Veterinäramt eröffnete Krisenzentrum

5. Mai 2010, 16:48
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Schutz für den Ernstfall gegen hoch ansteckende Tierseuchen - Räumlichkeiten für Koordinations-Maßnahmen sind binnen halber Stunde voll einsatzfähig

Wien - Am Mittwoch ist in Wien-Landstraße das neue lokales Krisenzentrum des Veterinäramtes (MA 60) eröffnet worden. Damit will die Stadt für den Ernstfall gewappnet sein - den Ausbruch einer hoch ansteckenden Tierseuche. In der neuen Einrichtung sollen im Krisenfall alle notwendigen Maßnahmen koordiniert werden.

Auch wenn in näherer Zukunft keine Bedrohung zu lauern scheint, gilt: Vorbereitung ist alles. "Das um und auf eines guten und erfolgreichen Krisenmanagements ist die optimale Vorbereitung auf und die Ausrüstung für den Ernstfall", betonte SP-Tierschutzstadträtin Sandra Frauenberger  bei der Eröffnung. Auch das Tierseuchengesetz schreibt die Einrichtung eines lokalen Krisenzentrums vor.

Dieses ist binnen einer halben Stunde voll einsatzfähig. Das ist wichtig, denn das Krisenteam - dazu zählen auch speziell ausgebildete Amtstierärzte - muss so rasch wie möglich handeln können. Die Räume wurden unter anderem mit elektronischen Landkarten, Notebooks, Beamer, Telefon-, Fax-, TV- und Internetanschlüssen ausgestattet. Neben den Arbeitsräumen gibt es auch einen Lagerraum für Desinfektionsmittel, Tierseuchen-Equipment und Schutzbekleidung.

Zu den Aufgaben des Krisenzentrums gehören auch Einsätze an Ort und Stelle, zum Beispiel der Abtransport toter Tiere, das Sperren von Betrieben, das Errichten von Schutzzonen sowie das Erfassen von Risiken in betroffenen Gebieten.(APA)

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