag zur Berieselung genießen sollte. Fast störender ist die ebenfalls Brillen-bedingte Abdunkelung. Die Bemühungen der Forscher immer sattere Farben und stärkere Kontraste bei modernen LCD-Panelen zu erzeugen, werden dadurch mit einem Schlag zu Nichte gemacht. Um das Maximum an Darstellungsqualität herauszukitzeln, werden 3D-Inhlate daher am besten nur im Dunkeln bestaunt.

Eine andere Möglichkeit Inhalte dreidimensional zusehen, als spezielle Filme zu kaufen, ist die 2D/3D-Konvertierungsfunktion einiger 3D-Fernseher. Sowohl Samsung als auch Sony bieten dies an. Das Ergebnis variiert jedoch stark von Szene zu Szene. Ein Computer-Chip errechnet dabei automatisch, was sich im Vordergrund und was sich im Hintergrund befindet und generiert basierend darauf einen Tiefeneffekt. Während dies bei stillen Szenen zwar begrenzt aber recht gut klappt, profitieren beispielsweise Sportübertragungen kaum davon.

Noch wenige gute Inhalte

Ebenso entscheidend ist die technische Qualität der Inhalte selbst. Während manche 3D-Blu-ray-Filme im besten Sinne des Wortes geradezu glänzen, merkt man bei anderen wiederum, dass die Aufnahmen nicht immer hundertprozentig auf den Sehfluss abgestimmt wurden. Die durch die stereoskopische Aufnahme erzeugte Tiefenunschärfe bedingt, dass man mehr denn je dem Auge des Regisseurs folgen muss. Werden nur Details fokussiert, kann es passieren, dass man sich im matschigen Hintergrund, beim verzweifelten Versuch selbst scharf zu stellen, verliert. Bei neueren Kinofilmen kommt es allerdings seltener zu derartigen Problemen. Besonders angenehm und befriedigend ist das 3D-Erlebnis bei ruhigen Aufnahmen bei Dokumentationen. Serien wie "Universum" oder IMAX-Produktionen dürften in Zukunft große Profiteure der Technologie sein. Und da setzt auch der Haken an. Bis Ende 2010 werden lediglich ein Hand voll 3D-Blu-rays erwartet. Selbst das Megaspektakel Avatar erscheint erst Anfang 2011 als dreidimensionale Fassung für zuhause. Immerhin packen die meisten Fernseher-Hersteller ihren Geräten Sampler und Filme bei.

Ein größeres Zugpferd für 3d@Home könnten in den ersten Jahren, wie so oft für neue Formate, Videospiele sein. Bereits erschienen sind das Spiel zum Film Avatar, sowie etwaige Download-Titel, die aber allesamt noch nicht wirklich überzeugen konnten. Am viel versprechendsten mag hierbei vermutlich Sonys Vorstoß in Richtung 3D-Games sein. Im Paket mit PlayStation 3 und einen neuen 3D-Fernseher erhalten Kunden ein Bündel an 3D-Spielen und -Demos. Die dritte Dimension macht bei Spielen nicht nur optisch Spaß, sondern ermöglicht zumindest theoretisch auch spielerisch neue Möglichkeiten. Bei Rennsimulationen lässt sich etwa der Bremspunkt besser erkennen und man kann Dimensionen genauer abschätzen. Als großes Manko der vorab getesteten 3D-Games "WipeOut HD", "MotorStorm" und "Super Stardust" stellte sich indes die durch den benötigten Mehraufwand zur Darstellung von 3D stark heruntergeschraubte Grafik heraus. Um die beim stereoskopischen 3D-Sehen vorausgesetzte höhere Framerate (30 Bilder pro Sekunde pro Auge) erzeugen zu können, müssen zurzeit noch Auflösung und Details heruntergeschraubt werden. Sony erklärt das auch damit, dass jetzige Spiele nur im Nachhinein auf 3D konvertiert wurden, bei dezidierten 3D-Spielen könne man die Inhalte von Vornherein darauf optimieren. Auf der im Juni stattfindenden Messe E3 werden vermutlich nähere Details enthüllt.

Rosigere Zukunft

Trotz des eher verhaltenen ersten Resümees birgt der Blick in die Zukunft sehr hoffnungsvolle Aussichten. Zum einen ist die professionelle Produktion von 3D-Inhalten wie der Fifa WM 2010 in Südafrika, Filmen, Spielen oder diversen Konzerten bereits angelaufen. Andererseits zeugen erste 3D-Camcorder und 3D-Kameras für mobile Endgeräte davon, dass die dritte Dimension schleichend die Haushalte erobern dürfte. 2010 wird es aber noch nicht so weit sein. Und geht man nach den Prognosen der Branchenanalysten wird möglicherweise erst in fünf Jahren eine kritische Masse erreicht worden sein. Aber durch den Druck der Industrie, neue Anreize bieten zu wollen, und allein durch den Umstand, dass künftig jeder neue Fernseher genau wie jetzt schon WiFi eine 3D-Funktion zu seinem Standard-Repertoire zählen wird, wird man über kurz oder lang keine andere Wahl haben, als in die dritte Dimension abzutauchen. Wer jetzt schon auf den Zug aufspringt, riskiert allerdings eine sehr holprige, wenngleich spannende Fahrt. (Zsolt Wilhelm, derStandard.at, 13.5.2010)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 44
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bob langer
00
21.5.2010, 19:35
die person

auf dem bild erinnert mich ungemein an hella von sinnen....

