Sicherheitsrat berät nächste Woche über Sanktionen

7. Mai 2010, 21:18

Gemeinsamer Entwurf für Sanktionsverschärfung - Vor allem Einigkeit bei Sanktionen gegen iranische Banken

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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14 Postings
Faribors Marktanner
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15.5.2010, 17:12
Nützt nur den jeweils Regierenden. Also den Mullahs.

das Problem liegt darin, dass diese, also die Mullahs 70 Millionen Köpfe zählen. 1978/79 zählten sie magere 30 Millionen. Was sollen wir nun tun? die sind alle alle soo fanatisch. Wollen alles selber machen. eigenes satellietn-TV, 3igene autoindustrie, eigene Straßßenbau und last not least selbst ihre Moscheen bauen sie selbst. anstatt wie eh diese doch technisch so komplizierte angelegenheiten unseren fachleute zu überlassen. Nicht mas die herstellung des Rosenwassers überlassen sie uns. kein wunder wir erleben tag für tag neue Börsenkräche.

Faribors Marktanner
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15.5.2010, 17:05
Sicherheitsrat berät nächste Woche über Sanktionen

hatte er nicht schon mal?

xx Hour1
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http://www.presstv.ir/detail.as... =351020102

Hier ein Berichtbesagt die Iran nicht öl Exporten in die EU im Lauf des Iranischen Jahres März 2009 - März 2010
um 10% gestiegen und Imorte um 13% gesunken.

Wen diese Bericht wahr wäre, dann würde ich sagen, die Sanktionen sind sehr Nützlich.

Dark Star
 
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Dem Gegenüber steht ein Totalausverkauf des Landes an China.

Helenos
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sanktionen treffen nur die bevölkerung, stärken die regierung und fördern den nationalismus. siehe österreich 2000.

Georg Schütt
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Ein Totschlagargument, um nichts zu tun.

Nützt nur den jeweils Regierenden. Also den Mullahs.

Georg Schütt
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Sieht so aus, als ob das neue Ablenkungs- und Verzögerungsmanöver Teherans, Brasilien als Vermittler einzuschalten, gescheitert wäre.

Aich scheinen sich die fünf Staaten nicht von der Drohung beeindrucken zu lassen, dass die Beziehungen dann irreparabel gestört wären.

Man darf gespannt sein, wie die Sanktionen aussehen und welche Reaktion der Iran zeigt.

Sollte es zu Sanktionen kommen, wären sie in jedem Fall eine schwere politische Niederlage für die Führung des Iran.

Zwei Und Vierzig
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Solange...

... die breite Masse der iranischen Bevölkerung hinter dem Atomprogramm steht - und das tut sie - kann der Iran die Sanktionen verkraften und Ahmadinejad punktet sogar politisch mit jeder Sanktion - denn seine Antwort wird sein: "Seht Ihr - der Westen verwehrt mit allen möglichen Mitteln das Recht des Iran auf ein friedliches Atomprogramm - und der Westen versucht den technologischen Fortschritt des iranischen Volkes zu verhindern."

Faribors Marktanner
00
15.5.2010, 17:27
ahmadinejad punktet

Wieso er und nicht das Iranische Volk? Geht der man oder will ernicht mehr oder kann er nicht mehr sostehen 70 Millionen-1 andere Ahmadinejads für die Übernahme seiner Aufgaben an. Ich denke die Reduktion dunseres Problems auf die Person von Präsident Ahmadinejad versetzt uns in einer agonie. Viele von uns werden auf die unrühmliche Idee gebracht wir bräuchten nur noch auf seinen Tod oder beendigung seiner Präsidentenschaft zu warten.
Das haben wir aber bereits einmal probiert. Wir warteten 10 jahre lang auf den Tod von Imam Khomaini. natürlich haben wir einiges versucht. Wir schickten den seeligen Sadam vor. als es fehlschlug stehen wir um das Land Iran herum bellen und grüntzen bedrohen und beissen wir nicht. Unsere Zähne sind nun stmpf

Zwei Und Vierzig
00
15.5.2010, 22:36
Also in spätestens drei Jahre, ist die Präsidentschaft von Ahmadinejad beendet.

... es wird sich im Iran vermutlich - sofern es nicht zu einem radikalen Machtwechsel - auch danach nur minimal etwas verändern. Egal ob Rafsanjani, Katami oder auch Ahmadinejad - sie konnten am nicht System rütteln.

Die Beziehungen zum Ausland werden sich vermutlich auch nur minimal ändern - eventuell werden sie herzlicher, so wie zu Zeiten von Katami. Aber zu grundlegenden Änderungen sind weder die iranische Führung, noch die Führung der USA, Israels oder Europas bereit.

Wenn sich im Iran irgendetwas ändern soll, dann muss diese Änderung vom Iranischen Volk ausgehen.

Georg Schütt
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Sie geben also zu, das Ahmadi seine Landsleute belügt?

Niemand verwehrt dem Iran das Recht auf zivile Nutzung der Atomenergie.

Zwei Und Vierzig
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Natürlich versucht man dem Iran das Recht zur zivilen Nutzung zu verwehren - mit Argument, dass der Iran gar nicht an dem zivilen Atomprogramm Interesse hat, sondern an einem militärisch Atomprogramm ...

... können sie in jedem letzten Absatz eines jeden Westlichen Agenturmeldung zum Thema iranisches Atomprogramm in den Zeitungen lesen.

Abgesehen davon - Ahmadinejad ist Politiker - ja er belügt sein Landsleute (wie viele seiner Politikerkollegen sonst wo auf der Welt auch) - und seine Präsidentschaft basiert auf eine Lüge - denn er wurde von Iranischen Volk nicht gewählt.

Aber - dass die USA, Israel und deren Freunde versuchen mit allen möglichen Mitteln das iranische Atomprogramm zu torpedieren - hat trotzdem nichts mit Ahmadinejad zu tun.

Dark Star
 
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Die Situation ist sogar noch komplexer ...

... als Sie es darstellen.
Es mag sein, daß viele hinter dem Atomprogram stünden. Aber sehr viele stehen auch hinter Dingen, die diese Regierung nicht zu geben vermag oder will.
Persönliche und soziale Freiheiten, sichere Zukunft für sich und die Kinder etc.
Ich unterstelle mal den Iranern, daß sie die Thematik Atom-Programm differenzierter betrachten und es im einem größerem Zusammenhang sehen.

Zwei Und Vierzig
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Eben ... Iraner differenzieren ... Das Atomprogramm ist nicht die Persische Regierung.

Das Atomprogramm steht nicht für die Iranische Regierung.

Die Menschen stehen hinter dem Atomprogramm - lehnen aber Ahmadinejad, die Regierung und die derzeitige Politische Führung ab.

Und - es ist auch nicht so wie es westlichen Medien versuchen zu vermitteln - das Atomprogramm ist nicht das einzig beherrschende Thema der iranischen Tagespolitik - sondern eines von vielen. Das tagtäglich Leben im Iran hat andere Probleme, ob nun zu 3%, 20% oder 95% angereichert wird hat keinen Einfluss darauf ob die Preise im Iran wieder mal steigen - oder ob die Familien genügen zum Essen haben oder nicht. Das sind die eigentlichen Sorgen des Durchschnittiraners.

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