"Studieneingangsphase neu" sieht Aufnahmeverfahren statt reiner Orientierung vor

03. Mai 2010 13:58

Karl-Plan: Selektion am Ende der STEP ermöglichen, in Massenfächern auch Platzbeschränkung - ÖH ruft zu Protest auf

Wien - Eigentlich sollte die Studieneingangsphase (STEP), wie sie in der Novelle des Universitätsgesetzes (UG) 2009 festgeschrieben wurde, ausschließlich der Orientierung der Studenten dienen. Den Universitäten ist nicht erlaubt, in diesem Rahmen Aufnahmeverfahren durchzuführen, quantitative Beschränkungen sind explizit verboten. Künftig soll hingegen nach dem Willen von Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (ÖVP) qualitative Selektion durch ein Aufnahmeverfahren - eine oder mehrere abschließende Prüfungen, eventuell auch mit Bewerbungsgespräch - am Ende der STEP möglich sein. In Massenfächern mit begrenzter Infrastruktur wie der Biologie will sie zusätzlich Platzbeschränkungen ermöglichen, so Karls Sprecher.

Auch laut der ursprünglichen Fassung der STEP müssen die Studenten alle Prüfungen positiv absolvieren, bevor sie Lehrveranstaltungen absolvieren dürfen, die für einen späteren Zeitpunkt des Studiums vorgesehen sind. Karls schwebt allerdings vor, dass jene, die das Aufnahmeverfahren am Ende nicht schaffen, die STEP künftig zur Gänze wiederholen müssen. Studenten könnten so bis zu einem Studienjahr verlieren, obwohl sie alle Einzelprüfungen während der STEP geschafft haben.

ÖH ruft zu Protesten auf

Zu Protesten gegen das neue Modell der Studieneingangsphase hat die Österreichische Hochschülerschaft (ÖH) aufgerufen. Für Dienstag 10:00 Uhr rufen die Studierendenvertreter zu einer Kundgebung unter dem Motto "Bail-out statt Knock-out" auf. Die geplanten Änderungen seien "für die Studierenden eine bildungspolitischen Frechheit", so die ÖH in einer Aussendung. Die Vorschläge seien der "Super-Gau" und aus keiner Perspektive verkraftbar, so die ÖH-Generalsekretärin Eva Maltschnig gegenüber derStandard.at. Karl habe nun mit Widerstand zu rechnen. Wie dieser aussehen wird, soll sich die nächsten Tage zeigen. "Wir können aber nicht sagen: Besetzt etwas!", so Maltschnigg. Man wolle nun die Strukturen der Uni-Proteste des Herbstes versuchen zu reaktivieren. "Befremdlich" sei die zurückhaltende Position der SPÖ in den letzten Tagen

"Light" Version derzeit in Kraft

Eine "Light"-Version der Studieneingangsphase, die eigentlich bereits mit dem UG 2002 geschaffen wurde, ist an einem Teil von Österreichs Unis bereits jetzt Realität: An der Wirtschaftsuniversität (WU) Wien müssen bereits alle Studienanfänger der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und des Wirtschaftsrechts eine zweisemestrige einheitliche Studieneingangsphase absolvieren. Ein Teil der Prüfungen aus dieser Phase muss bewältigt werden, bevor man Lehrveranstaltungen aus dem zweiten Studienabschnitt bzw. den vier verschiedenen Studienzweigen der Wirtschaftswissenschaften besuchen kann.

An der Technischen Uni (TU) Wien ist das erste Studienjahr moderat verschult und sehr leistungsorientiert, um den Drop-Out in späteren Semestern zu verringern. Dasselbe Ziel hat die Psychologie-Fakultät an der Uni Wien, wo nach positiv absolvierter Zulassungsprüfung im ersten Semester eine Reihe von Grundlagenfächern bewältigt werden muss. Zusätzlich gibt es ein Mentoring-Programm, bei dem Neulinge in den Einstieg ins Studium unterstützt werden. An der Uni für Bodenkultur müssen Studenten manche Vorlesungen und Übungen verpflichtend innerhalb von drei Semestern absolvieren. An der Uni Innsbruck versucht man unterdessen, Lehramtsstudenten so schnell wie möglich mit der Praxis zu konfrontieren, damit diese wissen, ob der Lehrberuf tatsächlich zu ihnen passt. Bereits nach einem Semester müssen sie in einer Klasse unterrichten und bekommen in einer Reflexionsphase Feedback. Danach scheiden 20 bis 30 Prozent der Studenten freiwillig aus. (APA/red)

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25 Postings
universaldilettant aka iq007
 
05.05.2010 01:18

Also ich denke, dass ist ein Problem, dessen Ausmaß sich die Studierenden erst bewusst werden lassen müssen, was nicht heißt, dass kein Problembewusstsein herrscht, sondern, dass die Folgen weitreichender sind, als allgemein postuliert:

http://www.linksblog.at/2010/05/0... zu-kippen/

Franz Bim
 
05.05.2010 14:49
Im Gegenteil: Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird

Ich habe schon viele dumme Gesetzesnovellen erlebt, von denen ich gedacht habe, davon geht jetzt die Welt unter. Aber die Welt steht immer noch.

