derStandard.at-Interview

"Partizipation hat den Journalismus nicht weitergebracht"

Ina Freudenschuß, 5. Mai 2010, 16:17
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    foto: privat

    Lorenz-Meyer zur politischen Auseinandersetzung im Netz: "Die netzpolitische Öffentlichkeit, die wir heute haben, bezieht Partei und greift ein, usw., aber sie ist immer noch sehr selbstreferentiell, sehr auf Netzthemen bezogen."

Online-Journalismus-Professor Lorenz Lorenz-Meyer will im Netz Profis miteinander verbinden, um den politischen Journalismus zu verbessern - Die Mittel hierfür lauten Vernetzung und Transparenz

Kann sich politischer Journalismus und damit politische Öffentlichkeit wesentlich durch das Netz verbessern? Lorenz Lorenz-Meyer, Professor für Online-Journalismus in Darmstadt, behauptet das und bemängelt gleichzeitig ein Defizit bei herkömmlichen Medien, sich konstruktiv mit dem Internet auseinanderzusetzen. Warum Vernetzung und Transparenz den guten alten Objektivitätsanspruch der Qualitätsmedien ablösen sollte und warum es immer noch keinen Perlentaucher für politische Themen gibt, erklärt er im Gespräch mit derStandard.at:

derStandard.at: Sie kritisieren, dass der professionelle politische Journalismus die 'Geschenke des Netzes' nicht für seine Arbeit nützt. Was meinen Sie damit?

Lorenz-Meyer: Im Kern meine ich die Möglichkeit der Vernetzung - der einzelnen Akteure aber auch der Inhalte miteinander. Artikel, Videos, Audio-Files können im Netz in einen Kontext gestellt werden: das betrifft die Vorgeschichte des Artikels aber auch andere Elemente der aktuellen Berichterstattung. Diese beiden Punkte bleiben aber viel zu oft noch auf das eigene Medium isoliert.

Vernetzung könnte jedoch viel mehr bedeuten, z.B. mit anderen Medien, die über das gleiche Thema berichten, oder mit den Quellen, die ich verwende. Ich stelle damit eine Transparenz und Durchlässigkeit her, die das, was ich als Journalist zu sagen habe, in Verbindung bringt, mit dem, was andere Leute zu sagen haben.

Mir ist wichtig, dass die qualifizierten Akteure der politischen Öffentlichkeit, also nicht nur Politiker, sondern auch Aktivisten, Journalisten, Pädagogen und Wissenschaftler ihren schon bestehenden Gesprächsraum über das Internet verbessern können - bzw. schon längst verbessern hätten können.

Vor acht Jahren haben wir in einem Projekt bei der Bundeszentrale für politische Bildung schon darüber nachgedacht, wie man eine internetgestützte Archiv- und Diskussionsplattform zu politischen Themen etablieren könnte. Da sind wir in den Konzepten relativ weit gekommen, aber die Umsetzung blieb aus. Ich denke, dass es jetzt Zeit ist, beim politischen Journalismus anzusetzen.

derStandard.at: Denken Sie dabei an den 'politischen Perlentaucher', von dem Sie auch bei der re:publica sprachen?

Lorenz-Meyer: Ich habe dort zunächst tatsächlich gefragt, warum es eigentlich keinen politischen Perlentaucher gibt, aber ich möchte eigentlich mehr. Der Dienst ist mittlerweile ja auch schon zehn Jahre alt. Was ich daran mag, ist die redaktionelle Intelligenz, die dort einfließt, dass es sich also nicht um Algorithmen handelt, die die Auswahl treffen, sondern um kompetente Redakteure. Das ist auf der einen Seite ein Vorteil und gleichzeitig aber auch eine Schwäche. Das Netz hat nämlich in den letzten zehn Jahren gelernt, die Intelligenz der Community als ganzer besser zu nutzen. Heutzutage haben sich dezentrale Empfehlungsöffentlichkeiten gebildet, z.B. durch Twitter. Und dann gibt es noch Rivva, das wirklich algorithmisch ermittelt, worüber in der deutschsprachigen Twitter- und Blogosphäre am meisten diskutiert wird.

Wir brauchen für den ersten Schritt der Vernetzung im politischen Journalismus einen Dienst, der Perlentaucher und Rivva, Redaktion und Community miteinander verbindet. Ich wünsche mir also eine Aggregationsplattform, auf der sich User relativ schnell orientieren können, was relevante Stimmen (Experten, Aktivisten, offizielle Stellungnahmen) zu einem bestimmten politischen Thema gerade sagen.

