38 Tote durch Tornado in Südchina

6. Mai 2010, 17:17
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190 Verletzte - Millionen-Stadt Chongqing besonders massiv betroffen

Peking - Ein Tornado gefolgt von heftigen Hagel- und Regenstürmen hat im Südwesten Chinas schwere Zerstörungen angerichtet. Mindestens 38 Menschen wurden nach Angaben chinesischer Medien getötet und mehr als 190 weitere verletzt. Laut einem örtlichen Beamten hat es in der Region zuvor noch nie Wirbelstürme gegeben.

Den Angaben von chinesischen Medien und örtlichen Behörden zufolge fegte der Tornado über die Millionenstadt Chongqing hinweg und setzte dann seinen Weg in den benachbarten Provinzen Guizhou und Hunan fort. Im mehr als 30 Millionen Einwohner zählenden Chongqing kamen 29 Menschen ums Leben, sechs weiter wurden Stunden später noch vermisst.

Tausende Häuser beschädigt

70.000 Einwohner mussten in Sicherheit gebracht werden. Rund tausend Häuser wurden zerstört, ebenso viele beschädigt. Zahlreiche Straßen wurden überschwemmt, die Felder in zwei ländlichen Bezirken verwüstet. In mehreren Vorstädten fiel der Strom aus.

In Guizhou starben fünf Menschen bei Erdrutschen, in Hunan zählte man vier Tote. Einem Vertreter des Bezirks Dianjiang zufolge dauerte der heftige Regen am Donnerstag an. Die Region wurde seit vergangenem Jahr von einer anhaltenden Dürre heimgesucht. (APA)

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    Ein Mann sucht in seinem zerstörten Haus in Chongqing nach seinen Habseligkeiten

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