Man muss einfach lernen, die Dinge etwas entspannter zu sehen. Wenn man entspannt ist, ist man auch viel kreativer und findet Lösungen, wie man zum Beispiel eine dumme neue Regelung umgehen kann.

universaldilettant aka iq007
 
05.05.2010 19:57

Natürlich kann man dies umgehen, aber die ungleiheit, die jetzt schon herrscht, wird nicht besser werden.

Wenn 84% der Kinder von der oberen Dienstklasse studieren, aber bloß 15% der Kinder von der Arbeiterklasse, dann ist dies eine Art der Ungleichheit, die sich nicht nur durch soziale Vererbung des Bildungskapital erklären lässt. Ganz konkret deuten diese Zahlen an, dass es jetzt schon masive selektierende Elemente gibt(Trennung HS-AHS z.B.)
Das einzige, was man als Studienvertreter machen kann, ist die schärfere Selektion ein wneig abzumildern.

Franz Bim
 
04.05.2010 20:09
Karls schwebt allerdings vor, dass jene, die das Aufnahmeverfahren am Ende nicht schaffen, die STEP künftig zur Gänze wiederholen müssen.

Das Aberkennen bereits positiv abgelegter Prüfungen stellt aber einen enormen Vertrauensbruch dar und widerspricht eigentlich jeder Gerechtigkeit.

Solche Maßnahmen würden zu den seltsamsten Verhalten führen. Zum Beispiel würde dann niemand mehr das inskribieren, was er eigentlich studieren möchte, sondern irgendetwas anderes, in dem er gleiche oder ähnliche Lehrveranstaltungen auch besuchen kann, um sich dann im Anerkennungsverfahren positiv abgelegte Prüfungen anrechnen zu lassen.

Enteignet Dichand
03.05.2010 17:15
Auf die Barrikaden!

Die Reaktionäre im Parlament verstehen offenbar nur eine Sprache: Widerstand. Worte nützen gar nichts - selbst monatelange Besetzungen sind wirkungslos.

Damit auch die ÖVP (samt rotem Umfaller-Anhängsel) endlich kapiert, was wir von diesen Plänen halten, muss die ganze Uni stillstehen. Nicht für ein paar Stunden, auch nicht für ein paar Tage... es muss so lange dauern, bis die Regierung endlich unsere Forderungen ernst nimmt:

Freier Zugang
Gebührenfreiheit
Demokratisierung
Ent-Prekarisierung der Lehrenden & des Personals

Alle Unis stehen still, wenn Beatrix Karl es will... Studierende aller (Bundes)länder, vereinigt euch!

Soulman
04.05.2010 20:00

"Freier Zugang
Gebührenfreiheit
Demokratisierung"

bla bla ...

Gibt es im internationalen Vergleich eigentlich immer noch im Überfluss: Die sehr geringen Gebühren sind de facto wieder abgeschafft. Für die überwiegende Mehrzahl der Studien braucht man gerade mal einen Maturawisch zum Belegen. Und nirgendwo auf der Welt gibt es z. B. soviel studentische Partizipation wie bei uns, trotz UG 2002. Oder können Sie konkrete Gegenbeispiele nennen?

"Ent-Prekarisierung der Lehrenden & des Personals"

Diese Forderung ist berechtigt.

beos
03.05.2010 17:51

Ist es auch erlaubt, manche Anregungen von Frau Karl in Ordnung zu finden und mit deinen nicht übereinzustimmen als Student oder ist man dann gleich der Teufel persönlich?

Bitte nicht im Namen aller Studenten sprechen... Das ging mir schon bei den Streiks gehörig auf die Nüsse!

Enteignet Dichand
03.05.2010 19:19

natürlich spreche ich nicht im namen aller studierender, aber ich gehe davon aus, dass eine deutliche mehrheit die pläne der ministerin ablehnt (dabei meine ich jedoch nicht nur die, die jetzt schon studieren - wer den studienplatz schon hat, wird sich über beschränkungen für zukünftige generationen weniger aufregen).

manche anregungen von frau karl in ordnung finden? würde ich gerne, wenn sie mal vernünftige hätte. aber von ihr kommt immer nur beschränken, beschränken, beschränken...

also, lieber hamster - strample fleißig weiter in deinem laufrad... sammle fleißig ects und mach deine kreuzerl beim multiple-choice-test... irgendwann kommst du vielleicht drauf, dass du dich in der ganzen zeit eigentlich nicht vom fleck bewegt hast.

beos
03.05.2010 19:38

Ich verstehe deine Argumentationslinie nicht...