Und dann wünsche ich mir auch noch, dass der politische Journalismus insgesamt wieder scharfkantiger wird. Die netzpolitische Öffentlichkeit, die wir heute haben, bezieht Partei und greift ein, usw., aber sie ist immer noch sehr selbstreferentiell, sehr auf Netzthemen bezogen. Es gibt unglaublich wichtige Themen wie die Finanzkrise oder den Afghanistan-Krieg, zu denen von dieser Nachwuchs-Intelligenz eine Stellungnahme gut und zu erwarten wäre, aber es kommt noch nichts. Wir sehen hier vielleicht noch ein politisches Bildungsproblem bei diesen Leuten. Von neuen Formen des politischen Journalismus erhoffe ich mir auch eine Form der Politisierung auf anderen Ebenen.

derStandard.at: Wie sieht es mit der Themenauswahl aus? Hat das Internet die Power, unterrepräsentierte Themen und Fragestellungen gesellschaftlich 'wichtiger' zu machen?

Lorenz-Meyer: Hilft es bis jetzt? Leider nein. Es gibt natürlich Nischen wie die Vorratsdatenspeicherung, wo die Community so gut funktioniert, dass sie Aufmerksamkeit woanders bekommt. Aber es gibt große, große blinde Flecken auch in der Netzcommunity. Die Voraussetzung dafür, dass das Netz wirklich als Agenda-Setter funktioniert kann, ist, dass die Informationsflüsse insgesamt besser werden - und dafür ist diese erste Stufe wichtig: Es muss einem erleichtert werden, politische Diskussionen besser wahrzunehmen.

Man sollte auch fragen: Was ist eigentlich ein Thema? Jeff Jarvis hat auf seinem Blog Buzzmachine geschrieben, dass wir uns von der isolierten Meldung als Gravitationszentrum unserer journalistischen Aktivität verabschieden und stattdessen Themen in ihrer Entwicklung verfolgen sollten. Der einzelne Beitrag fügt sich dann in den Zusammenhang solcher Themen hinein, in denen mehrere Akteure mit ihren Stimmen und Positionen über einen längeren Zeitraum verfolgt werden können.

derStandard.at: Jeff Jarvis spricht ja auch von 'Process Journalism'. Damit meint er, dass sich JournalistInnen in ihrer Arbeit auf Kollaborationen mit den UserInnen einlassen sollen. Was halten Sie von dieser Idee?

Lorenz-Meyer: Ich bin nicht mehr so extrem enthusiastisch über die Möglichkeiten der Partizipation im Rahmen von: 'Ich lass meine Leser mitreden'. Es wird immer wieder viel von der Beteiligung der Leser an den journalistischen Produktionsprozessen und von einer wachsenden Bedeutung des Amateur- oder Bürgerjournalismus gesprochen, und im Prinzip ist das natürlich auch eine feine Sache. Ich glaube nur nicht, dass uns das so viel weiterbringt. Das Internet sollte nicht nur die Leser mitreden lassen, sondern vor allem die relevanten Akteure. Das ist durch eine weitere Vernetzung zu erreichen.
Es mag elitär klingen, aber mein erstes Ziel ist es wirklich, erst mal die Leute zusammenzubringen, die sich professionell mit einem Thema auseinandersetzen.

derStandard.at: Was hat sie dazu bewogen, von dieser Partizipationsidee Abstand zu nehmen?

Lorenz-Meyer: Sie hat einfach nicht so viel bewegt. Ich habe ja schon frühe Experimente mitgemacht, etwa 1997 beim Spiegel das Forum installiert und moderiert, und dann das gleiche noch einmal bei der Zeit. Trotzdem hat man nicht den Eindruck, dass der Journalismus dadurch vorankommt, oder dass diese Diskussionen die politische Öffentlichkeit prägen - das bleiben meist kleine, isolierte Milieus. In den meisten Fällen ist das sehr viel und mühsame Arbeit für die Redaktion. Man sollte jetzt auch nicht darauf verzichten, aber die Foren bewirken eben keine durchgreifenden Veränderungen in den Strukturen des journalistischen Arbeitens.

derStandard.at: Forenbeteiligung wird inzwischen aber sehr wohl als Indikator für die Relevanz einer Meldung betrachtet ...

