Die Tulpe als Ornament

5. Mai 2010, 13:41
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Am 6. Mai 2010 lädt die Volkshochschule Rudolfsheim-Fünfhaus zur Frühlingsausstellung mit Malerei und Mode nach alter türkischer Tradition

Bereits seit zehn Jahren läuft an der Volkshochschule im 15. Wiener Gemeindebezirk das Modellprojekt Integration "Nähkurs" und "Stoffmalerei und Holzbearbeitung". Zielgruppe des Projekts sind türkische und einheimische Wienerinnen, die gemeinsam kreativ tätig sind. Einige der Ergebnisse dieser gemeinsam entstandenen künstlerischen Arbeiten werden im Rahmen der Frühlingsausstellung präsentiert.

Neue Heimat
So wie viele andere in Europa kultivierten Pflanzen hat auch die Tulpe einen Migrationshintergrund - ursprünglich kommt die Blume mit den festen Blütenblättern aus Vorderasien. Im 16. Jahrhundert wurde sie nach Mittel- und Westeuropa gebracht und seitdem fühlt sich die Tulpe im gesamten europäischen Raum mindestens genauso wohl wie in ihrer ursprünglichen Heimat.

Lange Tradition
In der Türkei ist das Liliengewächs nicht nur Nationalblume, sondern sie trägt auch den Namen einer traditionellen anatolischen Kopfbedeckung, ("tülbent"), die der Blüte der Tulpe äußerst ähnlich sieht. Die Bearbeitung von Holz, Glas und Stoff in einer filigranen Maltechnik ist eine lange türkische Tradition. In der Frühlingsausstellung der VHS Rudolfsheim-Fünfhaus gibt es die Tulpe in verschiedensten künstlerischen Variationen zu sehen.

 

"Die Tulpe als Ornament" - Ausstellung und Schnupperworkshops
am 6. Mai ab 16:00 Uhr
VHS Rudolfheim-Fünfhaus, 15, Schwendergasse 41

  • In der Türkei ist das Liliengewächs Nationalblume
    foto: sxc.hu

    In der Türkei ist das Liliengewächs Nationalblume

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