Download-Kino, eine unausweichliche Zukunft

Markus Drenckhan, 3. Mai 2010, 17:13
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    foto: apple

    Noch sind reine Download-Angebote nicht abgehoben, doch wie bei Musik zeichnet sich langfristig auch bei Filmen ein klarer Trend in Richtung Internet-Dienste ab.

Damit Online-Filmangebote die DVD ganz vom Markt verdrängen können, braucht es Technik und Zeit

Die wirtschaftliche Verwertungskette eines neuen Spielfilms startet bisher mit einer groß angelegten Kinovermarktung. Nach der Veröffentlichung der DVD beziehungsweise Blu-ray folgt der Verleih über die Videotheken. Am Schluss läuft ein ehemaliger Blockbuster im Free-TV und wird - in endlosen Wiederholungsschleifen verramscht. Der Film Avatar von James Cameron, dessen DVD-Verkauf gerade mit einem neuen Rekord startete, durchläuft gerade diese Kette.
Die gradlinige Verwertung von Filmen kommt aber ins Wanken. Ursache der Turbulenzen ist wieder einmal das Internet. Anders als im Musikbereich ist daran aber nicht allein das illegale Angebot der Raubkopien schuld, sondern auch legale Online-Angebote, die zu einem wichtigen Faktor für die Film-Vermarktung werden. Angesichts des wirtschaftlichen Erfolges von Online- und Download-Angeboten stellt sich die Frage, ob die Tage von DVD und Blu-ray gezählt sind.

Ohne Ladenschluss: Video-on-Demand

Es gibt inzwischen viele verschiedene Geschäftsmodelle und Übertragungsarten, um Spielfilme, Serien und Fernsehsendungen online zu beziehen. Den größten Umsatzzuwachs und Verbreitungsgrad haben die Video-on-Demand-Angebote. Unabhängig von den Öffnungszeiten einer Videothek erhält man bei den Internetdiensten von Alice, Maxdome oder Videoload Spielfilme zu jeder Tages- und Nachtzeit. Auch der Pay-TV-Sender Sky plant den Aufbau eines Video-on-Demand-Bereiches. Bei Anixe oder T-Home gibt es das Filmangebot inzwischen sogar in HD-Qualität. (Weitere Internetdienste)

Schatzkisten der Fernsehsender: Mediatheken

Wer Fernsehsendungen wie Dokumentationen oder Nachrichten sucht, wird vor allem in den Mediatheken fündig. So wie der ORF (tvthek.orf.at) bieten inzwischen alle großen Fernsehsender ein Online-Archiv ihres Programms an. Eine gute Übersicht der Mediatheken im deutschsprachigen Raum findet sich auf den Seiten von Online-Filme.org. Für englischsprachige Sendungen ist der iPlayer der BBC eine interessante Fundgrube.
Technisch ein wenig anders funktioniert das IPTV: Das Fernsehprogramm wird mithilfe des Internetprotokolls (IP) über eine DSL-Breitbandverbindung übertragen. Eine Set-Top-Box beim Empfänger wandelt das eingehende Signal für die Fernsehwiedergabe um. Der Zuschauer muss sich beim Anbieter anmelden, um das Programm zu empfangen. Dann kann er aber neben dem aktuellen Fernsehempfang auch Filme abrufen. Einer der größten Anbieter in Österreich ist die Telekom Austria (aonTV); daneben gibt es andere Anbieter.

Man kauft nur noch Flüchtiges

Der große Unterschied zum Kauf einer DVD: Man hat nichts mehr in der Hand. Je nach Anbieter und Geschäftsmodell bezahlt man für das genutzte Angebot (Pay-per-View) - unabhängig davon, ob man den Film im Live-Stream, also in Echtzeitübertragung schaut, oder als Download mit Ablauffrist erhält (Download-to-Rent). Einige Anbieter bieten Abonnements mit einem fixen monatlichen Programmvolumen oder sogar Flatrates an. Im besten Fall darf man den Download ohne Beschränkungen behalten (Download-to-Own).
Was fehlt, ist das Kauferlebnis einer echten silbernen Scheibe mit Cover zum Heimtragen, Auspacken, Anschauen und ins Regal stellen. Den Download-Filmen fehlen aber auch die zusätzlichen Angebote einer DVD oder Blu-ray - wie Bonus Tracks, Making-ofs oder Audiospuren mit weiteren Sprachen. Oft ist die Qualität eines Spielfilms aus dem Internet nicht mit der Version auf Blu-ray zu vergleichen.