Lorenz-Meyer: Peter Kruse sprach auf der re:publica ja auch von diesen Aufschaukelungsphänomenen im Netz. Das sind Prozesse, die gar nicht so viel mit der realen Bedeutung eines Themas zu tun haben, sondern sehr emotional getriggert sind, wo ein Soziotop sich in eine momentane Hysterie hochschaukelt. Das bringt aber den politischen Diskurs nicht voran.

derStandard.at: Bürgerliche Medien stehen dafür, einen gesellschaftlichen Gesamtüberblick zu geben. Somit kommt man mit Themen in Berührung, die eine/einen vielleicht intuitiv nicht so interessieren, aber dennoch wichtig sind. Technische Innovation in Bezug auf das Netz erschöpft sich aber meist in Content-Individualisierungsangeboten für die UserInnen. Was heißt das für die politische Meinungsbildung?

Lorenz-Meyer: Ja, das sehe ich auch als große Gefahr, dass man nur noch das geliefert bekommt, was man bestellt hat und was einem genehm ist. Den Hinweis auf Dinge, die uns zunächst mal unbequem sind, brauchen wir unbedingt. Die sehr einseitige Themendiät bei der Netzintelligenz beispielsweise hat dazu geführt, dass wir die historische Pflicht, uns mit der Finanzkrise auseinanderzusetzen, verpasst haben. Wie kommt es, dass ein so wichtiges Thema an der Netzöffentlichkeit vorbeirauscht, dass wir uns nicht kompetent genug gemacht haben, um auch dazu wirklich Stellung beziehen zu können? Darauf gibt es auch noch keine kluge Antwort.

derStandard.at: Ein Online-Medium sollte also weiter ein gesamtgesellschaftliches Angebot machen?

Lorenz-Meyer: Ja, natürlich. Mehr denn je. Und da, wo es nicht nur um die journalistische Einzel- und Eigenleistung geht, sondern auch um die Gesamtschau und die Vernetzung bestehender Inhalte, sehe ich vor allem die öffentlich-rechtlichen Rundfunk-Medien in der Pflicht, weil hier über Partikular- und Verlagsinteressen hinausgegangen werden muss. Private Medien haben immer vor allem ihre eigenen Interessen im Blick.

derStandard.at: Noch mal zu den Anforderungen an politische Öffentlichkeit: Wenn Artikel im Netz in Fluss geraten, weil sie eben immer wieder neu upgedatet, multimedial ausgekleidet und bearbeitet werden können, was heißt das dann für den Meinungsbildungssprozess der LeserIn? Wann trifft er/sie eine Entscheidung?

Lorenz-Meyer: So weit sollte man natürlich nicht gehen. Wenn ein Artikel, den ich erst gestern gelesen habe, heute plötzlich ganz anders aussieht, ist das ein Ausmaß an Verwirrung, das ich auch für ganz ungesund halte. 'Process journalism' könnte aber auch noch etwas anderes sein: Wenn z.B. eine Zeitung ihre Redaktionslinie zu einer bestimmten Frage ändert, und im Netz die Diskussionen, die zu dieser Änderung geführt haben, transparent gemacht werden. Eine solche Darstellung würde unser politisches Verständnis vertiefen. Aber es muss natürlich Konstanten in diesem Fluss geben.

Generell wünsche ich mir einen kantigeren Journalismus, der auch Positionen vertritt und eine politische Richtung hat. Das ist eine Sache, die weniger mit dem Internet zu tun hat, sondern mit Courage und Profil einzelner Redaktionen.

derStandard.at: Also weg vom Dogma der Objektivität im Journalismus?

Lorenz-Meyer: In Journalismus-Lehrbüchern wird ja gern Hanns Joachim Friedrichs zitiert: 'Ein Journalist macht sich mit keiner Sache gemein, auch nicht mit einer guten.' Zum journalistischen Handwerk gehört natürlich, dass man ein Projekt von verschiedenen Seiten darstellt, dass man die beteiligten Parteien alle zu Wort kommen lässt - das würde ich nie in Frage stellen. Ich glaube trotzdem, dass es Bereiche gibt, wo ein Medium durchaus so etwas wie eine Kampagne fahren kann. Wichtig ist, dass man es transparent macht.

David Weinberger, der auch das berühmte cluetrain-Manifesto mitverfasst hat, meint ja: 'transparency is the new objectivity'. Diese Vorstellung, dass wir uns in einem schwebenden Zustand über den Parteien befinden, ist eine Illusion und nicht wirklich gut. Was wir brauchen ist Engagement und Transparenz.

derStandard.at: Was wären denn Beispiele für upgedateten politischen Journalismus im Netz?

