Salmonellen im Essen vermeiden

11. Mai 2010, 13:39
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Wien - Der Verband der Ernährungswissenschafter Österreichs (VEÖ) gibt Tipps wie sich Konsumenten vor der Salmonellengefahr im Essen schützen: Falsche Lagerung und Verarbeitung von Lebensmitteln zu Hause bieten einen guten Nährboden für Bakterien. So fühlen sich Salmonellen bei Temperaturen zwischen zehn und 40 Grad am wohlsten. Kühlen und Gefrieren verlangsamt lediglich die Vermehrung. Nur Erhitzen auf über 70 Grad tötet die Keime verlässlich ab. Besonders heikel ist darum der Genuss von rohen und ungenügend erhitzten Produkten aus Geflügel, Fleisch, Fisch, Rohmilch und Ei.

Salmonellen sind nicht harmlos

Eine Salmonelleninfektion - auch Salmonellose genannt - führe innerhalb von Stunden zu Durchfall, Fieber, Erbrechen und Bauchschmerzen und könne bei älteren Menschen durch hohen Flüssigkeitsverlust lebensbedrohlich werden. Auch Kleinkinder, Schwangere und Menschen mit schwachem Immunsystem seien gefährdet, teilt der Verband mit.

Salmonellen im Essen vermeiden - Tipps vom VEÖ

  • Fleisch, Fisch, Geflügel, Eier beim Einkauf rasch nach Hause transportieren, gekühlt aufbewahren und bei der Zubereitungausreichend erhitzen
  • Rohmilch abkochen bzw. pasteurisierte Milch verwenden
  • Frisch zubereitete Speisen nicht stundenlang bei Raumtemperatur aufbewahren
  • Schwangere, Kleinkinder und ältere Menschen verzichten besser auf rohe oder unzureichend erhitzte Speisen mit Fleisch, Fisch, Geflügel und Ei. (red)
  • Falsche Lagerung und Verarbeitung von Lebensmitteln zu Hause bieten 
einen guten Nährboden für Bakterien
    foto: derstandard.at

    Falsche Lagerung und Verarbeitung von Lebensmitteln zu Hause bieten einen guten Nährboden für Bakterien

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