Russland startet mit knappem Sieg

9. Mai 2010, 23:09
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Auch Schweden, Tschechien und Weißrussland mit Auftaktsieg

Mannheim/Köln - Titelverteidiger Russland hat sich bei der Eishockey-WM in Deutschland zu einem Auftaktsieg gezittert. Der Weltmeister der Jahre 2008 und 2009 bezwang die Slowakei am Sonntagabend mit 3:1 (1:0,1:0,1:1). Vor 18.522 begeisterten Zuschauern in der ausverkauften Kölner Arena sorgten Maxim Afinogenow (15.), Superstar Alexander Owetschkin (30.) und Viktor Koslow (60.) mit ihren Treffern für den Erfolg. Für die Slowaken, WM-Gastgeber 2011, traf Ivan Majesky (44.). Favoritensiege gab es auch durch Schweden (5:2 gegen Norwegen), Tschechien (6:2 gegen Frankreich) und Weißrussland (5:2 gegen Kasachstan).

Sportlicher Höhepunkt war am Sonntag der erste Auftritt von Russland. Das Team um Super-Crack Alexander Owetschkin und der Olympia-Vierte Slowakei lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, den die "Sbornaja" für sich entschied. Afinogenow brachte Russland in Führung, dann schlug die Stunde für Owetschkin: Mit einem abgefälschten Schuss sorgte der Torjäger für das 2:0. In der Schlussminute entschied Viktor Koslow mit einem Schuss ins leere Tor die Partie.

Auch Schweden startet einigermaßen nach nach Plan

In Mannheim führten der dreifache Torschütze Mattias Weinhandl (7., 48., 58. Minute), Erik Karlsson (13.) und Magnus Pääjärvi-Svensson (55.) das "Tre-Kronor-Team" erst spät zum Sieg in der Gruppe C. Gegen Außenseiter Norwegen gaben die Skandinavier sogar eine 2:0-Führung aus der Hand, ehe Weinhandl eine Blamage verhinderte.

Angesichts von nur 17 nominierten Feldspielern dürfte Schwedens Coach Bengt-Ake Gustafsson weiter auf NHL-Verstärkung hoffen. Noch nicht entschieden ist, ob nach dem Ausscheiden der Detroit Red Wings in den NHL-Play-offs einer der dortigen Schweden-Stars um Henrik Zetterberg kommt. Wahrscheinlicher ist, dass Gustafsson auf die WM-Teilnahme der Sedin-Brüder Henrik und Daniel spekuliert. Deren Vancouver Canucks mit dem Österreicher Michael Grabner drohte in der Nacht zum Montag das Play-off-Aus gegen die Chicago Blackhawks.

Für Tschechien steuerte Superstar Jaromir Jagr drei Vorlagen bei. "Er hat heute seine drei Punkte gemacht, aber er ist ein Spieler, der von Spiel zu Spiel noch besser werden kann", sagte Tschechiens Trainer Vladimir Ruzicka über den mittlerweile im russischen Omsk aktiven Weltstar

Bereits in der ersten Minute spielte Jagr die französische Abwehr schwindelig und legte Hubacek zur frühen Führung auf. Auch danach brannte die tschechische Offensive um den 38 Jahre alten Ex-NHL-Star Jagr gegen schwache Franzosen ein Feuerwerk ab und nahm Keeper Fabrice L'Henry unter Dauerbeschuss. (APA/dpa)

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    Russland überwand die Hürde Slowakei

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