ÖBB leiten Railjet nach Prag um

2. Mai 2010, 19:04
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Tschechische Staatsbahn soll 16 Schnellzüge kaufen

Wien - Nach kostspieligen Reparaturen bei Spekulationsgeschäften, Pflegegeld, Fahrbegünstigungen und zu viel kassierten gemeinwirtschaftlichen Leistungsentgelten kommt an einer Front Entwarnung: Der ÖBB-Personenverkehr kann die letzte Tranche an 16 Railjet-Schnellzugsgarnituren bei Siemens zwar nicht stornieren, bleibt auf den Zügen aber nicht sitzen.

Klappt der Deal, würde die ÖBB die Reisezugwagen (ohne Taurusloks) an die tschechische Staatsbahn weiter verkaufen und dann gemeinsam Verkehre abwickeln. Zur Erinnerung: Alle 67 Railjet-Züge kosten 816 Mio. Euro..

Positiv sieht die ÖBB das Geschäftsjahr 2009: Der Umsatz stieg leicht - dank Staatszuschuss - von 2,033 auf 2,068 Mrd. Euro, der Gewinn (nach Auflösung der Spekulationsvorsorgen (146 Mio. Euro) betrug 167,8 Mio. Euro. Für den Vergleich betreffend Swaps fließen bis 2013 pro Jahr 34,3 Mio. Euro an die Deutsche Bank. (ung, DER STANDARD; Print-Ausgabe, 3.5.2010)

 

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