Fedora 13: Die Zukunft ist jetzt

25. Mai 2010, 17:27
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screenshot: andreas proschofsky

Eine neue Fedora-Version hat immer etwas von einem Ausblick auf die Zukunft des gesamten Linux-Universums: Nirgendwo sonst geben ähnlich viele neue Technologien ihr Debüt, ein Umstand der dabei recht einfach zu erklären ist. Denn auch wenn Fedora ein Community-Projekt ist, steht dahinter doch mit Red Hat der größte - und finanziell erfolgreichste - aller Linux-Distributoren.

Ausrichtung

Dessen primäres Interesse ist es denn auch gar nicht die breite Masse der Linux-interessierten NutzerInnen für sich zu begeistern, Fedora ist primär als Testfeld für neue Entwicklungen gedacht - und damit nicht zuletzt auch für das eigene Red Hat Enterprise Linux. Die Hauptzielgruppe definiert man entsprechende erheblich anders als es etwa das breitenwirksamere Ubuntu tut. Fedora sei vor allem an technisch versierten NutzerInnen interessiert, die auch bei der Verbesserung der Distribution helfen könne, hatte es Projektleiter Paul Frields einmal vor einigen Monaten umrissen.

Cutting

Eine Herangehensweise mit der man sich über die Jahre den Ruf einer Cutting/Bleeding Edge-Distribution erarbeitet hat, bei der man zwar das Neueste vom Neuen bekommt, es aber ab und an auch mal zu Problemen kommen kann - vor allem mit nicht-freien Softwarekomponenten. Und doch ist diese Charakterisierung erheblich abschreckender als es Fedora eigentlich verdient - doch dazu später, immerhin soll ja nicht gleich zu Beginn das Fazit vorweggenommen werden.

Die Zukunft: Da.

Mit Fedora 13 liefert das Projekt nun eine neue Generation der eigenen Softwarezusammenstellung ab, eine Release bei der schon alleine der Blick auf die Liste der neu aufgenommenen Features beeindrucken kann. Wie sich das alles im Test schlägt, soll auf den folgenden Seiten näher beleuchtet werden.

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