Musikpiraterie in Deutschland weiter rückläufig

12. Mai 2010, 13:31
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Von 602 Millionen illegalen Downloads im Jahr 2003 auf 258 Millionen im Jahr 2009

Die Zahl der illegalen Musikdownloads aus dem Internet nimmt in Deutschland weiter ab. Wie das Institut der deutschen Wirtschaft (IWD) am Mittwoch mitteilte, ging sie von 602 Millionen im Jahr 2003 auf 258 Millionen in 2009 zurück. Gründe dafür seien eine Reihe von Gesetzesänderungen, welche die Rechte der Musikbranche deutlich gestärkt hätten. Zudem habe mehr Wettbewerb unter den Anbietern den Verbrauchern nicht nur mehr Auswahl, sondern auch günstigere Preise beschert.

Dennoch großes Problem

Jedoch bleibt dem IWD zufolge Musikpiraterie ein großes Problem, seit Jahren verzeichne die deutsche Musikindustrie dadurch drastische Umsatzrückgänge. Die Einbußen lagen 2009 hierzulande zwischen 400 Millionen und einer Milliarde Euro, wie es weiter hieß. Dem Staat seien auf diese Weise zwischen 80 und 200 Millionen Euro Mehrwertsteuereinnahmen entgangen.

Gesamteinnahmen gesunken

Die Gesamteinnahmen aus dem Verkauf von Tonträgern wie CDs, DVDs und Downloads seien von rund 2,2 Milliarden Euro in 2002 auf 1,53 Milliarden Euro im vergangenen Jahr gesunken, teilte das Institut weiter mit. Dies entspreche einem durchschnittlichen jährlichen Minus von fünf Prozent. Allein im vergangenen Jahr hätten die illegal heruntergeladenen Musikdateien einen Wert von rund vier Milliarden Euro gehabt. (APA)

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    Musikindustrie: Piraterie weiterhin großes Problem

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