Mindestens 70 Tote nach Überschwemmungen in Südchina

11. Mai 2010, 09:49
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13 Provinzen leiden unter Folgen von heftigen Regenfällen

Schwere Überschwemmungen haben in China mindestens 70 Menschen das Leben gekostet. Mehr als zehn Millionen Bewohner von 13 südchinesischen Provinzen leiden unter den Folgen von heftigen Regenfällen, teilte die Katastrophenbehörde am Dienstag mit. Allein in der Provinz Guangdong hätten 145.000 Menschen vor den Wassermassen fliehen müssen, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag. Häuser und Brücken seien eingestürzt und Straßen unterspült worden. In den betroffenen Gebiet wurden Teile der Ernte zerstört.

"Die größten Überschwemmungen kommen erst noch", zitierte Xinhua einen Meteorologen. Die Hochwassersaison habe einen Monat früher begonnen als sonst. Die Größe Chinas bringe mit sich, dass es in einer Region Überschwemmungen und in der anderen Dürre geben könne. So litten die Provinzen Yunnan und Guizhou in diesem Jahr unter der schwersten Trockenheit seit einem Jahrhundert. (APA)

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