WebStandard-Test

Photoshop CS5: Digitaler Mal- und Zauberkasten

Birgit Riegler , 16. Mai 2010, 14:08

Adobe hat seine Creative Suite generalüberholt und damit auch dem mächtigen Bildbearbeitungsprogramm Photoshop neue Funktionen spendiert. Seit kurzem ist die Software in Österreich erhältlich. Photoshop CS5 bringt mehrere neue Tools wie Puppet Warp, inhaltssensitives Füllen, verbesserte Auswahlwerkzeuge und neue Pinseloptionen mit. Damit können viele Aufgaben, die in älteren Versionen viele, einzele Arbeitsschritten erforderten, mit wenigen Klicks abgeschlossen werden. Dass Adobes digitaler Malkasten aber den gelernten Grafiker ersetzen kann, darum müssen die Kreativen nicht fürchten, denn auch die zauberhaften, neuen Werkzeuge haben ihre Grenzen.

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screenshot: birgit riegler

Neue Arbeitsoberflächen

Am Interface hat Adobe ein paar Schräubchen gedreht, aber generell keine gravierenden Änderungen vorgenommen. Neu und praktisch sind die Workspaces - damit werden auf einen Klick alle für einen bestimmten Aufgabenbereich relevanten Paletten am rechten Bildschirmrand angeordnet. Ein besonders praktisches Feature ist wie auch in vorigen Versionen die Möglichkeit, sich Neuheiten hellblau unterlegt anzeigen zu lassen - in Photoshop CS5 ist das als eigener Workspace eingerichtet. Damit sieht man auf einen Blick sämtliche Änderungen und kann diese sofort ausprobieren, ohne lange Review-Guides wälzen zu müssen.

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screenshot: birgit riegler

Von Haus aus ist der Arbeitsplatz Essentials mit Paletten wie Navigator, Farben und Ebenen eingereichtet. Beim Design-Workspace kommt etwa das Fenster für die Textgestaltung hinzu. Painting holt die Pinsel-Palette auf die Arbeitsfläche. Weitere vordefinierte Arbeitsplätze stehen für Fotografie, 3D und Animationen zur Verfügung. Je nach Bedarf können auch eigene Workspaces angelegt und wieder gelöscht werden.

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screenshot: birgit riegler

Über die neue, integrierte Mini-Bridge hat man direkt aus der Anwendung heraus Zugriff auf Ressourcen, ohne die Arbeitsumgebung wechseln zu müssen. Insgesamt lässt sich Photoshop damit komfortabler bedienen.

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Posting 1 bis 25 von 128
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Graph Bobby
00
28.2.2011, 13:54
Pro & Contra

Das Folgende bezieht sich auf meine Erfahrungen mit CS3, allerdings hat es sich bei CS5 vermutlich nicht wesentlich geaendert.

PhotoShop (PS) ist nicht umsonst DER Standard was Bildbearbeitung betrifft, genauso wie Illustrator (AI) fuer Vektorgrafik. Beide Programme bieten einfach sehr viel Funktionalitaet.

Trotzdem muss ich sagen, dass beide Produkte in mancher Hinsicht eine sehr ungeschickte Bedienung haben.
In PS einfach nur einen Layer von einem Bild in ein anderes zu kopieren ist eine Odyssee.
Bei AI selektiert eine Maske sinnigerweise nicht nur umfasste Objekte, sondern jedes tangierte Objekt - effektiv unbrauchbar.

Um 1k EUR duerfte man da mehr erwarten, zumal das bei GIMP/Corel/Inkscape & Co viel besser geloest ist.

Benu
00
12.3.2011, 10:13
Illustrator

Mich regt auf, dass das Auswählen von dahinter liegenden Objekten nicht mit Maus-Tasten-Kombination funktioniert.
Man braucht ein Rechtsklickunteruntermenü für jede Lage weiter in den Hintergrund.

Mad_Professor
20
Wozu die Kuh kaufen, wenn´s die Milch umsonst gibt?

-> GIMP
:-D

Hachigatsu
00
14.2.2011, 11:10

Gimp ist zwar wirklich gut... Dennoch herscht zwischen Gimp und Photoshop ein RIESEN unterschied.

Killa vomBilla
20
7.10.2011, 09:34
Richtig

Wer Gimp verwendet macht so gute Bilder das es kein Photoshop notwendig ist.

Wer viel Schminke braucht.....

(.) (.)
10
10.8.2010, 12:15
Zahlt es sich aus CS5 runterzuladen und zu installieren

Es soll jetzt ja nicht mehr so einfach gehen wie bei CS4, die Authorisierungsprüfung wird ja immer gefinkelter.

derstandard.at/wurscht
22
13.8.2010, 23:11
hm,... posten sie nicht gern zu den apple artikeln?

da sollte man erwarten, dass sie das ohnehin am release-day schon erstanden haben ;)

http://tinyurl.com/2wby3dz

Tomas Czwirner
08

Echte Profis verändern ihre Photos hexadezimal.

www.lucidlab.cc
 
00
18.5.2010, 14:01
Wer auf einer Leinwand Blau und Gelb mischt, bekommt auch nicht Grün!

