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Wildeinfluss auf den Wald

12. Mai 2010, 16:07
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Wieder leichter Rückgang bei Verbissschäden

Der Einfluss des Wildes auf den Wald zeigt sich in erster Linie durch Verbiss an jungen Bäumen und Schälen der Rinde durch Rotwild. Im Rahmen des unternehmensweiten Jungwuchs- und Verbissmonitorings wird der Trend jährlich verfolgt.

Im Berichtsjahr lag der Leittriebverbiss auf den Probeflächen mit 18% auf dem Niveau des Vorjahres und bestätigte die mittelfristig leicht positive Entwicklung. Ebenso stieg der Anteil der Laubbaumarten auf den seicht- und mittelgründigen Karbonatstandorten leicht. Diese Mittelwerte dürfen allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass in vielen Gebieten noch erhebliche Probleme mit dem Wildverbiss bestehen. 

Der Einfluss des Schalenwildes auf den Wald hängt maßgeblich vom Überwinterungskonzept für diese Wildarten ab. Deshalb widmeten die Bundesforste im Berichtsjahr der Reduktion von Fütterungsfehlern besondere Aufmerksamkeit. Ein Fachbuch wurde inhaltlich mitgestaltet und an sämtliche Jagdkunden sowie an das Revierpersonal versandt. Im Rahmen des ÖBf-Weiterbildungsprogramms wurde die Winterfütterung ebenfalls für Mitarbeiter und Jagdkunden praxisgerecht aufbereitet.

  • 2009 lag der Leittriebverbiss auf den Probeflächen mit 18% auf dem Niveau des Vorjahres.
    foto: öbf

    2009 lag der Leittriebverbiss auf den Probeflächen mit 18% auf dem Niveau des Vorjahres.

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