Dann kritisiere doch bitte primär das ECTS System, die Bologna Struktur und setzt euch für eine ergänzendes Studium Generale oä zum austoben ein.

durch die Einführung des Bachelors und Masters hat sich nun mal einiges verändert und wenn man da Abschlüsse vergeben will, die auch inhaltich anerkannt bzw. akzeptiert werden muss ich einfach einfach einen angemessenen Arbeitsaufwand verlangen. Mir wärs auch lieber, wenn mehr verlangt wird und weniger sinnlose bürokratische Hürden wie STEP usw. Nur im aktuellen System ist es lächerlich von zB 40 Prozent freien Wahlfächern wie bei vielen Studien früher usw. zu träumen... 180 ECTS sind Vollzeit, genauso 120 ECTS im Master...(wenn 3+2 Jahre).

Round'n'round it goes
04.05.2010 09:20

Seit wann sind denn bitte die Abschlüsse international anerkannt? Es ist genauso leicht (oder schwer) möglich, im Ausland weiterzustudieren, wie mit dem Diplomstudium. Man muss nach wie vor viele Fächer nachholen, auch wenn man den Bakk in Ö gemacht hat, und im Ausland mit dem dazugehörigen Master des gleichen Faches aufbauen will. Die Änderung hat von der Anrechenbarkeit her gar nichts gebracht! --- Informier dich einfach mal bei Studierenden, die das versucht haben. Sie werden dir schon erzählen, wie "einfach" das ging....

beos
04.05.2010 11:15

Also ich nur für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (Soziologie, BWL usw.) sprechen. Da kannst dich solang die Noten passen austoben im europäischen Raum nach dem Bachelor. (GB, Norwegen, Holland, Deutschland kann ich aus Erfahrung sprechen da dort damals selbst versucht hab oder Freunde/Bekannte von mir).
Anforderungen bei Masterprogrammen meist: Studium X oder bestimmte an ECTS welche dem Bereich X oder dem Überbereich Y zugeordnet werden können. Dazu noch manchmal Englisch Nachweise und ein festgelegter Notenschnitt... Gibt aber auch Ausnahmen die es (möglicherweise) künstlich schwerer machen und verlangen ein paar Kurse aus deren Bachelor Programm nachzumachen. (hab ich nur in Ö und Deutschland gesehen)

Dan12
03.05.2010 23:41

inwiefern steht die ects-debatte in zusammenhang mit der studieneingangsphasen-"idee"?

Franz Bim
 
04.05.2010 22:19

Ganz einfach: Die Studierenden, die mit ihrer Situation unzufrieden sind projezieren ihre Wut auf das, was kürzlich eingeführt worden ist und das sind eben STEP und ECTS.

Dass sie einfach das falsche Fach gewählt haben, würden sie ja niemals zugeben.

Hier auf der Fakultät für Informatik sind weder STEP noch ECTS irgendein Problem. Sicher: Bevor ich die STEP (bzw. bei uns hieß sie Orientierungsjahr) abgeschlossen hatte, war ich auch eher dagegen, im Nachhinein find ich's aber eh besser, dass ich ungeliebte Fächer nicht ganz bis ans Ende aufgeschoben habe.

Round'n'round it goes
04.05.2010 09:21

Studierst du ein Fach mit STEP? Dann wüsstest du's...

katzifuxi
03.05.2010 14:24
geht's nicht schneller?

die presse hat diese info seit tagen auf der homepage. warum hat das beim standard so lange gedauert?

Mucosaprolaps
03.05.2010 14:22

Es ist doch mehr als durchsichtig, was die ÖVP plant:

Studiengebühren in enormer Höhe; Numerus Clausus, Zerschlagung des Bildungsgedankens, Hauptziel der Unis soll das Verleihen möglichst vieler (wenngleich meist wertloser) Diplome sein.

[Studiengebühren: Die decken derzeit kaum die Kosten ihrer Einhebung. Ich trau mich wetten, dass sie in 10 Jahren das zehnfache von heute sind.]
[Numerus KLAUS-Us? Auch wenn man ihn nicht so nennt; willkürliche Bevorzugung von angepassten Strebertypen, Aussortieren der bei Mittelschullehrern unbeliebten Menschen aus dem System. Diplome? Die F"H"s sind ein Beispiel; zudem sollen bald schon Kindergartentrampel und Volksschullehrer "Mag." sein ...

beos
03.05.2010 14:42

"...Kindergartentrampel..."

Sag mal gehts dir noch gut?

Das Ziel wird halt einfach sein, dass österreichische System an das angloamerikanische anzupassen. Ob das gut oder schlecht ist, darüber sollte sich jeder selbst eine Meinung bilden...

