Solarforscher mit Frankreichs höchst dotiertem Wissenschaftspreis ausgezeichnet

6. Mai 2010, 13:22

Frank Dimroth arbeitet in Freiburg an Mehrfachsolarzellen

Freiburg - Der Freiburger Solarforscher Frank Dimroth erhält den höchst dotierten Wissenschaftspreis Frankreichs. Der 38 Jahre alte Physiker werde für seine Forschungstätigkeit mit dem Preis der "Foundation Louis D" ausgezeichnet, teilte das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) am Donnerstag in Freiburg mit. Es bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der "Welt".

Der Preis, der mit 750.000 Euro dotiert ist, wird am 9. Juni in Paris übergeben. Dimroth entwickelt an dem Freiburger Institut Solarzellen, die eine überdurchschnittlich hohe Wirkung haben.

Dreifachsolarzelle

Dimroth und sein 50 Wissenschafter zählendes Team haben nach eigenen Angaben eine aus Verbindungshalbleitern bestehende Dreifachsolarzelle entwickelt, die deutlich mehr Sonnenlicht in Strom umwandeln kann als konventionelle Solarzellen. Mit ihrer Erfindung kann den Angaben zufolge ein Wirkungsgrad von 41,1 Prozent erzielt werden und damit doppelt so viel wie bei herkömmlichen Solarzellen aus Basis von Silizium.

Mehrfachsolarzellen werden bisher im Weltraum eingesetzt, um Satelliten mit Energie zu versorgen. Damit die Technik auch von der Solarwirtschaft genutzt werden kann, wollen Dimroth und seine Kollegen weiter an der Serienreife arbeiten. (APA)

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28.8.2010, 15:05
Schade ums Geld

Mit 750.000 Euro hätte man eine reelle 250 kW PV Anlage verschenken können.
Germanium ist faktisch unbezahlbar, je mehr verwendet wird um so teurer wird diese Zelle, bei der notwendigen 400 fachen Konzentration geht mindestens, an klaren, schönen, trockenen Tagen, 25% der Einstrahlung an Diffus- und Streulicht verlohren, die exakte Nachführung nicht ohne, zusätzliche Kühlung notwendig,...
Tun wir doch zuerst das mögliche.

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