Koalition einigt sich auf Beschränkungen in Publizistik

30. April 2010 14:54

Schmied und Karl wollen über Neuregelung der Studieneingangsphase Lösung für alle Massenfächer finden - ÖH: "Anfang vom Ende des freien Hochschulzugang"

Wien - SPÖ und ÖVP haben sich in der Frage der Uni-Zugangsbeschränkungen am Freitagvormittag doch noch zu einer Teileinigung durchringen können: Ab kommendem Herbst können die Unis Wien, Salzburg und Klagenfurt beim Publizistik-Studium Aufnahmetests durchführen. Die notwendige Verordnung soll bereits kommenden Dienstag von der Regierung beschlossen werden, berichtet das Ö1-"Mittagsjournal" vom Ergebnis der Nachverhandlungen zwischen Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (ÖVP) und Claudia Schmied (SPÖ). Die Zahl der Plätze wird durch die Verordnung an der Uni Wien im Wintersemester 2010/11 auf 1.100 festgelegt ( im WS 2009/10 gab es 1.600 Anfänger), an der Uni Salzburg auf 280 (statt mehr als 500) und an der Uni Klagenfurt auf 180, was der Anfängerzahl vom Jahr davor entspricht.

Für das Architektur-Studium und das Bachelorstudium Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Wirtschaftsuniversität (WU), für die ebenfalls Anträge auf Beschränkung vorliegen, gibt es also vorerst keine Lösung. Allerdings wollen Karl und Schmied gemeinsam eine Entlastung dieser und anderer Massenstudien ermöglichen, und zwar durch eine Neugestaltung der Studieneingangsphasen (Step), in denen künftig qualitative Aufnahmeverfahren möglich sein sollen.

Neuregelung der Studieneingangsphase

"Damit kann es gelingen, die Probleme an den Massenuniversitäten in den Griff zu bekommen und damit die Qualität für die Studierenden und die Lehrenden zu steigern und zu verbessern", so Karl. Auch Schmied betonte, dass an einer Neuregelung der Step "kein Weg vorbei führt". Studienbedingungen wie etwa an der WU seien "Darwinismus pur, so nach dem Motto: Nur der Stärkste kommt durch". Das könne nicht der Zugang moderner Universitätspolitik sein. "Selektion, Zugang verengen, Hinausprüfen - das geht mit der Sozialdemokratie nicht", so Schmied.

Wie die Step aussehen soll, wollen Schmied und Karl bis zum Ende des Jahres entscheiden. Spätestens mit dem Wintersemester 2011/12 soll die neue Regelung, für die ein Teil des Universitätsgesetzes (UG) geändert werden muss, in Kraft treten. Aus Sicht des Wissenschaftsministeriums könnte die Studieneingangsphase ein bis zwei Semester umfassen, an deren Ende etwa eine Prüfung stehen könnte. Die genaue Ausgestaltung der Step wäre allerdings Sache der einzelnen Unis, heißt es aus dem Wissenschaftsministerium. Wer die Step erfolgreich absolviert, kann danach weiterstudieren. Für jene, die durchfallen, soll es die Möglichkeit einer oder mehrerer Wiederholungen geben.

Universitätenkonferenz fordert rasche Lösungen

Die Universitätenkonferenz (uniko) hat am Freitag zwar prinzipiell die Bereitschaft der Regierung begrüßt, eine grundlegende Neuregelung des Hochschulzugangs in Angriff zu nehmen. Kritik übte sie allerdings daran, dass die Neuregelung der Studieneingangsphasen erst ab 2011/12 gelten soll. "Wir brauchen so rasch wie möglich eine Lösung der seit Jahren bekannten Zugangsproblematik; diese muss ehest möglich in Kraft treten", so uniko-Präsident Hans Sünkel in einer Aussendung.

