Verführung à la chocolat

12. Mai 2010, 16:47
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    foto: verlag

    Verführung à la chocolat, von Jean-Paul Hévin

    Edition Styria, 2010, € 19,95

     

Eine Reise in die Welt der Schokolade des französischen Schokünstlers Jean-Paul Hévin

Der französische Chocolatier Jean-Paul Hévin ist ein Meister seines Fachs, der seit den Achtzigerjahren zahllose Preise für seine phantasievollen Schokoladekreationen erhielt, und Läden in Paris, Japan und Hongkong betreibt, die am Ende des Buches aufgelistet sind.

In "Verführung à la chocolat" gibt Hèvin einiges von seinem Maitre-Wissen preis. Das Buch ist nicht nur ein Kochbuch, sondern enthält viel Wissenswertes über Schokolade: Vom ersten Kosten einer Kakaobohne durch Christoph Columbus im Jahr 1492, über die Schokomania in Italien im 16. Jahrhundert und der ersten europäischen Schokoladefabrik in Holland 1815 bis zu heutigen Schokoladetafeln. Zudem sind schön bebilderte Rezepte abgedruckt.

Bei vielen Rezepten gibt es Hintergrundartikel beispielsweise über die Herkunft der Schokoladenostereier oder des berühmten Bûche de Noël. Bei jedem Rezept ist der Schwierigkeitsgrad angegeben von sehr leicht bis zu "sehr anspruchsvoll", was gute Kenntnisse der Patisserie-Techniken erfordert. In diesem Fall ist der durchschnittliche Hobbykoch, die ambitionierte Hobbyköchin wohl überfordert.

"Kleine Verführungen"

Der Großteil der Rezepte - gegliedert in "Schokolade in vielerlei Variationen", "Feine Kuchen und Gebäck", "Desserts" und "Kleine Verführungen" - besteht allerdings aus mit "durchschnittlich" gekennzeichneten Schokokreationen. Einfach zum Nachkochen und manchmal auch auf den ersten Blick skurril, wie Canapés mit Kakao und Parmesan, auch wenn man zu jenen gehört, die bei Zotter-Kreationen wie "Schoko Grammeln" nicht mehr mit der Wimper zucken. Im Schlussteil werden Küchengeräte und Küchentechniken vorgestellt, ein Glossar versorgt mit allen wichtigen Fachbegriffen der Chocolatier-Welt.

Beim Durchblättern des Buches sollte man besser nicht hungrig sein, das wunderschön gestaltete Buch macht unweigerlich Lust auf Schokolade, aber das sagt ja bereits der Titel. (ped, derStandard.at, 12.05.2010)

 

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13 Postings
Müller3
00

Meine Lieben, selbstverständlich ist dieses Buchcover rassistisch. Und sexistisch noch dazu, weil es a) "Verführung" mit "Weiblichkeit" assoziiert und b) über die gedachte Linie zwischen suppend übergossener Birne und Vagina gibt es ja wohl hoffentlich auch keinen Zweifel, zumal annähernd in Genitalhöhe gehalten. Und ja: Auch ein Käsebuch mit einem kaukasischen Bauch wäre rassistisch. Tut mir leid. Natürlich ist nicht jede Abbildung eines "Nicht-Kaukasiers" per se rassistisch. Hier wird aber die Frau zum Objekt und die Afrikanerin zum Negerkuss.

philippe glatz1
00
23.5.2011, 14:25
Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters

und manch anderes auch.

Der Schurke mit der Gurke
00
14.5.2010, 19:11

Birne Helene

fish13
00
13.5.2010, 00:57
pickt auf den fingernägeln auch chocolat ?

Ludovico Settembrini
54
12.5.2010, 22:43

das buchcover ist reichlich rassistisch..oder kommt das nur mir so vor?

werwolfi
00
14.5.2010, 21:20

man kann's definitiv übertreiben - nicht alles, was nicht-kaukasier beinhaltet ist deswegen gleich "rassistisch".

EngelegnE
00
18.5.2010, 15:32
Was is mit Käse?

Wär ein "weißer" Bauch für ein Käsebuch dann nicht auch rassistisch? Man kann schon vieles zu ernst sehen!

hans wurst
 
01
13.5.2010, 15:08

keine Angst, das kommt ihnen nur so vor.

boquitas pintadas
 
00
13.5.2010, 11:58
ein schöner bauch

was soll jetzt da rassistisch sein? man muss ja nicht bei jeder abbildung dunkler haut sofort ethisch hyperventilieren....

Ab Null Euro
00
14.5.2010, 16:24

nein, es ist verboten frauen zu fotographieren, mit frauen zu sprechen, über frauen zu sprechen, an frauen zu denken, alles rassistisch!
das ist jetzt so!

??????1
00
13.5.2010, 08:16

das buchcover ist bescheuert, aber nicht rassistisch.

Jasper Perky
15
12.5.2010, 23:24

Den Bauch einer dunkelhäutigen Frau auf einem Buchcover abzubilden, das ist schon Rassismus pur. Da sollte natürlich eine weiße Frau abgebildet sein, dann wäre es korrekt.

universaldilettant aka iq007
 
00
13.5.2010, 16:38

bin ich auch der Meinung! Feministisch ist das nicht

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