Jeder dritte Österreicher liebäugelt mit iPad, Kindle und Co.

12. Mai 2010, 12:31
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Großes Interesse an E-Reader ist Hoffnungsträger für Verlagsbranche

E-Reader und Tablet-PCs mit Touchscreen sind die neuen Hoffnungsträger der Verlagsbranche. Der Verkauf von Online-Texten könnte mit iPad, Kindle und Co. einen enormen Schub erfahren, geht aus einer Onlineumfrage der Boston Consulting Group (BGC) hervor (Sample in Österreich: 697 Personen). 17 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher wollen demnach einen E-Reader oder Tablet-Pc innerhalb der nächsten 12 Monate erwerben. 37 Prozent denken über eine Anschaffung innerhalb der nächsten drei Jahre nach, 2 Prozent besitzen bereits ein solches Gerät.

Entscheidend für den Durchbruch des digitalen Buches seien günstigere Geräte, meint Antonella Mei-Pochtler, Geschäftsführerin BGC Wien. Maximal 200 Euro seien die Kunden hierzulande bereit, für ein vollwertiges Gerät zu zahlen. Für reine Lesegeräte wäre bei 148 Euro die Schmerzgrenze erreicht.

Bezahl-Inhalte gefragt

Weiters wünschen die potenziellen Käufer einen vollwertigen Computer. 71 Prozent der Befragten in Österreich möchten ein vielseitig einsetzbares Gerät - zum Lesen, Surfen im Netz, Mailen sowie zum Anschauen von Fotos und Videos. Nur 19 Prozent würden sich mit einem Standalone-Gerät zum Lesen digitaler Bücher zufriedengeben. Für ein digitales Monatsabonnement einer Tageszeitung würden die befragten Österreicher 5 bis 9 Euro ausgeben, für elektronische Bücher 5 bis 10 Euro. Dies sei auch der von den Verlagen anvisierte Preis, hieß es am heutigen Mittwoch in einer BGC-Aussendung. Für digitale Magazine würden die Befragten 1 bis 2 Euro ausgeben.

Von den weltweit 13.000 Befragten will jeder Zweite in den kommenden drei Jahren ein elektronischen Lesegerät kaufen. (APA)

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    Österreicher wollen digital lesen

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