Da der Andrang von Studenten aus Deutschland ab 2011 durch die doppelten Abiturientenjahrgänge vermutlich weiter deutlich steigen werde, sei "Handlungsbedarf mehr als offenkundig" - auch wenn Sünkel betonte, dass "unvertretbare Studienbedingungen' nicht allein vom Zustrom ausländischer Studierender im Allgemeinen und deutscher Numerus-Clausus-Flüchtlinge im Besonderen abhängen". Um die "derzeit stattfindenden, nicht mehr weiter tolerierbaren Verdrängungseffekte innerhalb des tertiären Bildungssystems" künftig zu verhindern, brauche es einheitliche Zugangsregelungen für den gesamten Hochschulsektor.

Badelt ebenfalls ungeduldig

"Ich weiß nicht, wie ich die Situation verstehen soll", so WU-Rektor Badelt. Er habe inhaltlich nichts dagegen, den Universitätszugang über eine Studieneingangsphase zu regeln. "Aber wozu noch ein halbes Jahr warten? Die Problematik liegt am Tisch, und Ministerialbeamte können den entsprechenden Gesetzesentwurf in einer Stunde schreiben."

Vom Zeithorizont her befürchtet Badelt, "dass wir ein weiteres Jahr verlieren". Eine transparente Auswahl nach nachvollziehbaren Kriterien liege im Interesse der WU. "Aber dann tut es", appellierte er an die Regierung. Wenn ein neues Gesetz noch vor dem Sommer beschlossen werden würde, würde ein vollständiges Inkrafttreten zwar technisch einige Zeit dauern, weil auch Curricula geändert werden müssten - aber dann stünde das neue Regelwerk, und man könne sich daran orientieren.

ÖH: "Anfang vom Ende des freien Hochschulzugang"

Für die HochschülerInnenschaft (ÖH) bedeuten die Zugangsregeln für Publizistik unterdessen den "Anfang vom Ende des freien Hochschulzugangs. Das wird sich in der geplanten Änderung zur Studieneingangsphase fortsetzten", zeigte sich ÖH-Vorsitzende Sigrid Maurer (Grüne und Alternative StudentInnen, Gras) schockiert. Die ÖH befürchtet flächendeckende Selektion durch eine neue Studieneingangsphase, die "unvermeidbar" zu Elitenbildung führen werde. Die ÖH werde das allerdings nicht einfach hinnehmen: "Wer flächendeckend aussieben will, muss sich auf Widerstand gefasst machen", so ÖH-Generalsekretärin Eva Maltschnig (Verband Sozialistischer StudentInnen, VSStÖ).

Einen "Eiertanz" bei den Studienplatzbeschränkungen wirft Grünen-Wissenschaftssprecher Kurt Grünewald der Regierung vor. "Man tut so als existiere das Ministerium erst seit gestern und als ob diese Probleme nicht seit Jahren bekannt wären". Das BZÖ sieht unterdessen in den Zugangsbeschränkungen lediglich für das Fach Publizistik eine Themenverfehlung. "Wir wollen Vorrang für Österreicher und eine Kostendeckung von ausländischen Studenten", verlangte BZÖ-Wissenschaftssprecher Rainer Widmann.Die Arbeiterkammer (AK) betonte einmal mehr, dass Österreich mehr und nicht weniger Akademiker brauche und spricht sich für "echte Studieneingangsphasen" aus, "die nicht dem Rausprüfen, sondern einer tatsächlichen Studienorientierung dienen".

(APA)

 

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Marty McCloud
 
02.05.2010 17:39

Man könnte diese unnütze Studium auch gleich ganz abschaffen.

Longear Productions
 
02.05.2010 13:22
Hilfe! Ein Konzept muß her

Studieneingangsphasen bzw. Zugangsbeschränkungen sind punktuelle Handlungen. Es wird statistisch die Anzahl von Studierenden in einzelnen Studierenfächern veringern. Aber das war's dann auch schon. Will man die "Qualität an Unis verbessern" (Karl), gehört ein Konzept erarbeitet und umgesetzt, mit allen Konzequenzen - inklusive personeller u. budgetärer - auf UniInstitutsebene (z.B. Je mehr Lehre und Forschung desto mehr Budget an einem Institut, aber auch umgekehrt ...). Das Konzept sollte zwar mit Studierenden, Dozenten u. Professoren erarbeitet werden. Verwaltet und kontrolliert soll es von qualifiziertem Verwaltungspersonal werden. Das bedingt wiederum eine Managementstruktur auf Uni-Ebene, die es bis Dato nur bedingt gibt.

