"Österreich" vs. "Heute"

Der "Stifter" von "Heute" weiß wenig vom Blatt

6. Mai 2010, 18:56
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    foto: standard/cremer

    Gründete die Stiftung für "Heute", weiß davon wenig: Heinrich Gehl.

Prozess: "Leider" keine Ordnungsstrafe für Dichand - "Österreich" schrieb, "Heute" sei Krone-Chef Hans Dichand "zuzurechnen"

Wien - "Leider" konnte Richter Gerald Wagner keine Ordnungsstrafe gegen Eva Dichand verhängen: Im Akt fehlte ein Rückschein, dass die "Heute"-Herausgeberin ihre Ladung ans Straflandesgericht erhalten hat. Zur Verhandlung erschien sie jedenfalls nicht.

"Österreich" schrieb, "Heute" sei Krone-Chef Hans Dichand "zuzurechnen", er habe an Inseratengeldern für Heute "mit verdient". Dichand, vertreten von Michael Rami, ließ entgegnen: "Hans Dichand ist an der Tageszeitung 'Heute' weder direkt noch indirekt beteiligt noch bekleidet er dort irgendeine Funktion noch hat er sonst etwas mit ihr zu tun." Darum geht es im Prozess, den Dichands Schwiegertochter Eva schwänzte.

"Unpolitische und nicht rechts orientierte" Zeitung

Dafür erschien jener ehemalige Vorstand der Bank Austria vor dem Richter, der die Periodika Privatstiftung ins Leben gerufen hat, der bei der Gründung der Heute-Verlag gehörte: Heinrich Gehl sagt, er habe die Stiftung mit eigenem Geld (70.000 Euro) gegründet, um eine "unpolitische und nicht rechts orientierte" Gratiszeitung zu betreiben. Wolfgang Jansky, damals Pressesprecher des Wiener Wohnbaustadtrats Werner Faymann und danach Heute-Manager, habe "den Gedanken einer Gratistageszeitung an mich herangetragen". Ob die Idee von Jansky stammte, "weiß ich nicht". Hans Dichand kenne er nicht, habe auch kein Geld von ihm für Stiftung oder "Heute" erhalten. "Gehl sagt, er hat die Marke Heute nicht schützen lassen (was ein Anwalt Dichands übernahm).

Gehl "weiß nicht", wie der Verlag den Start finanziert habe, "ich nehme an" mit Krediten. Er "weiß nicht", dass der SP-nahe Wirtschaftstreuhänder und Periodika-Stiftungsvorstand Günther Havranek Mitgesellschafter von Heute ist (Mehrheitseigner nämlich). Havranek erklärte in einer früheren Verhandlung, er sei "im eigenen Namen, auf eigene Rechnung" Heute-Gesellschafter.

Krone-Chef Hans Dichand fehlte ebenfalls. "Österreich"-Anwalt Peter Zöchbauer beantragte eine Ordnungsstrafe. Die lehnte Richter Wagner ohne "leider" ab - Dichand habe sich wegen dringender Termine vor drei Wochen Urlaub korrekt entschuldigt. (fid/DER STANDARD; Printausgabe, 7.5.2010)

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13 Postings
Cape Code
00
18.5.2010, 17:26
Der "Stifter" von "Heute" weiß wenig vom Blatt

das hat er mit der naturblonden Herausgeberin gemeinsam

Erwin Wolfram
11

das wirkliche problem ist, dass man in einem land wo man 4 jahre sucht, nach jemandem der seine arbeit gern macht und mit mehrwert leistet aus freude schon dankbar sein muss, wenn man die verkuerzte nazisicht bei jemand antrifft, der zwar die aufgabe dann meist erledigt, aber teilweise falsch - insofern ist die krone oder heute kein standard, aber bringt eine gewissen grundinformationsleistung und ist immer noch besser als der durchschnittslowcost journalismus, der so verwaschen und intentionslos ist, dass jeder leser mit der info bei anwendung dieser scheitern muss.

anders and
 
21
Krone ist nur mehr irres Gesabber und Gegeifer,

vor allem wenn es um Fischer oder die EU geht. Das hat mit Journalismus wirklich nichts mehr zu tun. Die letzten 20 Jahre hat die Krone kontinuierlich abgebaut, in den letzten beiden Jahren rasant.

ravenna
05
Würden Sie Ihr Posting...

..in mehrere Sätze unterteilen (Satz = das mit dem Punkt am Ende), hätte man vielleicht auch Chancen, es zu verstehen.

jMor
 
02
Meine Lieblingsbegriffe aus Heute, die hier oft rumliegt:

Killer-Käse und Horror-Bombe

Blindes-Vertrauen-Notstand - no na ned part etc
00

diesbezüglich steht heute aber in direkter konkurrenz zu österreich

vierspringer
03
Rumgeeiere

Es ist doch bekannt, dass Heute ein Gemeinschaftsprodukt von Dichand und SPÖ Wien ist. Die Zeitung wäre ohne den zahllosen Einschultung der SPÖ, der Stadt Wien und deren verbundenen Unternehmen nicht lebensfähig. Alleine sind 6 Seiten Werbung von diesen drin.

berni berni1
10

Wenn man täglich Heute liest, wird man über kurz oder lang Fremdenfeindlich.

Otto Fishbine
02
Aha, und was . . .

. . . meinen Sie genau? Die Serie "Welcome in Vienna" über immigranten, die sich in Wien eine neuen, gute Existenz aufgebaut haben? Oder wollen Sie einfach nicht, dass darüber informiert wird, wenn auch ein Nicht-Österreicher eine Straftat begangen hat? Bitte um Konkretisierung.

cyrus virus
40
Lesen Sie lieber was

zum Thema Rechtschreibung.

franz winterleitner
41
...

...die neue Linie von Krone/Heute :
nichts wissen,Nazifreundlich,dumm bleiben.

JulchenH
25

Dass die "Heute" nazifreundlich sein soll, ist mir neu! Belege? Oder quatschen Sie immer einfach Blödsinn drauflos?

franz winterleitner
42
...

...wozu Belege, sind Sie des Lesens nicht mächtig ?

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