USA wollen "bis weit in die Zukunft" helfen

11. Mai 2010, 15:58
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US-Außenministerin Clinton sagt Karzai Hilfe auch nach Besatzungsende zu: "Wir werden Afghanistan nicht im Stich lassen"

Washington - US-Außenministerin Hillary Clinton hat dem afghanischen Präsidenten Hamid Karzai die anhaltende Unterstützung ihres Landes auch nach Beginn des Truppenabzugs im kommenden Jahr zugesagt. "Während wir einen verantwortungsvollen und geordneten Übergang des internationalen Kampfeinsatzes in Afghanistan anstreben, werden wir das afghanische Volk nicht im Stich lassen", sagte Clinton am Dienstag bei einem Treffen mit Karzai in Washington. "Wir werden unser ziviles Engagement bis weit in die Zukunft fortführen."

Karzai sagte der Ministerin zu, dass seine Regierung die volle Verantwortung für Afghanistan übernehmen wolle, so dass das Land "keine Last auf Ihren Schultern mehr ist". Afghanistan werde dabei auf lange Sicht ein Verbündeter der USA bleiben: "Wir werden Ihre Unterstützung nicht vergessen", sagte Karzai. "Afghanistan ist bekannt dafür, dass es Freunde nicht vergisst."

Die USA stocken derzeit ihre Truppen in Afghanistan massiv auf, um den wachsenden Widerstand von Besatzungsgegnern zu bekämpfen. Im Sommer 2011 wollen sie dann den Truppenabzug einleiten. Derzeit ist unklar, ob die afghanische Regierung ohne Hilfe der US-Truppen dem bewaffneten Widerstand ihrer Gegner standhalten könnte. (APA/AFP)

 

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