120 Jahre Karl Schranz
02.05.2010 11:50
meine zustimmung zu dieser maßnahme ist nicht prinzipieller natur

aber ich finde es zumindest ehrlich. wenn man nur bereit ist, eine bestimmte zahl von studenten zu finanzieren, ist es logisch auch nur diese zahl von studenten zuzulassen. ansonsten lügt man sich selbst an. der "freie" hochschulzugang verlagert die beschränkungen in disem fall dann nur ins studium hinein. wer schon mal 3 semester hintereinander keinen platz in einer pflichtübung bekommen hat, weiß was ich meine.

charley-inc
01.05.2010 12:15
D A N K E !!!

Jetzt bitte auch noch auf der Politikwissenschaft Zugangsbeschränkungen, dann wird dort das Studium endlich wieder zumutbar, derzeit ist es vom Platz und der Zahl der Studienanfängerinnen und Anfänger (von denen die Hälfte nach dem 1. Semester wieder aufhören), bwz auch vom Level der Studierenden einfach nur mehr eine Frechheit. Die ÖH muss endlich im Interesse der Studierenden handeln und sich für Zugangsbeschränkungen einsetzen!

smea_gol
02.05.2010 14:53

naja, wenn die hälfte der studienanfänger nach dem 1. semester wieder aufhört, wo liegt denn dann ihr problem?
aber gut, vielleicht sind sie dort auch fehl am platz. für övp anchwuchs gibts - wunderschön im grünen gelegen, die polak - u4 schönbrunn und dort ein paar meter bergan...
viel freude dort bei ihresgleichen.

Rent a Democracy
01.05.2010 11:27
Schwarz regiert, Rot verliert.

Same shit, different day.

Qualifikation wird halt immer erst mittel- und langfristig für die ökonomische Entwicklung schlagend, also spart es sich da am leichtesten ein. Wird eh nicht nächste oder übernächste Regierung ausbaden. Bzw. vor allem wir alle als Bevölkerung durch die gesamtwirtschaftliche und die intelligenten jungen Leute durch ihre persönliche wirtschaftliche Lage in ihrem ganzen Leben.

3ch0
01.05.2010 00:05

Karl: "...die Probleme an den MASSENuniversitäten.."

boah arg!

Wieviel Demokratie ist es bitte?
01.05.2010 04:25
Massenuniversitäten (also überfüllte Kästen, die verrotten und aus den Nähten platzen)

gibt es nur da, wo es keine Masse Universitäten gibt.

Aber Österreich, lethargisch wie es politsch seit eh und je ist, hat vor und nach dem EU-Beitritt quer durch *alle* Ressorts versäumt sich höher zu formatieren - so eben auch im Bildungsbereich.

Unser Republikchen ist das kleine, faule, korrupte, zu intelligenten Reformen und Aufstiegen unfähige, noch dazu dreist unwillige Scheixxerchen unter den 27+ EU-Staaten und hat nicht den Willen gut in etwas zu sein und schon gar nicht den Willen das Beste in etwas zu sein.

(Es sei denn, im Abzocken und Niedrighalten der eigenen *und* der EU-Bürger und anderen, in dem Bestreben sich selbst zu Italienisieren und zu Griechenlandisieren. Mit einem Wort: .at is totally *fucked up*)

Berufsdemonstrant
30.04.2010 22:22

Alle, alle, ALLE in den STREIK!!!

Vollmilch
30.04.2010 20:49

Na endlich tut sich was. Wenn die finanzielle Ressourcenbasis der Unis nicht dramatisch gesteigert wird (was angesichts der derzeitigen Lage utopisch ist) sind Zugangsbeschränkungen der einzig vernünftige Weg.

Und wenn die linken Studentenvertreter in den Hungerstreik gehen, wird das auch nichts ändern.

Ich bin als Student für Zugangsbeschränkungen und lasse mich von der ÖH nicht vereinnahmen. Wir sind eine Demokratie. Das Recht geht von der Mehrheit des Volkes aus. Nicht von Krawallmachern am linken und rechten Rand.