Lorenz-Meyer: Es gibt viele Beispiele aus den USA. Eine Facette ist sehr schön exemplifiziert bei Talking Points Memo: Das ist ein Blog, aus dem inzwischen ein kleines Online-Magazin mit Redaktionssitz in New York geworden ist. Initiiert hat das Josh Marshall, ehemaliger Washington-Korrespondent der Zeitschrift Prospect, der nach seiner Kündigung noch unter Bush mit seinem bestehenden Informanten-Netzwerk als investigativer Journalist weitergearbeitet hat und damit großen Erfolg hatte. Er finanziert das Projekt durch Werbung, macht aber auch erfolgreich Spendenaufrufe, um für gewisse Aufträge zusätzliche Leute einstellen zu können. Die Seite beschränkt sich auf wenige Themenfelder, die jedoch über längere Zeiträume intensiv verfolgt werden. Mit kleinen Mitteln und kleinem Team wird hier investigative, professionelle journalistische Arbeit gemacht, was in der deutschsprachigen Blogosphäre bisher kaum vorkommt.

Und ein zweites noch: Frank Westphals schon erwähntes Portal Rivva ist zwar nicht auf Politikthemen spezialisiert, aber eben ein interessantes Modell dafür, wie man Diskussionen im Netz aufbereiten kann. (Die Fragen stellte Ina Freudenschuß, derStandard.at, 5.5.2010)

Zur Person
Lorenz Lorenz-Meyer ist seit 2004 Professor für Onlinejournalismus an der Hochschule Darmstadt. Er studierte Philosophie, Sinologie und Informatik. Ab 1995 arbeitete er bei Spiegel Online (Ressortleiter "Netzwelt") mit, von 2000 bis 2001 war er Redaktionsleiter von Zeit.de. Danach zwei Jahre freier Medienberater unter anderem für die Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn und die Deutsche Welle in Köln.

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20 Postings
Ava Tar
01
Was ist professionell ?

Wenn es darum geht, möglichst kosteneffizient Agernturmeldungen copy-paste zusammenzufügen, eine Handvoll No-Na-Kommentare zu schreiben, als Drüberstreuer einen täglichen Wappler zu interviewen, und das dann gedruckt für Geld zu verkaufen, das ist professionell. Wirtschaftlich professionell.

Journalistisch professionell sind längst nur noch jene im Internet, die akribisch recherchieren, weil sie WISSEN wollen, und die Ergebnisse dann mit anderen teilen. Diesen Arbeitsaufwand kann ein kommerzielles Blatt sich heute schlicht nicht mehr leisten

Journalistisch professionell sind Teile des Profil, Falter und ORF. Jeweils Teile. Auch da gibt's Hinpfuscher, die beim runtertippen gedanklich schon mit Freunden im Segafredo sitzen.

hed
00
glauben sie das wirklich, was sie da schreiben?

wo sind denn die profis im internet, die ihre these untermauern? ich suche die schon seit langem, finde aber abseits von seiten, die von journalisten gemacht werden eigentlich nichts, was auch nur annähernd als qualitäts-journalismus bezeichnet werden kann.

und was ihre aufzählung angeht: die zeigt recht gut, wie eng ihr horizont zu sein scheint. oder konsumieren sie tatsächlich nur österreichische medien?

papst benedikt
00

gehen's helfen's uns g'schwind:
von journalisten gemachten qualitätsjournalismus haben sie wo gefunden?
ich möchte das wirklich wissen, ich suche ähnliches schon seit jahren aber leider völlig ohne erfolg ;-)

hed
00
ein paar beispiele, bitte:

tv: bbc (mit abstrichen cnn, al jazeera, russia today)

agenturen: reuters, bloomberg, dow jones, dpa, afp

tageszeitung englisch: ft, wsj

internet: politico, auch huffingtonpost

magazine: time, economist, spiegel, zeit, weltwoche; österreich: profil, falter

tageszeitung deutsch: nzz, faz; in österreich: presse, standard

wenn's ein bißchen lifestyle sein soll: monocle

und jetzt bitte die blogs.

Brücke
00

Verbessern kann man immer was .
Die Professionalität im Netz fehlt -- schon richtig .
Bei den Vorgaben der " professionellen " Systemmedien
kein Nachteil .
Als Beispiel das m.M. entscheidende Ereignis des vergangenen Jahrzehnts :
911
Von den Systemmedien wurde beinahe hermetisch die
von der us regierung verbreitete VT wiedergegeben und verteidigt und die Konsequenzen aus dieser VT (Feindbildkonstruktion , Krieg und Einschränkung der Freiheitsrechte ) mitgetragen .