Neue Mediennutzung der nächsten Generation

Der große Vorteil gegenüber einer Videothek besteht darin, dass Online-Filme immer verfügbar sind und man sich nicht mit Leihfristen und Öffnungszeiten beschäftigen muss. Die zeitliche Unabhängigkeit der on-Demand-Angebote spricht vor allem die junge Generation an. Die jährliche Online-Studie der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Deutschland ARD/ZDF kommt zu dem Ergebnis, dass vor allem die 14- bis 29-Jährigen Medien auf eine neue Art nutzen. Die Über-50-Jährigen schauen noch wie gewohnt fern: Filme und Nachrichten werden dann angesehen, wenn die Fernsehsender sie ausstrahlen. Für die nachkommende Generation gibt es diesen linearen Medienkonsum kaum noch. Das Programm soll sich der eigenen Zeitaufteilung anpassen und dann verfügbar sein, wenn man es sehen will - auch nachts um drei.

Die Technik wächst zusammen

Die jungen Mediennutzer bringen eine wesentliche Voraussetzung mit, die für den Erfolg des Online-Angebotes gegenüber der DVD und Co. entscheidend ist: ein Ende der Trennung von Computer, Internet und Fernsehen. In den meisten Haushalten mündet das Internet immer noch in den Computer am Schreibtisch. Im Wohnzimmer stehen DVD-Player und Fernseher, die nur selten eine Online-Verbindung aufweisen. Diese Komponenten zusammenzuführen ist aber unablässig, damit sich die neuen Vertriebskanäle zu einem Massenangebot ausweiten können. Was Medienwissenschaftler seit Jahren als Konvergenz der Geräte und Systeme diskutieren, ist für die junge Generation zur selbstverständlichen Form der Mediennutzung geworden. Der Computer ist zur zentralen Informations-, Kommunikations- und Unterhaltungsplattform geworden. Der Durchbruch zu einer wirklichen Veränderung ist also nur eine Frage der Zeit, wird aber noch dauern.

Die Zahlen heute

Angesichts der aktuellen Zahlen ist es noch ein weiter Weg bis zur Marktübernahme des legalen Download-Handels. Der Bundesverband Audiovisuelle Medien bilanzierte für das Jahr 2009 einen Rekordumsatz von DVD und Blu-ray. Im vergangenen Jahr wurden über 112 Millionen Bildtonträger verkauft, eine Steigerung von neun Prozent gegenüber 2008. Der durchschnittliche Verkaufspreis sei zwar gesunken, die Verkaufszahlen lägen aber erstmals über der Anzahl der Verleihvorgänge, erklärt der Bundesverband weiter.
Nach Angaben des Interessenverbandes des Video- und Medienfachhandels in Deutschland e.V. ist der überwiegende Anteil der Videotheken am Verleihgeschäft von 83 Prozent auch im vergangenen Jahr ungebrochen geblieben. Der Anteil der Internet-Videotheken - also Internetdienste, die Leih-DVDs verschicken wie Videobuster oder Lovefilm - stagniert bei neun Prozent. Die Video-on-Demand-Angebote konnten zwar von drei Prozent (2008) auf fünf Prozent (2009) Anteil am Umsatz zulegen, spielen damit aber immer noch nur eine marginale Rolle.
Für die großen Produzenten ist der digitale Vertriebsweg ein Zukunftsmarkt. So sagte der Chief Financial Officer von Time Warner, John Martin, vor einiger Zeit, dass die Steigerungsraten im Video-on-Demand-Bereich erheblich über denen des DVD-Geschäftes liegen würden; gleichzeitig sei die Unit Contribution im Online-Verkauf um das Dreieinhalbfache höher.

