Finalsperre von Ribery bestätigt

5. Mai 2010, 19:36
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Bayern kommen mit Berufung bei UEFA nicht durch und wollen nun den Internationalen Sportgerichtshof befassen

Nyon - Die Sperre von Bayern-Star Franck Ribery im Finale der Fußball-Champions-League bleibt aufrecht. Diese Entscheidung traf der Berufungsausschuss der UEFA am Mittwoch. Doch die Deutschen wollen sich auch damit nicht abfinden. Wie Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge nach der Bestätigung der drei Spiele dauernden Sperre gegen den Franzosen bekanntgab, wollen die Münchner das Urteil nun vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne beeinspruchen.

"Wir werden weiterkämpfen", meinte Rummenigge. Das Finale gegen Inter Mailand findet am 22. Mai in Madrid statt. Um einen Einsatz von Ribery doch noch zu ermöglichen, hoffen die Bayern nun auf eine Berufungsverhandlung in der kommenden Woche.

Ribery war im Semifinal-Hinspiel gegen Olympique Lyon ausgeschlossen worden. Ein Foul an Lyon-Stürmer Lisandro Lopez wurde von den UEFA-Gremien als Tätlichkeit bewertet.

"Jeder, der schon einmal Fußball gespielt hat, weiß, dass das alles war, nur keine Tätlichkeit. Auch Lisandro Lopez hat das erklärt. Das ist sicherlich hilfreich", hatte Rummenigge noch vor der Berufungsverhandlung erklärt. Lopez hatte betont: "Es war keine böse Absicht. Wir sind beide auf den Ball gegangen. Ich war nur vor ihm da." (APA/Reuters/sid)

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    Tätlichkeit oder simples Foul?

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