Im Netz wurde diese offizielle Version von 911 als VT entlarvt .
Als Beispiel eine der vielen engagierten Seiten :
http://cms.ae911truth.org/

hed
00
was genau wurde denn entlarvt?

es kursieren jede menge theorien über 9/11 als gesamtes sowie zu einzelnen aspekten im netz. manches klingt teilweise auch recht plausibel, aber es fehlen die beweise.

letzten endes ist die gesamte 9/11-truth-geschichte eine ansammlung von spekulationen. keiner der 9/11-aufdecker war jemals vor ort, hat dort beweise sichern und diese untersuchen können. aussagen von überlebenden, die jahre später aus einem explosionsartigen geräusch, das von vielem herrühren kann, mit überzeugung eine bombenexplosion machen und dgl. sind nicht wirklich glaubwürdig.

Brücke
00

"aussagen von überlebenden, die jahre später aus einem explosionsartigen geräusch, das von vielem herrühren kann, mit überzeugung eine bombenexplosion machen und dgl. sind nicht wirklich glaubwürdig.
"

Das wäre nun wirklich nicht ausreichend ....

Zur weiteren Information hättens aber vor ihrer Antwort den link anschauen können .

Weitere links :
http://www.youtube.com/watch?v=QohivA6KW1w
http://www.nuoviso.tv/11-septem... lagge.html
Vom orf ausgestrahlte Doku in 11 Teilen :
http://www.youtube.com/watch?v=vRijqi3lABw

Bitte nicht hinterm Gartenhaus.
00

Ich sehe beim (partizipativen) Online-Journalismus zwei Probleme:

1. Die schiere Vielfalt der Angebote. Der Nächste ist nur einen Klick weiter und schreibt vielleicht eher das, was ich lesen will. Bei einer gedruckten Seite ist der Untreuefaktor nicht so hoch. Oder: Ich kann gut sein was ich will, es dauert JAHRE, bis ein neues Angebot gefunden wird.

2. Bürger sind keine Journalisten. Ich kann auch mein Wohnzimmer ausmalen, aber deswegen bin ich kein gelernter Maler und Anstreicher. Ich kann auch Rohrfrei in meinen Abfluss schütten, wenn er verstopft ist - aber im Extremfall brauche ich einen Installateur. Das will einfach nicht in die Köpfe, dass das ein Beruf ist, den man lernen muss weil 'eh jeder was schreiben kann'.

papst benedikt
02

"derStandard.at: Also weg vom Dogma der Objektivität im Journalismus?"


danke für die erheiterung, you made my day ;-)

hed
00
Vernetzung könnte jedoch viel mehr bedeuten, z.B. mit anderen Medien

wie soll das iin der praxis aussehen? medium a und medium b agieren auf einem markt und stehen in einer konkurrenzsituation, kämpfen um inserenten und leser.

Roter Baron
00
kuhler name

wie lang lang

wellenschreiber
03
Was hilft es schonn...

...politisch optimal informiert und gebildet zu sein, wenn man auf dem Stimmzettel nur die Wahl zwischen Pest und Cholera hat? Politiker und Journalisten erscheinen mir wie die zwei Seiten einer wertlosen Medaille.

Erwin Wolfram
00

ich glaube man sollte mit den bloggern auch die erfolge teilen und auch preise fuer sie haben, die hier im standard nicht den status heben, sondern auch die menschen anerkennen die das medium dieser institution "politischer journalismus" sind...

Der lustige Hula-Hoop-Reifen
22

Die Eltern von Herrn Lorenz hatten sicher viel Spaß an dem Tag, an dem sie seinen Vornamen ausgewählt haben!

Roter Baron
00

wahrscheinlich hatten sie nur das rumsuchen satt

A. Weingartner
10
Verehrter ...reifen und Oskar W.

Können's denn lesen?
Warum verirrt's Euch zu diesem Artikel? Große Fotos und Überschriften finden's eher bei Kro... oder Kur...
Sparen's die Kraft für diese Sudeleien.
Vielleicht haben's schon mal davon gehört?
"What's in a name? That which we call a rose
By any other name would smell as sweet."
Nein, nein, nicht von mir, von meinem Onkel, oder wenigstens eines seiner Lieblingszitate.
Apropos, was hat doch Lorenz-Meyer gerade über die Forenbeteiligung gesagt?

thomazz
00

shakespeare ist dein onkel? wenn der wüsste, was für einen unlockeren neffen der hat.

Ich bin wirsch, gezogen und gehobelt.
 
00

Du solltest weniger klugscheißen und insgesamt ein wenig lockerer werden.

Oscar W
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ich hab mich auch gefragt

wie besoffen die zwei gewesen sein müssen.



oder wie unkreativ

Alfred Jodelhuber
 
00

Meyer Lorenz-Meyer würde einfach nicht so gut klingen.

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