Wahlbeteiligung mit Briefwahl bei 53,6 Prozent

30. April 2010 20:28

Fischer legt noch leicht auf Kosten von Rosenkranz zu: Fischer 79,3 Prozent, Rosenkranz 15,2, Gehring 5,4

Wien - Nach der Bundespräsidentenwahl vom vergangenen Sonntag hat die Wahlbehörde im Innenministerium am Freitagabend das vorläufige Endergebnis unter Berücksichtigung der Briefwahlstimmen veröffentlicht. Damit erreichte die Wahlbeteiligung nun doch noch den Sprung über die 50 Prozent-Marke, insgesamt lag sie bei dieser Präsidentschaftswahl bei 53,6 Prozent (2004: 71,60 Prozent). Das Gesamtergebnis freilich veränderte sich nur geringfügig.

Wahlsieger Heinz Fischer kommt nun auf 79,3 Prozent, der Amtsinhaber gewann damit 0,39 Prozentpunkte gegenüber dem vorläufigen Ergebnis hinzu. Barbara Rosenkranz (F) verlor durch die Briefwahl ein wenig (0,38 Prozentpunkte) und liegt nun bei 15,2 Prozent. Christen-Kandidat Rudolf Gehring rangiert nach Auszählung der Briefwahlstimmen weiter bei 5,4 Prozent.

Mit Wahlkarte wählen mussten jene Wahlberechtigte, die sich der Briefwahl bedienen wollten - oder die ihre Stimme am Wahlsonntag in einem "fremden" Wahllokal abgegeben haben. Letztere waren beim vorläufigen Ergebnis am vergangenen Sonntag bereits mitausgezählt worden. Die Briefwahl im Inland war bei diesem Urnengang zum ersten Mal möglich. Dementsprechend erhöhte sich auch die Zahl der Briefwähler. Während es beim Urnengang 2004 nur rund 50.000 Wahlkarten aus dem Ausland waren, so stimmten heuer insgesamt 279.245 Wähler per Brief ab.

Die Wahlkarten mussten bis heute, Freitag, 14.00 Uhr, bei den zuständigen Landeswahlbehörden eingelangt sein und wurden dann ausgezählt. Das Ergebnis wurde von der Bundeswahlbehörde im Innenministerium auch im Internet  veröffentlicht. Amtlich ist aber auch dieses Ergebnis noch nicht - das wird es erst nach der Sitzung der Wahlbehörde am 10. Mai. (APA) 

Das vorläufige Ergebnis der Bundespräsidentenwahl 2010
 inkl. aller Wahlkarten:

                                  %
 WBE                6.355.568
 ABG                3.404.646= 53,57
 GÜL                3.161.964= 92,87

 Fischer            2.508.373= 79,33
 Gehring              171.668=  5,43
 Rosenkranz           481.923= 15,24
Kommentar posten
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Michael Bakunin
03.05.2010 13:21
vorläufige Endergebnis

wieso ist das endergebnis noch immer vorläufig, wenn alle breifwahlstimmen schon mitgezählt sind?

muppetbasher
02.05.2010 11:59
Kann man jetzt nicht damit aufhören?

Mit dieser unsäglichen Kleinschreiberei, mit den kaum verständlichen Abkürzungen, nicht wissen, ob "dass" oder "das" zu schreiben ist und endlich zur Kenntnis nehmen, dass Dr. Fischer zum BP gewählt wurde.
Die Suderanten dürfen wieder aktiv werden, wenn HaCe nicht Bundeskanzler wird...........

franz der freie
01.05.2010 18:48
zirka 40% aller wahlberechtigten haben fischer gewählt.

60% haben ihn nicht gewählt. ob sie das amt gering schätzen, oder den kandidaten ? wer weiss.

Frankensteins Fekternich
11.05.2010 09:08

Mit verlaub-Sie sind ein Trottel!

travelmike
03.05.2010 11:06
Der letzte BP den mehr als 50% gewählt haben,

war Dr. Kirchschlager und das ist nicht vergleichbar, damals war Wahlpflicht.
Ich glaub, daß Fischer mit 40% sensationell gut leben kann. Ein fantastisches Resultat, um einiges höher als das Potential der Partei die hinter ihm steht. Man kann das nur als Zustimmung zu seiner Amtsausführung - weit über alle Parteigrenzen hinweg - sehen.

Der Ruhestifter
03.05.2010 23:00
Mag ja sein, dass Fischer damit gut leben kann

Ehrlich gesagt, ist es mir ziemlich egal, ob dieser präpotente grüß-august in der hofburg gut oder nicht so gut lebt. Mich wundert nur, wie begeistert die depperten Fischer-fans seinen triumph über eine rechte vogelscheuche und einen irren clown feiern. Aber bitte, als spö-anhänger hat man halt nicht viel zum feiern.