Stolpersteine auf dem Weg

Bevor DVD und Blu-ray sich ernsthafte Sorgen um ihre Zukunft machen müssen, sind noch einige technische Schwierigkeiten im Online-Bereich aus dem Weg zu räumen. So ist zum Beispiel das Digital Rights Management (DRM), das Kopiermöglichkeiten und Nutzungsrechte eines Spielfilms einschränkt, ein ständiger Stolperstein. Immer wieder kommt es durch die DRM-Beschränkungen zu Problemen beim Abspielen der downgeloadeten Filme.
Auch das systemübergreifende Angebot ist noch nicht vollständig ausgereift. Viele Video-on-Demand-Angebote funktionieren bislang nur auf Microsoft Windows PC mit dem Media Player. Zuschauer mit Apple- und Linux-Rechnern schauen allzu oft in die - schwarze - Röhre.

Der Weg zum Erfolg

Einen schnellen Sieg des Online-Vertriebs von Filmen, Serien und Sendungen wird es nicht geben, so wie sich auch Buch und Zeitung gegen die digitalen Angebote aus der elektronischen Welt und dem Internet behaupten. Mit der neuen Form der Mediennutzung und dem Zusammenwachsen der Hardware eröffnen sich allerdings neue Möglichkeiten für einen Massenmarkt. Videotheken und Medienfachmärkte werden die Konkurrenz zu spüren bekommen, für Internetangebote eröffnen sich neue Geschäftsmöglichkeiten. Neben den herkömmlichen Suchmaschinen werden die elektronischen Programmführer eine immer größere Rolle spielen. Diese Programmführer werden zu einer wichtigen Ergänzung der herkömmlichen Suchmaschinen. Diese Programmführer übernehmen in der Zukunft die Aufgabe, Filme und Programme in der Weite des Internets überhaupt zu finden. (Markus Drenckhan)

 

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 40
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--: SID :--
00
14.5.2010, 15:32
Das Ganze wird erst ohne DRM interessant !

Meine Regale sind bis zum Bersten voll mit DVDs.
Auf Festplatten ausgelagert, hält sich der Platzbedarf in sinnvollen Grenzen, außerdem findet man seine Filme leichter, kann Playlisten erstellen, etc.
Nur scheitert es garantiert einerseits an der Borniertheit der Filmindustrie und andererseits an der Skrupellosigkeit mancher Raubkopierer, daß sich diese schöne Welt auf legale Weise durchsetzen wird.
Aber ehrlich: Wenn ich mir einen Film downloaden muß (was ja bekannlich auch nicht billig ist), ihn mir nur 3x anschauen kann oder nur auf einem Rechner und dort nur mit einem eher miesen Medienplayer, von sinnvollen Backups ganz zu schweigen, dann interessiert mich das Ganze nicht. Dann lieber die gute alte DVD und einen größeren Kasten ;-)

G. Dionisus
00
11.5.2010, 10:37
anixehd.tv - kurz angesehen

und schon ist mir allein das Ausprobieren der legalen Anbieter vergangen. Das Angebot lässt mehr als zu wünschen übrig.
Einzig positiv ist, dass man auch als Österreicher Filme ausborgen/kaufen kann.

larkmiller
00

In den USA funktioniert das System bei Netflix.com in Verbindung mit MS-Silverlight perfekt auf Windows und OS X.
Man zahlt eine "Flatrate" von rund 9.50$ (inkl. Tax)/Monat und kann sich aus dem DVD-Katalog jeweils eine DVD per Post zusenden lassen (dauert in der Regel eine Nacht), sieht sich die DVD an und schickt sie zurueck (alles portofrei), und bekommt die naechste, die in der Warteliste ansteht. So kommt man auf rund 4-6 DVD/Monat. BluRays sind etwas teurer.

Zusaetzlich kann man sich unbegrenzt Filme auf den Rechner oder per SetTopBox/TV streamen und ansehen.Das Angebot ist etwas eingeschraenkt, da bei manchen Studios die Verleihrechte (noch) fehlen.

Wenn sich das hier durchsetzt, brechen fuer Videotheken harte Zeiten an.

Günther Schmid
02
Rohrkrepierer...

Alice: nur D.
Maxdome: nur D.
Videoload: nur D.

