Polizei löst Straßenblockade mit Tränengas auf

12. Mai 2010, 17:13
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    foto: reuters/arben celi

    Straßenblockade in Tirana am Dienstag

Mehrere Verletzte bei Protesten der sozialistischen Opposition - PS-Chef Edi Rama fordert Neuauszählung

Tirana/Wien - In Albanien sind die Proteste der sozialistischen Opposition gegen die Regierung unter Ministerpräsident Sali Berisha am Mittwoch in gewaltsame Konfrontationen mit der Polizei ausgeartet. Nahe der südöstlichen Stadt Korca kam es zu Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften, als sich Anhänger der Sozialisten dort versammelten, um eine wichtige Straße zu blockieren.

Mit dem Argument, die Demonstration sei illegal, setzte die Polizei laut dem privaten TV-Sender "Top Channel" Gummischlagstöcke sowie Tränengas ein. Unter den Demonstranten waren demnach auch Parlamentsabgeordnete, die mit den Polizisten aneinandergerieten. Top Channel berichtete von Verletzten, die ins Spital gebracht wurden.

Drei Festnahmen

Bei früheren Straßenblockaden hatte sich die Exekutive zurückgehalten. Unterdessen kam es zu drei Festnahmen wegen Straßenblockaden in Durres am gestrigen Dienstag. Ihnen drohen Geldstrafen oder bis zu drei Jahre Gefängnis.

Die EU hat einmal mehr zu einem "konstruktiven Dialog" zwischen den Parteien aufgerufen, wie der Vertreter der EU-Kommission in Tirana, Helmut Lohan, am Mittwoch anlässlich einer Feier zum Europatag (9. Mai) in Anwesenheit von Premier Berisha und Staatspräsident Bamir Topi in der Hauptstadt bekräftigte.

Sozialisten fordern Neuauszählung

Die Sozialisten (PS) protestieren seit der Parlamentswahl Ende Juni 2009 für eine Neuauszählung der Stimmen. Berisha, der im Vorjahr einen EU-Beitrittsantrag gestellt hatte, verweigert das. PS-Chef Edi Rama sieht sich um den Wahlsieg betrogen. Lange Zeit boykottierten die sozialistischen Abgeordneten die Parlamentsarbeit zur Gänze. Zuletzte hatten sich die Protestkundgebungen erneut intensiviert.

Außerdem läuft seit Anfang Mai ein Massen-Hungerstreik von Oppositionellen, um eine Neuauszählung zu erreichen. Knapp 300 Intellektuelle verurteilten den Hungerstreik am Mittwoch in einem Brief an Rama: Die Protestmaßnahme schade dem Traum der Albaner vom freien Personenverkehr, den Berisha mit der Aufhebung der Visapflicht für Bürger Albaniens noch heuer bei der EU erreichen will. Rama, Bürgermeister von Tirana und bekannter Kunstmaler, solle auf den Weg des Dialoges im Parlament zurückkehren, so die Angehörigen der Akademie der Wissenschaften und anderen Gelehrten und Kulturschaffenden. (APA)

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10 Postings
agshonline
00
14.5.2010, 00:50
Neuauszählung Neuauszählung Neuauszählung

es ist egal was PS, PD oder järgend wer sagt die pure wahrheit ist in den Wahlzetteln schaut rein dann wiest ihr wer der mafiosi ist. kommt die wahrheit nicht ins licht u. wird dass problem wieder mit gewalt dann wird es bei jeder wahl wieder passieren.
deswegen muss in diesser Sekonden jetzt sofort beenden und die wahreit ins tageslicht bringen
und das geht nur mit neuanzählung.

Sasa Yugo
00
14.5.2010, 09:16
Es gewinnt nur der,

der einen größeren Clan und mher Machtansprüche besitzt. An dieser Politik wird sich nie was ändern. Im Kosovo sieht es nicht anders aus. Man müsste die ganzen Politiker ausradieren und einen an die Stelle setzen der sich für kein Geld der Welt bestechen lässt. Aber sowas findet man leider nicht in diesen Länder, dafür ist die Gier zu groß und das Volk egal.

Kryeziu
00
14.5.2010, 12:41

Da schaut ein Serbe auf Albanien,aber vergist in seinem Land wie demokratisch es dort ist.
Wie groß ist den der Clan von Nikolic?
Oder Arkan?
Klasse,wie Politikfähig Serbien ist!

Z. Ristic
20
14.5.2010, 14:13

Arkan ist tot. Wie lebt es sich in den 90ern?

saratoga
41
12.5.2010, 21:57
Edi Rama

Vor einer Woche war ich noch in Albanien. Edi Rama ist das Aushänge Schild für Geldwäsche der Drogen Kartells und in ungeheure Grundstücks Skandale und Raub verwickelt. 50% der Albanischen Abgeordnenten sind Kriminelle, welche sich durch die Immunität Straffreiheit besorgen. Hinzu kommen mehrere Minister, welche in Korruptions Fälle, prominente Skandale und auch direkt in Drogen Handel verwickelt sind. Strassen zu blockieren, ist hoch kriminell, was die Opposition macht. Im Hintergrund geht es auch um die Legalisierung der besetzten und illegal bebauten Grundstücke vor allem der sogenannten Opposition usw.. Albanien entwickelt sich negativ, weil die Politiker einer archaischen Raub Kleptokratie huldigen.

The Eye
01
13.5.2010, 15:08
Albanien entwickelt sich anhaltend positiv

Die Beschäftigung steigt und auch die Staatseinnahmen verbessern sich. Albanien verfügt für Unternehmen mit einem einheitlichen Steuersatz von nur noch 10 Prozent über eine attraktive Besteuerung. Es bedarf lediglich bei Grund- und Bodenrechten als auch bei der Energieversorgung und im Ausschreibungswesen um mehr Transparenz.

Bezgl. der Aussage: "das Aushänge Schild für Geldwäsche der Drogen Kartells" hätten wir gerne mehr Quellen und weniger Urlaubserfahrungsberichte.

Marko Danube
00
14.5.2010, 12:42
In Albanien sind 3 Familien an der Macht ! Die Regierung hat dort nichts zu melden !

Das Albanien mit Kosovo und Montenegro HAUPTUMSCHLAGPLATZ für Drogen aus Afghanistan und Südamerika ist kann man im jeden Bericht der DEA, Interpol, FBI ,EUROPOL nachlesen ! Bei allen Konferenzen über OK in Europa wird dieses Territorium Gezeigt !
Grundbücher gibt es noch nicht in Albanien !
Strom und Infrastruktur überhaupt ist Katastrophal !

AUSSCHREIBUNGEN hahahahaha die sind mehr als Katastrophisch !

Erzählen Sie uns hier keine Märchen !
Jeder Idiot weis das in ALBANIEN und KOSOVO nur die OK reibungslos Funktioniert !

The Eye
00
14.5.2010, 14:45
Jedensfalls müssen...

die Regierungsmitglieder nicht laufend ihren Wohnsitz ändern, wie in Serbien etwa die Justizministerin.

Auf der Flucht vor der Serbischen Mafia...

Hätten Sie bloss nichts geschrieben :D

p c2
12
14.5.2010, 18:55

natürlich nicht, wo sie doch selber teil der mafia ist.

hätten sie bloss ihren verstand benutzt.

Karl Heiden
00
13.5.2010, 22:11
... und daher ist auch Albanien in der EU hoch willkommen!

Näheres dazu ist bei Herrn Erhard Busek zu erfragen.

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