Clinton kündigt Neustart der Friedensgespräche an

30. April 2010, 18:42

George Mitchell wird zum Pendler zwischen Jerusalem und Ramallah

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
stj911.org physics911.net
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"hatte Benjamin Netanjahu erklärt, die Palästinenser-Führung habe ihren Widerstand gegen einen Neubeginn der seit fast eineinhalb Jahren ausgesetzten Verhandlungen aufgegeben"


Journalismus, Regel der 2 Seiten: immer beide Parteien zu Wort kommen lassen. Die Palästinenser wären mit obiger Darstellung definitiv nicht einverstanden.

Odo
13
"Nach den bisherigen Plänen sollen Verhandlungen in Form einer Pendeldiplomatie Mitchells stattfinden, der zwischen Jerusalem und der nur wenige Kilometer entfernten Stadt Ramallah, dem Sitz der palästinensischen Autonomiebehörde pendeln soll."

Pendeldiplomatie gabs auch schon bisher. Mitchell war ja seit Obamas Amtsantritt alle paar Wochen in Nahost und hat (vergeblich) versucht zwischen Israelis und Palästinensern zu vermitteln. Aber "indirekte Verhandlungen" hört sich natürlich besser an als "Pendeldiplomatie".

Eines der größten Probleme bei den Gesprächen wird aber ausgeblendet: Es gibt derzeit niemanden auf palästinensischer Seite, der legitimiert ist für die Palästinenser zu verhandeln.

Im übrigen siehts in Nahost nun alles andere als nach Frieden aus. Wenn man sich die Medienberichte in den letzten Monaten anschaut, steht Israel wahlweise mal kurz vor einem Militärschlag gegen den Iran, gegen die Hamas im Gaza-Streifen, gegen Syrien oder gegen die Hisbollah im Libanon.

dekorhippe
12
30.4.2010, 21:35
wenns gleich ost-west

jerusalem pendlerei machen würden, könnt sich der herr mitchell viel weg und arbeit erparen ...

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