Seltener Fund: "Seeungeheuer" an schwedische Küste geschwemmt
11. Mai 2010, 19:03
foto: archiv
Riemenfische, wie dieses 2007 an der mexikanischen Pazifikküste gefundene Exemplar, werden nur sehr selten leben beobachtet.
foto: archiv
Wanderer findet drei Meter langes Exemplar eines Riemenfisches (Regalecus glesne)
Stockholm - Ein Wanderer hat an der schwedischen Küste einen äußerst seltenen Fund gemacht: am
Strand nahe des Dorfes Bovallstrand zwischen Göteborg und der norwegischen
Grenze war ein drei Meter langer
Riemenfisch (Regalecus glesne) gestrandet.
Die Gattung Regalecus bringt mit bis zu zwölf Metern die längsten Knochenfische der Welt hervor. Die Tiere werden nur äußerst selten lebend gesichtet und verbringen ihr Dasein unter normalen Umständen in große Meerestiefe; wegen ihres Aussehens und ihrer Größe gelten diese farbenprächtigen Fische als Ursprung der
Legenden über riesige Seeschlangen.
Ein
Riemenfisch war seit rund 130 Jahren in
schwedischen Gewässern nicht mehr gesichtet worden, teilte das Meermuseum in
Lysekil am Dienstag mit.
2008 in Kalifornien angeschwemmter Riemenfisch - Quelle: YouTube
"Am Wasser lag ein großes Ding", erzählte Entdecker Kurt Ove Eriksson der
Zeitung Svenska Dagbladet. "Wir dachten erst, es sei ein großes Stück Plastik
gewesen. Dann aber haben wir ein Auge gesehen." Anschließend sei er zum Strand
hinabgestiegen und habe "diesen außergewöhnlich langen Fisch" gesehen. (red/APA)
Wie schmeckt der, gibt's da ein Rezept, kann man bestimmt auch essen etc
Für alle, die nur bis zur nächsten Mahlzeit denken: Diese Pseudowitzchen über exotische Tierarten waren nie lustig und werden es nach dem gefühlten achthundertsten Mal auch nicht mehr.
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