Ach so, um ehrlich zu sein, wirklich egal ist mir etwas an dieser sache nicht: dass die grünen soweit verkommen sind, eine empfehlung für den bonzen Fischer abzugeben, statt eine alternative zu präsentieren, ärgert mich schon.

franz fröhlich
02.05.2010 13:12
Rechnen sie einmal nach,

wieviel % der Wahlberechtigten einen amerikanischen Präsidenten wählen und sie werden ( hoffentlich) draufkommen, dass ein Ergebniss von 40 % in den USA einsame Spitze wäre.
Dort kann man sogar Präsident werden , wenn man weniger Stimmen als der Gegenkandidat hat ohne das irgend ein Altersdementer auf die Idee kommt, noch einmal eine Volksabstimmung über das Wahlergebnis zu machen.

EN ISO 9000
 
02.05.2010 12:25

Exakt 39,61% der Niederösterreichischen Wahlberechtigten haben 2008 Pröll gewählt (bei einer Wahlbeteiligung von 74,51 %). Was für eine satte Mehrheit (54,39 %) in NÖ ausreicht.

Noch bedenklicher an unserem Wahlsystem und Mandatszuteilungs-Verfahren ist, dass auch mit weniger als 50 % Stimmenanteil absolute Mandatsmehrheiten möglich sind. Hinzu kommen bedenkliche Regelungen hinsichtlich Wahlrecht bei Zweitwohnsitzen.

Höchst reformbedürftig unser Wahlsystem.

gutartiger Bösmensch
02.05.2010 10:03
Wer sein Wahlrecht wegschmeißt

wählt automatisch mit der Mehrheit.

perau1
 
02.05.2010 01:10
1

na ja, w.d.nichtwähler dr.fischer soo zwider bzw.sie mit seiner 6-jährigen-amtszeit soo unzufrieden gewesen wären hätten sie ja d.möglichk.gehabt wählen zu gehen oder zumind.1 wahlkarte anfordern u.d.einschicken können.
man kann beobachten, d.d.wahlbeteiligung je mehr BL d.wahlpflicht abgeschafft haben - 2010 war d.1. wahl bei d.es in keinenm BL mehr wahlpflicht gab - immer geringer wurde, besond.wenn es um d.wiederwahl ging. sie können ihre rechenkünste dazu verwenden um festzustellen, d.auch klestil keine 50% mehr v.allen wahlbeteil.bekam
ob es ihnen nun gefällt od.nicht,bei allen wahlen werden NUR d.abgegebenen stimmen gezählt u.diejen., d.nicht wählen gingen u.d.weißwähler bleiben unberücksichtigt. so ltd.d.i.d.VF verankerte wahlrecht

galiontariaho
03.05.2010 12:11
man kanns mit dem abkürzen auch übertreiben.

perau1
 
02.05.2010 01:10
2

d.es keinen ernstzunehm.gegenkand.gab ist sicher nicht d.schuld v.dr.fischer.
wenden sie sich dam.a.d.övp,d.e.pröll als gegenkand.F verhinderte u.auch keinen anderen kand.aufstellte - d.wahlbeteiligung wäre mit sicherh. höher gewesen. so gingen viele erst gar nicht wählen, weil sicher war,d.dr.F wg wird - egal ob F-w od.nicht.
viele nicht-wähler, d.bereits bei d.vorigen wahlen nicht wählen gingen, gingen auch diesm.nicht, daz.gab es schönes wetter u.d.övp-kampagne, d.d.övp-symp.weißwählen od.gar nicht wählen sollen trug auch dazu bei. 50% d.övp-w. gingen a.d.grund nicht wählen - wenn d.övp nun behauptet, d.spö konnte nicht mobilisieren lügt sie, d.80% d.spö-w waren wählen. dr.F erhielt trotz d.geringen wb über 100000 mehr stimmen als 2004

Der Ruhestifter
04.05.2010 16:28
Es waren halt keine demokratischen wahlen

Die formale ordnung ermöglicht demokratische und freie wahlen, kann sie aber nicht garantieren. Dazu bedarf es auch der politischen parteien, deren aufgabe es ist, kandidaten zu präsentieren.

Infolge des skandalösen versagens der grünen und der vp gab es diesmal nur einen kandidaten (über die zwei clowns von ganz rechts brauchen wir nicht zu reden) und damit auch keine echten wahlen. Wer eine bessere meinung von Fischer hatte als ich, konnte die natürlich durch seine stimme ausdrücken. Für die anderen blieb nur, daheim zu bleiben - die behübschung des grün/schwarzen versagens durch weiß-wählen wäre noch unsinniger - und sich über das versagen der anderen parteien (und manche dämliche sp-kampfposter) zu ärgern.

Walter Kaiser
 
04.05.2010 22:08
Viel Unsinn ...

Kandidaten müssen nicht von Parteien aufgestellt werden. Konkret war Fischer parteiunabhängiger Kandidat, unterstützt von Grün und Rot.

Der Ruhestifter
05.05.2010 00:17
bla - fasel

Fakt ist, dass es keine demokratischen wahlen waren, bei denen mehr als ein kandidat angetreten wäre. Es sei denn, man zählte die die ultrarechten clowns mit.

