Rieder Talfahrt geht weiter

5. Mai 2010, 22:47
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1:3 der Oberösterreicher in Mattersburg dritte Niederlage in Serie - Burgenländer haben noch Platz fünf im Visier

Mattersburg Der SV Mattersburg hat am Mittwoch im vorletzten Heimspiel der Bundesligasaison einen 3:1 (1:0)-Heimsieg gegen die SV Ried gefeiert. Die Burgenländer kamen vor lediglich 2.000 Zuschauern zum ersten Erfolg nach vier sieglosen Runden und blieben damit Tabellensechste. Die weiter achtplatzierten Rieder sind in diesem Jahr in der Fremde weiter sieglos.

Die Mattersburger gingen nach zehn Minuten in Führung. Matthias Lindner wurde von Sturmpartner Naumoski ideal eingesetzt und überhob Bundesliga-Debütant Hubert Auer im Tor der Gäste zum 1:0. Die Oberösterreicher wurden auch danach nur selten gefährlich, auf der Gegenseite musste Auer hingegen zwei Kopfbälle von Naumoski (26./34.) parieren. Knapp vor der Pause kamen die Rieder dem Ausgleich erstmals nahe, ein Versuch von Huspek verfehlte nur knapp das Tor.

Bald nach Wiederbeginn vergaben Lindner (50.) und der starke Naumoski (54.) gute Möglichkeiten, die Vorentscheidung herbeizuführen. Was sich rächen sollte, denn die Rieder kamen nach einer Stunde durch ein Eigentor von Manuel Seidl in einem Getümmel zum glücklichen Ausgleich. Danach schienen sich beiden Teams offenbar mit der Punkteteilung zufriedenzugeben, ehe die Mattersburger in der Schlussphase einen Gang zulegen und doch noch zum verdienten Sieg kamen. Der eingewechselte Robert Waltner (86./92.) stellte mit einem Doppelpack den Heimerfolg sicher. (APA)

SV Mattersburg - SV Ried 3:1 (1:0). Pappelstadion, 2.000, SR Grobelnik.

Torfolge: 1:0 (10.) Lindner, 1:1 (60.) Seidl (Eigentor), 2:1 (86.) Waltner, 3:1 (92.) Waltner

Mattersburg: Bliem - Höller, Chrappan, Malic, Pöllhuber - Spuller (73. Doleschal), Farkas, Seidl, Mörz - Lindner, Naumoski (72. Waltner)

Ried: Auer - Hadzic, Burgstaller, Schrammel - Brenner, Hackmair (89. Jonathan) (58. Ziegl), Reifeltshammer - Lexa, Mader, Huspek (69. Sturm) - Hammerer

Gelbe Karten: Pöllhuber, Malic bzw. Schrammel

Gelb-Rote Karte: Hadzic (91.)

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