Wickinger
00
21.5.2010, 00:06

rgb vs. cmyk

www.lucidlab.cc
 
00
21.5.2010, 10:13
Na dort stehts ja eh!

platz, hirsch!
01
18.5.2010, 15:17
sondern?

www.lucidlab.cc
 
00
21.5.2010, 10:12
Grau-Braun ... sowas!

platz, hirsch!
00
21.5.2010, 11:28
Haben sie es schon probiert?

Ich bekomme grün - sowas!

www.lucidlab.cc
 
00
21.5.2010, 11:42
Was benutzen Sie denn für Farben?

Wasserfarben, Acryl, Öl?

C S
00
15.5.2011, 18:05
vielleicht sind sie farbenblind

und mischen statt blau-gelb sowas wie rot-grün zusammen?

badoli from Hell
05
17.5.2010, 15:14
Jedes Mal das Gleiche...

...wenn eine Meldung über Photoshop daherkommt. Natürlich ist Gimp super, hat aber Photoshop aber nie das Wasser reichen können. Sollte es auch nicht.
Photoshop leisten sich auch nur die, die das Ding wirklich brauchen. Wer sich es trotzdem kauft, ist ein Depp, denn dann ist es eh rausgeschmissenes Geld. Aber für die, die's brauchen, ist es sein Geld wert.
Wem weder Gradationskurven, Einstellungsebenen, LAB-Farben, Alpha-Kanal oder Ebenenmasken was sagen, der braucht Photoshop nicht. Der darf sich beruhigt Gimp installiern.

franz s.
00
11.9.2010, 20:57
kann man so nicht sagen!

Ebenen, Alpha-Kanal, Gratationskurve, alles das gibt es auch im gimp, natürlich ist der Photoshop das umfangreichere Programm, aber so riesig sind die Unterschiede nicht (ich benutze beide!).

badoli from Hell
01
12.9.2010, 16:04

Riesig sind sie nicht, hab ich nie behauptet. Aber für mich, der sich durchaus Photoshop Profi schimpfen darf (über 10 Jahre professionelle Erfahrung damit) sind mir die Details sehr, sehr wichtig. Gimp liegt feature-mässig ca. auf Photoshop 6. Seither gibt es inzwischen schon sechs weitere Version, in denen viel passiert ist.

Meine PS-Dateien haben schon mal hundert Ebenen, da würd ich ohne färbige Ebenenfolder schnell zum Schwammerl werden. Weiters sind Einstellungsebenen und Ebeneneffekte inzwischen ein Grundwerkzeug für mich geworden. Natürlich könnte ich praktisch alles auch mit Gimp zustandebringen, nur viel, viel umständlicher. Und das ist Photoshop eben: Ein Profi-Programm.

B.M.2
10
16.11.2011, 00:49

Da möcht ich behaupten, es ist eine Sache der Gewöhnung. Wer es gewohnt ist, mit einem Programm zu arbeiten, kann es praktisch blind bedienen. Das senkt natürlich den Zeitverbrauch. In sofern reduziert sich das für mich zum Glaubenskrieg und eben zur Profilierungs-Plattform. Wer Photoshop verwendet darf sich Profi nennen, und schließlich hat man ja einen Haufen Geld dafür bezahlt, das muss man ja schließlich irgendwie rechtfertigen. Daher hat PS, komme was da wolle, besser zu sein als Gimp. Gimp kostet nichts und hat deshalb nichts Wert zu sein. Richtig, ist es auch nicht. Aber es hat einen großen Nutzen.

badoli from Hell
00
16.11.2011, 10:56
Okay, ist zwar schon über ein Jahr her...

Wurscht. Glaubenskrieg...? Vergleichen sie mal die Feature-Liste, da können sie ablesen, dass PS entwicklungstechnisch ein halbes Jahrzehnt vor Gimp positioniert ist. Die meisten User brauchen das nicht, denen fällt das nie auf, schon klar. Wirds jedoch professionell, trennt sich die Spreu vom Weizen, dann werden solche Features produktionsentscheidend. Das ist dann definitiv kein Glaubenskrieg mehr.

B.M.2
00
16.11.2011, 00:53

Ach ja: und danke an die Gimp-Entwickler. :)

Zitronenbaum
00
Nun ja, es gibt ja auch...

... Photoshop Elements. Das ist ungefähr in der Preisklasse, in der Paint Shop Pro früher war.
Ich mag irgendwie gar nicht Gimp ausprobieren. Bis jetzt hab ich nur Bilder gesehen, die aussehen, als hätte man sie in einer besseren Version von MS Paint gemacht. Evtl. liegts da aber auch an der Unerfahrenheit der jeweilien Person. Außerdem mag ich das nicht, dass Gimp das Fenster von den Toolboxen trennt.

bauz007
02
17.5.2010, 11:58

wenn der preis ned wär...

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