Fakt ist halt, wenn ich international vergleichbare Grade verleihen will, dann sollten 180 ECTS auch 180 ECTS bedeuten....... (1ECTS sind rund 25-30 Arbeitsstunden)

Christian Mathias Sand
 
03.05.2010 20:24

Inwiefern der Bolognabachelor mit dem klassischen amerikanischen, nur wenig fachgebundenen Bachelor vergleichbar ist, müsste Sie bei Gelegenheit erklären.

beos
03.05.2010 21:56

In den Staaten gibt es mWn ein sehr breites Angebot an Bachelorstudiengängen, die dauern in der Regel auch 4 Jahre.

Mir geht es nicht darum extrem fach gebundene Bachelorstudiengänge anzubieten, sondern um den Workload und der sollte den ECTS entsprechen. Wenn nicht dann halt die ECTS "Gschicht" ignorieren oder eigene Studiengänge einführen die nachdem alten Modell funktionieren, zB ein Studium Generale usw.

Nur ist mein Eindruck, dass einige Studiengänge nicht 180 ECTS entsprechen sondern zB 80 ECTS. Da gibts auch keinen Ausgleich wenn ein Modul mal gemütlicher ist und ein anderes dafür anspruchsvoller....

Round'n'round it goes
04.05.2010 09:24

Nette Info zu den ECTS und Umstellungen auf Bologna: Manche Studien haben schon zu Diplom-Zeiten ECTS zugeteilt bekommen. Bei der Umstellung auf Bologna hat man dann festgestellt, dass die ECTS gar nicht den Mindest-Zahlen entsprechen und einfach ein paar Punkte draufgeschlagen. Also hat im WiSe zB eine LV 3 ECTS, und nach der Umstellung ein Semester später hatte sie plötzlich 5 ECTS. Lehrende gleich. Inhalt gleich. Prüfungsmodus gleich. Prüfungsstoff gleich. Einfach mehr ECTS, damit man die Mindestzahl erreicht, die für ein Bachelor-Studium vorgeschrieben ist. So toll vergleichbar machen die ECTS also jetzt ein Studium.

beos
04.05.2010 11:29

Das hab ich bzw. wollte ich mit meinem Posting ja sagen. Wenn man schon das ECTS System einführt muss man es auch Ernst nehmen. Deshalb auch das Bsp. mit Studien wo der tatsächliche Aufwand max. 80 ECTS entspricht, aber 180 entsprechen sollte....

Mir scheint halt, dass mit Ausnahme von Medizin, viele Studien so überlaufen sind, da sich der Arbeitsaufwand im Studien ziemlich in Grenzen hält.

Freigeist78
03.05.2010 14:35

So ist es. Jetzt sind die Hochschulreformen unter Firnberg 35 Jahre her und man hat den Eindruck es war vor 200 Jahren.
Die ÖVP dreht das Rad der Zeit in die 50er Jahre zurück und von der SPÖ nimmt man nicht mal mehr wahr, dass sie existiert. Man kann davon ausgehen, dass in der SP Führungsriege mangels politischer Bildung niemand mehr eine Ahnung hat was Firnberg damals getan hat und warum.

Es ist offensichtlich, dass die ÖVP das staatliche Hochschulsystem zerstören will mit dem Ziel endlich wieder massiv sozial selektieren zu können.

Dan12
03.05.2010 14:03

worst case szenario
ich hab k.a. was das bringen soll und die frau ministerin wohl auch nicht.

beos
03.05.2010 14:30

Das Ziel dürfte lauten, bei allen Studien auf "Vollzeitbetrieb" und Einhaltung der Regeldauer umzustellen... Also ein 180 ECTS Bachelor ist nur noch Vollzeit möglich oder halt max. 10 Stunden die Woche arbeiten... Zwei oder mehr Fächer parallel zu studieren wird so auch erschwert bzw. unmöglich gemacht...

Grundsätzlich find ich das schon ok und würde das Niveau deutlich heben... Nur der Weg ist mMn der Falsche... Der Anspruch (Qualität und Quantität an Leistungsanforderungen) sollte angehoben werden und nicht den Studierenden das studieren durch sinnlose Bürokratie zu erschweren....

In vielen Fächern wurde halt oftmals die Universität mit Volkshochschulkursen verwechselt was dem ECTS System mMn wiederspricht...

Kantojyrsin
03.05.2010 23:43

Dann muss der Staat aber auch gewährleisten, dass alle Studenten vollzeit studieren können. Man kann nicht - sozialverträglich - ohne greifendes Stipendiensystem auf der einen Seite fordern, Studieren soll nur mehr vollzeit möglich sein, und auf der anderen sagen, die Finanzierung davon ist dem Staat wurscht.

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