Piratebay: weltweit.

chelene chirsch
04

pwned !

hp12c
00
naja... ich denke das kommt bei uns erst so richtig

ich habe einen videotheken ausweis beim video ring austria. ich habe den seit jahren, und habe mir immer wieder mal dvds ausgeliehen. Mit meiner besseren hälfte auch übers WE mal 6-8 Stück gemeinsam, wenn hässliches Wetter und grauslich kalt war oder so.

ich denke wir haben dort insgesamt sicherlich 300 Filme Ausleihen getätigt, und meistens nicht am nächsten Tag zurück gegeben, sondern hatten die Filme 2-3 Tage, weil der weg zur videothek immerhin 15 minuten mitm auto waren.

dann wirds teuer mit den filmen, aber ok.

jetzt hat diese videothek geschlossen, und wir müssen noch 5 minuten weiter fahren^^- wird uninteressanter.

und obwohl ich gerne zahlen würde, es ist einfach zu unbequem und dauert zu lange... bin neugierig wies kommt

Woodpecker
00
15-20 Minuten mit'm Stinker zur Videothek

dann doch lieber einen gemütlichen Radausflug zu zweit, gleich neben der Videothek oder am Weg gibts ein Beisl oder sogar (noch) ein echtes Kino, vielleicht sogar mit 3D. Oder sonstwas zu gucken und staunen.
Und Windowshopping mit der besseren Hälfte ist immer noch jeder Ebay- oder Amazon-Kauforgie vorzuziehen :)

name steht im ausweis
00
13.5.2010, 19:29

Ich glaube, du hast den Schlechtwetter-Part überlesen.

Woodpecker
00
14.5.2010, 07:20
Wie gerade heute wieder

... gibt es kein schlechtes Wetter, nur ungeeignete Kleidung :)
Und vor allem, ein Thread der eine Woche alt ist, muffelt schon.

Hir0 Protagonist
00

das thema ist bereits verschlafen, vor allem in österreich...
was in anderen ländern schon alltag ist, wird hierzulande nicht einmal richtig andiskutiert.

die mageren angebote die es gibt sind aufgrund der formate und zahlungsmodalitäten uninteressant.

da das thema politisch und rechtlich behandelt werden muss und hier naturgemäß nichts weitergeht sollte man das möglichst einfach und vor allem kundenorientiert!! gestalten- wie im ansatz der grünen: http://oe1.orf.at/artikel/243571

Fritz Meyer
02
"Unausweichlich" nur für die Content-Mafia!


Denn die wollen aus dem Eigentumsrecht an einem Medium ein Nutzungsrecht machen. (Der Second Hand-Markt ist dann auch erledigt.)

Gehen die Server aber offline, die Firma ändert ihre Geschäftsbedingungen oder geht bankrott, dann sind all die bezahlten Inhalte nichts mehr wert. (Bei den Online-Spielen läuft es jetzt schon so ab.)

Eine DVD wird zumindest auch noch in 20 Jahren funktionieren UND weiterverkaufbar sein.

Fritz Meyer.

Jeffrey Lebowski
 
12
Download-Kino ?

gibts doch schon...das nennt sich Usenet

haggle.123
32

Freuen wir uns auf Downloads in HD-Auflösung.
Zu Tode komprimiert, mit einer Bitrate wo selbst ne DVD eine bessere Qualität bietet.
(Quelle siehe Apple-TV und Microsoft Xbox360)

Jon Steinberg
14
Ich nutze den Zune On Deman-Dienst auf der XBox 360 ...

... und die Bildqualität ist im 1080p-Stream (!) mit etwa 8 bis 9 MBit, die ich erreichen kann, ausgezeichnet. Natürlich ist das stark komprimiert, allerdings scheint das für den verwendeten Codec kein wirkliches Problem zu sein.

Genial ist vor allem das adaptive Streaming, bei dem die Qualität laufend an die vorhandene Bandbreite angepasst wird (ohne Unterbrechung) ... kein Buffering, nichtmal zu Filmbeginn oder bei Vor- oder Zurückspulen. Wer also mal Video On Demand sehen möchte, wie es sein sollte, auf der XBox 360 kann man das ausprobieren, auch in Österreich.

name steht im ausweis
01

Gegenfrage: Wieviel Speicherplatz sollte denn so ein Film in SD oder HD verbrauchen, damit man sicher sein kann, dass der nicht zu Tode komprimiert ist?

waidmann
00

10 - 15 GB für einen Film von ungefähr 100 Min. Länge sollten im Normalfall ausreichende Qualität bieten.