Peter W1
 
00
19.5.2010, 18:54

Wozu nochmal werden hier neue Fernseher/Projektoren benötigt? Die PS3 gibt über HDMI 1.3 BluRay 3D in 720p in 60fps aus. Dass muss jeder HD-Fernseher und jeder HD-Projektor weltweit können und kann es.

Es ist problemlos möglich, dass jedes Gerät nur 720p oder 1080p in 60 fps ausgibt. Wir alle schauen Filme seit Jahrezehnten mit 24 fps im Kino und 25 fps im Fernsehen. Und nun sind 30 fps (60 fps durch zwei Bilder für das linke und rechte Auge) plötzlich unverwendbar?

Sicher sind 120 fps schöner, aber eine technische oder optische Notwendigkeit bestehen für diese Bildwiederholfrequenz nicht. Alleine eine ökonomische. 3D ist abgesehen von der USB-Shutterbrille nach dem Update der PS3 auf jedem Ausgabegerät technisch und optisch umsetzbar.

Entenbemaler
00
18.5.2010, 20:35
3D vs Filmlook

ich versuche auch mal eine kleine Stricherl-Umfrage:

was begehrt euer Auge?

grünes Stricherl für 3D
rotes Stricherl für herkömmlich-analogen (und/oder) DSLR-Filmlook

Danke fürs mitmachen :)

Peter W1
 
00
19.5.2010, 19:00

PS3-Besitzer könnten nur mittels Kauf einer Shutterbrille (PS3 bietet USB als auch Bluetooth für das Ansprechen dieser) farbiges 3D in 720p haben. Damit ist der Kostenvorteil der Anaglyphlösung (die wirklich überall und immer läuft, aber halt selbst mit Einfärbung bestenfalls eineinhalb Grundfarben bietet ;) ) zumindest stark relativiert.

Jon Steinberg
10
15.5.2010, 00:08
Ich bin ja gern jede Neuerung mitgegangen in den letzten Jahren ...

... weil Dinge wie HDTV einfach längst überfällig waren und eine echte Bereicherung darstellen.

3D im Wohnzimmer ist aber einfach ein lächerliches Gimmick das sich wohl nur Kommerzdodeln anschaffen (weils grad so in ist). Auf der IMAX-Leinwand (nein, nicht die Pseudo-IMAX-Leinwände in den Megaplexxen) ist das ganze noch spektakulär und in 45-Minuten-Häppchen leicht verdaulich. Im normalen Kino ist der Effekt schon arg eingeschränkt und in 90- bis 180-Minuten-"Häppchen" unerträglich anstrengend, zumal die Doppelkonturen- und Geisterbilderprobleme seit 10 Jahren unverändert auftreten. Am LCD-TV ist das ganze nur noch wenig spektakulär, noch anstrengender und alle paar Wohen mal auszuhalten. Und dafür komplett neues A/V-Equipment? Nö ...

ftc
00
14.5.2010, 13:35
Der alte Viewmaster...

Einfach eine Brille mit 2 Displays, der eine zeigt das Bild für das Linke und der andere für das Rechte Auge. Vorteil: Kein Fernsehgerät, nur mehr Soundanlage erforderlich, keine Rot-Cyan Streifenbilder.
Warum wird diese bestehende Technologie des Viewmasters nicht verwendet ? Wer weiss den Grund dafür ?

hlg
00
15.5.2010, 19:35
von zeiss gibts sowas glaub ich...

hat aber keine 1080 auflösung...

ich denke auch, daß das die bessere lösung wäre...

light sleeper
00
14.5.2010, 12:11
augenfehler

mit den herkömmlichen rot-grün-brillen sehe ich keinen raum (z. bsp. bei coraline).
bei den imax-3d-filmen erhaschte ich dann dennoch 3d-effekte. zum teil wirklich überzeugend.
wie ist das jetzt mit den 3d-flats?

Zwei Und Vierzig
00
14.5.2010, 14:34

Ich sehe auch im Kino kaum 3D ... bzw. ich muss mich sehr konzentrieren, damit mir das 3D bewusst wird ... also ärgere ich mich immer wieder wenn ich den mehr-Preis im Kino zahle, aber eigentlich nichts davon habe.

