Dressed to kill?

7. Mai 2010, 18:16
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Camouflage-Mode und Geschlecht auf der Angewandten zur Diskussion

Im aktuellen Vortrag der Reihe "Kunst - Forschung - Geschlecht. Gender
in der Populärkultur" an der Angewandten steht die Frage "Dressed to Kill?" im Mittelpunkt: Vor der Folie der massenkulturellen Ästhetik des Krieges diskutiert Hanne Loreck die These, die aktuell populäre Verwendung tarngemusterter Kleidung durch Männer wie Frauen sei ein Zeichen, die Geschlechterposition im Sinn einer Maskerade und die (homo)sexuelle Position vom Sichtbarkeitsparadigma her sowohl zu unterlaufen wie zu verstärken.

Der Vortrag stellt zunächst die Funktion von Camouflage vor. Er beschreibt das Phänomen Military-Look und seine Einlassung in den Krieg als Massen- und Konsumkultur, um schließlich seine Oberfläche wie seine Praxen in geschlechtertheoretischer Perspektive zu analysieren.

Zur Vortragenden

Hanne Loreck ist Professorin für Kunst- und Kulturwissenschaft/Gender Studies und Vizepräsidentin an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Von ihr sind zahlreiche Veröffentlichungen zur zeitgenössischen Kunst und Kulturtheorie erschienen. (red)

Termin

Mittwoch, 12. Mai, 18 Uhr
Roter Lichthof, Universität für angewandte Kunst
Wien, 1010 Wien, Oskar Kokoschka-Platz 2

Moderation: Eva Blimlinger

Link

Kunst - Forschung - Geschlecht: Gender in der Populärkultur

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    Das Phänomen Military-Look und seine Einlassung in den Krieg als Massen- und Konsumkultur.

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