hellsbells
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Das wird doch nie hinhauen

wirds dann wieder Beschränkungen geben auf die keiner Bock hat. Für jede zusätzliche Sprache muss man dann zahlen. Für Extras sowieso

hans wurst
 
08

na irgendwoher muss ja wohl das Geld für das achte Haus, den fünften Porsche und die siebte Exfrau des Herrn CEO von Universal kommen.

hp12c
21
täuschts mich oder wurde im bild

das apple logo unkenntlich gemacht ^^?

also vorweg - ich finde apple tv war zwar von der idee her (nix neues) aber die umsetzung genial. Das einzige Problem dabei, Preis/Leistung stimmte von Anfang an nicht, und tuts noch immer nicht. Ich persönlich würde mir im Moment nie Apple TV kaufen (als doch relativ apple-affiner typ^^)

mich wunderts dass von dem ding weltweit nahezu 10 mio Stück verkauft wurden! die meisten flashen das ding (gut so) und bauen eine größere hd ein - muss ein, was willst mit 160gb max ??

apple könnte hier eine gute Richtung vorgeben, wenn sie Inhalte international zugleich zugänglich bzw. überhaupt zugänglich machen würden.

aber im moment gibts da weit bessere produkte, die aber nischen besetzen...

Macci
00

Ernst gemeinte Frage: Was kann Apple TV besser als zb ein MacMini den ich genauso am TV anstecken kann und sogar einen eingebauten DVD Player habe. Vielleicht bald einen Blue-Ray Player. HD kann ich einbauen was ich will bzw. gleich von Anfang an bestellen in der größe die ich meine das ausreicht. Und der Preis..ok 550 Euro in der billigsten der Mini und 269 Euro Apple TV. Aber dafür erspar ich mir beim Mini den DVD Player!

hp12c
00
ähm ja... das ist ja auch einer meiner kritikpunkte

ich sagte ja - dass es das nicht wert ist, ich nicht verstehe wie man sich eine appletv set top box kaufen kann...


ich habe selbst mein macbook pro angeschlossen ans av system - thx und so- durch den optischen ausgang - geht das super fein. und bild über minidvi wäre sogar zukunftssicherer als momentane hdmi standards (weils höhere auflösungen unterstützt, wenn ich nicht ganz irre... müsstet ihr aber kontrollieren)

na also appletv macht nur in den usa sinn, und das war vor 2 jahren ok, aber jetzt... sinnlos, seit weit über 1em jahr, gut oder toll oder der konkurrenz voraus wars nie...

die umsetzung ist allerdings vom feinsten. wobei ich zB Plex als medienserver persönlich bevorzuge (free und hardwareboost über graka zum upscalen!)

genethief
00

Eine Box von Woxter um 159,- mit 1 TB tuts auch.

ernst thaelmann1
09
gut...

bin ja bereit dafür zu zahlen, aber kann die "industrie" endlich mit dieser beschränkten regionalrechte situation aufhören. gewisse serien werden eh nie bei uns laufen, warum ist es mir auf legalem weg aber untersagt, diese dann zu sehen? und auf die schwachsinnige dt synchronversion kann man sowieso getrost verzichten.

Robert Niessner
 
00

Bei der Blu-ray kommt der Regionalcode bei den meisten Filmstudios nicht mehr zum Einsatz.

Hathor36
05
Eine DVD ausleihen in der Videothek ist öde

1.) ist der gewünschte Titel sowieso immer vergriffen, wenn man in die Videothek kommt
2.) muss man umständlich zur Videothek kommen, dort parken, einen Parkschein lösen, im Stau stehen..
3.) ist die Leih-DVD meist zerkratzt, grauslich verschmutzt usw
4.) muss man nach dem Film die DVD wieder wie unter Punkt 2.) zur Videothek zurückbringen
5.) Zahlen muss man dafür auch noch

Fazit: Videotheken werden allesamt in naher Zukunft aussterben. Video-on-demand bzw. Online-Angebote a´la Apple-Store sind die unausweichliche Zukunft. Aber nur, wenn die Qualität, sprich Voll-HD und Mehrkanal-Digital-Ton bzw. in naher Zukunft auch 3D unterstützt wird.

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