Im "normalen" Leben sehe ich aber sehr Wohl alles "normal" ... also lieber ins Theater als ins 3D Kino :)

Matrix5500
00
14.5.2010, 12:02
Hab mal vor 3 Jahren ...

im Mediamarkt Graz Seiersberg einen 3D-Fernseher von Philips als Vorführgerät gesehen dass ohne Brille ausgekommen ist. Ich glaube das System hieß WOW. Es waren zwar nur kurze Präsentationsfilmchen drauf zu sehen aber es war troztdem beeindruckend.
Warum brauchen jetzt wieder alle eine Brille?

lequeque
00
14.5.2010, 13:32

Solche TVs berechnen nur einen Tiefeneffekt der vielleicht für 5 Minuten Cool auschaut, nach eine Weile aber sehr plastisch wirkt. Ein Ersatz zur Brille wird es nie. ("nie" bitte mit Vorsicht genießen)

c70
00
14.5.2010, 11:33
nur für freaks - niemals für die masse, w/brille

JoDa1973
20
14.5.2010, 10:48
3D TV überraschenderweise gut und günstig

Spätestens seit Avatar im Kino in 3D gelaufen ist, ist jedem klar das sich in Kinos 3D durchsetzen wird!

Überraschend ist, dass bei TV-Geräten der 3D Einstieg so schnell und relativ günstig verlaufen ist, und das die Fernseher auch intern alle 2D-Quellen in 3D umrechnen können!

Ende März hat Samsung die ersten 3D-Geräte auf den Markt gebracht:
40Zoll TV ab 1250Euro
Set mit 2 Brillen und einer 3D-BluRay um 250Euro
3D-BluRay Player ab 200Euro.
Bei SAT-TV gibt es auch schon Testkanäle wobei man zum Empfang einen herkömmlichen DVB-S2 Receiver verwenden kann.
Meine Empfehlung: Ein Jahr warten, dann hat sich 3D durchgesetzt und kostet nicht mehr extra!

Dr.Dr. so viel Zeit muß sein...
02
14.5.2010, 10:22
in einigen Jahren

sitzen alle vorm 3D Fernseher und keiner redet mehr mit den anderen.
Die Leute interessieren sich für die Wetterberichte nur mehr um trocken ins Büro oder zum Auto zu kommen.

jeder soll sich leisten, was er sich leisten kann und will...

aber ich würde es mir wünschen, daß die Menschen wieder mehr miteinander zu tun haben - und nicht nur als Geschäftspartner beim Einkaufen...

brand
00
20.7.2010, 12:45

dann verlassen sie doch endlich ihren Platz vorm Computer und gehen sie hinaus.

c70
01
14.5.2010, 11:34
Amen, so viel Zeit muss sein ;-)

der tueftler
02
14.5.2010, 08:55
sogar den playboy gibts angeblich in 3D

3D... es ist wie imer eine maßlose übertreibung! höchstens DD, und auch das ist für meinen geschmack eigentlich schon zu viel!

Dr.Dr. so viel Zeit muß sein...
00
14.5.2010, 10:25
mich würde interessieren

welche Technik das denn sein soll, die so teuer ist, daß das nicht schon früher passiert ist.
Immerhin hat's schon vor 20 Jahren Zeitschriften mit 3D-Brille gegeben...

muss man in den aktuellen Playboy dann jetzt Batterien einlegen damit man ihn genießen kann?

uncle sam3
01
14.5.2010, 00:19
in 5 jahre

sitzen alle ab 23.00 vor dem computer monitor und sehen ¥øuporn in 3D...

die demo war auf jeden fall extrem überzeugend.

Wolfgang Schmied
00
13.5.2010, 21:54
aktive shutterbrillen & den kopf schräg halten

irgendwo hat mich der redakteur verloren. sollten aktive shutterbrillen, welche die gläser abwechselnd "schwärzen" nicht genau den vorteil haben, dass man den kopf auch schräg halten kann?

im gegensatz dazu wären passive brillen, die mit polarisierten gläsern arbeiten, für das problem tatsächlich anfällig.

mfg
wolfgang

Alex R.
03
13.5.2010, 22:28
leider nein

Der Fernseher zeigt alternierend 2 Bilder, deren Objekte im Vordergrund (mehr oder weniger) links und rechts verschoben werden (und aus einem leicht anderen Blickwinkel aufgenommen sind). Wenn man den Kopf schräg stellt, oder seitlich liegt, sieht zwar jedes Auge das richtige Bild, die Objekte im Vordergrund sind aber dann für das Gehirn nach oben und unten verschoben und damit wird´s kein 3D Bild (nur ein Doppelbild).

Peter W1
 
00
19.5.2010, 23:31

Das ist natürlich richtig. Aber wer hat liegenderweise Brillen auf ;) ? Und viel wichtiger: Dabei geht es um das vermeinliche Problem von Polarisationsverfahren, dass bei Kopfneigung angeblich die Bilder nicht mehr ausreichend durchkommen. Das ist in dieser Form falsch, weil es auch vor der zirkularen Polarisation möglich war den Kopf zu neigen. Und bei Shutterbrillen war das Neigen des Kopfes noch nie ein Problem.

Aber der gesamte Artikel ist nicht als unfundierte Werbung. Da ist das nur ein Detail.

Anyuser
 
00
14.5.2010, 00:38
Dagegen helfen nur Videobrillen.

ramshackle
00
13.5.2010, 21:16

Gibts die dann auch mit Dioptrien?

Buffalo Bill
00
13.5.2010, 23:55

im kino konnte man die 3d-brillen über den normalen brillen tragen.
ich vermute, das wird dort auch so gelöst werden.

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