Fischers 'überparteiliche' kandidatur ist auf einer ebene mit den scheindemokratischen wahlen in der ehemaligen ddr.

Walter Kaiser
 
01.05.2010 22:30
zirka 0.00024 Prozent aller Standard-Leser haben ihr Posting mit "brillant" bewertet.

Fast 99.99976 Prozent haben es nicht mit brillant bewertet, Ob sie das Posting gering schätzen oder den Poster? Wer weiß?

Ich fürchte, sie begreifen das Prinzip einer Wahl selbst jetzt noch nicht.

Der Ruhestifter
03.05.2010 23:14
Circa 99,9999% der leser haben Ihr posting nicht bewertet

Ob sie damit automatisch die 7 grün-strichler unterstützen wollten?, Oder, wie eine andere hier gern vertretene theorie besagt, ihre stimme zu gleichen teilen zwischen den alternativen aufgeteilt haben?

Hah! Ich spüre die macht! Nun werde ich Ihnen ein rotes strichlein geben und damit haben dann 99,9999% der standard-leser plötzlich ihr posting nicht mehr einfach als 'brilliant' bewertet, sondern zur hälfte als unnötig ;-)

GRH40
01.05.2010 18:00
An Onkel Hans und andere Anti-Demokraten:

Das Ergebnis im richtigen Licht:

Fischer hat 79,3% der Stimmen, das ist das zweithöchste nach Kirchschläger 1980 (79,9%).

Klestil 86 -> 92: Zuwachs um 116.028 Stimmen absolut

Fischer 04 -> 10: Zuwachs um 331.683 absolut

Fischer konnte also mehr Leute ohne Gegenkandidat der anderen "Grosspartei" dazugewinnen.

Übrigens: Wer nicht zur Wahl geht ist selbst schuld, da können Onkel Hans, die Österreichische Veiglingspartei und die Affen von den Effen noch so lamentieren.

The Dark
01.05.2010 17:51
Könnten wir das Thema

damit endlich endgültig abschließen und Fischer für die nächsten 6 Jahre wieder in der Versenkung verschwinden lassen. Gibt wirklich wichtigeres!

refe1
01.05.2010 19:22
bp

das amt des bp abschaffen , ganz einfach, er kostet uns nur geld, welches wir jetzt für griechland brauchen

perau1
 
02.05.2010 01:29

ja genau, sie denken richtig.
d.d.regierung + d.nationalrat auflösen können (ohne einen grund zu nennen) u. 1 BK (u.wenn`s der nächte auf der straße ist, d.er trifft und ernennt) sowie 1 regierung nach seinen geschmack einsetzen können ist wirklich üüüberhaupt nichts, d.kann doch wirklich jeder.

im ernst: bevor sie weiterhin so einen schmarrn schreiben informieren sie sich erst einmal über die machtfülle des österr. BP.
vl. kommen sie dann drauf, d.d.österr BP sehr verantwortungsvoll mit seiner macht umgehen muss u.diese nicht einsetzen soll wenn es noch andere möglichkeiten gibt - u.d.gab es bis jetzt immer.
diese machtfülle dient dazu, d.d.BP in krisenzeiten, wenn z.b.österr regierungsunfähig wäre etc., d.BP handlungsfähig bleibt.

Walter Kaiser
 
01.05.2010 22:31
Sie möchten die Verfassung durchlesen und sich danach vielleicht wieder melden. Danke.

Die Würde des Schweins ist unantastbar
02.05.2010 12:46
er braucht die Verfassung nicht zu lesen, weil...


...ihm und seinesgleichen eh alles in der Kronenzeitung erklärt wird.

Artefix
01.05.2010 15:31
So jetzt ist es amtlich:

Fischer hat mit 2.508.373 Stimmen nur rund 130.000 (!) weniger als Klestil 1998 (2.644.034). Auch hatte die SP damals keinen Gegen-Kandidaten aufgestellt, sondern nur die Kleinparteien und Mörtel L.
Soviel zu mangelnder Legitimation!

perau1
 
02.05.2010 01:56

im gegensatz zu dieser wahl hat d.spö, v.bk klima runter, f.klestil eine wahlempfehlung abgegeben.
auch wenn d.övp d.bestreitet (schutzbehaupt. weil sie selbst gegen F mobilisierte)u.d.spö unterstellt, sie hätte klestil nicht unterstützt - beim interview nach d.BP-wahl mit cap, kopf, strache etc. sagte cap d.auch kopf auf d.kopf zu u.kopf widersprach NICHT (d.hindert kopf sicher nicht, bei nächster gelegenheit wieder zu lügen).
typisch övp, d.immer wieder anderen, am liebsten ihrem pol feind spö, d.vorwirft was sie selbst macht(e) oder machen will.
z.b., d.d.spö mit d.fpö auf bundesebene koalieren will/wird u.hinterrücks verhandelt(e) d.övp selbst mit d.fpö und hat/wird immer wieder mit d.fpö koalieren, wenn sie d.BK-sessel dafür bekommt

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