US-Uni gibt Gmail-Pläne auf

7. Mai 2010, 11:34
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Buzz-Panne schreckt University of California vor Gmail ab

Google nein danke, heißt es bei der University of California in Davis. Die Uni hat ihre Pläne, ihre elektronische Post über den Google-Gmail-Service laufen zu lassen, ad acta gelegt. Begründet wurde dies mit Sicherheits- und Datenschutzbedenken, ausgelöst durch die Pannen beim Start von Googles sozialem Netzwerk Buzz, bei dem Google-Mail-Kontakte im ganzen Web zunächst sichtbar waren.

Unverständnis bei Google

Bei Google hat man wenig Verständnis dafür. "Es existieren offenbar viele Meinungen und Stimmen auf dem Campus", kommentiert Jeff Keltner, Business Development Manager in der Google Apps for Education Group gegenüber der Information Week. Es sei aber keine typische Reaktion. Viele Universitäten würden auf Gmail umsteigen. Der Datenschutz sei vertraglich festgesetzt, so Keltner. Aus der Begründung der IT-Verantwortlichen der Uni gehe zudem hervor, dass die Auslagerung des E-Mail-Verkehrs an Drittanbieter offenbar nicht im Einklang mit der Universitäts-Richtlinien für elektronische Kommunikation stehe. (red/ DER STANDARD Printausgabe, 7. April 2010)

  • US-Uni ist Gmail zu unsicher
    foto: reutes

    US-Uni ist Gmail zu unsicher

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