Fernost-Leitbörsen schließen sehr schwach

25. Mai 2010, 13:46
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Korea-Spannungen belasten

Wien - Die Leitbörsen in Fernost haben am Dienstag mit deutlichen Verlusten geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio fiel um 298,51 Zähler oder 3,06 Prozent auf 9.459,89 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong verlor 682,26 Zähler oder 3,47 Prozent auf 18.985,50 Einheiten. In China fiel der Shanghai Composite um 1,90 Prozent auf 2.622,63 Punkte.

Schwach notierten auch die Märkte in Singapur und Sydney. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 2.650,61 Zählern und einem Minus von 73,26 Punkten oder 2,69 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney fiel um 126,5 Zähler oder 2,87 Prozent auf 4.286,3 Einheiten.

Wie schon an der Wall Street wirkten sich neben einem erneuten Rückgang des Euros auch die politischen Spannungen in Korea belastend aus. In Reaktion auf den Angriff auf ein südkoreanisches Kriegsschiff ziehen die USA und Südkorea ein Seemanöver in Erwägung, während Nordkorea seine Streitkräfte in Kampfbereitschaft versetzte.

In China verwiesen Marktbeobachter zudem auf Ängste, dass die Regierung mit restriktiveren wirtschaftspolitischen Maßnahmen die Gefahren einer Immobilienblase bekämpfen will. Unter den Verlierern fanden sich in Folge einige Immobilienwerte. So verloren Poly Real Estate 4,03 Prozent auf 11,66 Yuan.

In Tokio fanden sich nach den jüngsten Verlusten des Euro gegen den Yen viele Aktien von exportorientierten Unternehmen unter den Verlierern. So büßte der Druckerhersteller Kyocera 3,23 Prozent auf 7.800 Yen ein. Toyota fielen um 1,78 Prozent auf 3.305 Yen. (APA)

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