Christian Mathias Sand
 
01.05.2010 11:03

Soso, und Sie sind der Meinung, die akutellen Pläne zeugen von durchdachter Bildungspolitik? Interessant.

Fox_Aut
01.05.2010 09:53

sie sind als stundent aber nur für zugabgsbeschränkungen weil sie ja eben schon IM studium sind! versetzten sie sich mal in die lage der studienanfänger...hätten sie damals gerne eingangprüfungen gehabt a la aussiebung?

btw auch student und froh das ich mein studium nicht mit ner riesen prüf anfangen musste!!!

TrifterSepp
 
01.05.2010 18:28

Dann müssen sich die Studienanfänger überlegen ob Sie wirklich wollen, und dann halt lernen damit die Prüfung geschafft wird. Aber das ist ja unzumutbar.

smea_gol
02.05.2010 14:54

der unterschied zwischen qualität und quantität ist ja nur ein buchstabe, daher kann man vermutlich vom kampfposter aus der lichtenfelsgasse nicht erwarten, dass das verstanden wird.
werdet ihr eigentlich pro buchstaben, pro wort oder für die abgesessenen stunden bezahlt (übrigens vom steuerzahler)?

TrifterSepp
 
02.05.2010 15:51

Ob man qualitativ oder quantitativ aussiebt ist schlussendlich egal. Bei den FH's und vielen anderen Studienrichtungen gibts bereits Zugangsbeschränkungen und das Land gibts immer noch.

Haben sie auch noch nachweisbare Argumente bis auf ideologische Worthülsen? Um einen Schwachsinn zu wiederlegen muss man kein Kampfposter sein.

Homer J
01.05.2010 21:59

sie beziehen sich hier auf qualitative zugangsbeschränkungen. die rede ist aber von quantitativen

Fox_Aut
01.05.2010 21:32

aha das sollen sich die studienanfänger also überlegen.......es ist so dämlich und mir unvorstellbar warum man es menschen schwer machen sollte sich wissen anzueigenen! nicht nur von den wirtschaflichen aspekten her gesehen ist es langfristig kopletter blödsinn sondern auch vom sozialen standpunkt nicht vertrebar solche blockaden einzurichten. anstatt stuienförderungsprogramme einzurichten und dan maturanten informationsstellen zu bieten fordern sie zugangsbeschrenkungen. Sie waren/sind vill auch student und sollten sich mal in deren lage versetzen!

TrifterSepp
 
02.05.2010 15:44

Informationsstellen wiedersprechen den Zugangsprüfungen nicht, und sollten zusätzlich angeboten werden.
Desweiteren werden die Menschen ja nicht ausgeschlossen. Mit dem nötigen Interesse bzw. Motivation sollte die Prüfung auch schaffbar sein.

Das positive ist dass in den ersten 3-4 Semestern nicht ausgesiebt werden muss, sondern schon eine bessere Lehre geboten werden kann.

smea_gol
02.05.2010 17:21

hören sie mal.fr. karl sagt ja selber, sie will weniger studenten.
was ist das anderes als ein ausschluss?
schaffbar hin oder her, qualitativ von mir aus, aber quantitativ überaus abzulehnen.

Systemrelevante Ausländerin
30.04.2010 22:18
ich würde

gleich an deinem ersten wenn ansetzen um das prob zu lösen ;-)

tut vielleicht am anfang weh, bringt aber langfristig mehr.

smea_gol
30.04.2010 22:17

tja, wenn man schon im betrieb drinnen ist, ist eine "egoistische" haltung nachvollziehbar und vermutlich auch verbreitet.

leider krankt es bei dieser einstellung ein wenig an sozialkompetenz.
oder auch: Stellen sie sich vor, sie wollen medizin studieren. büffeln für den ems test. sind wirklich gut vorbereitet, auch wenn sie sich fragen, was das im Kopf drehen von geometrischen formen, und zählen wie oft in einem text die silbe "hyp" vorkommt, mit medizin zu tun hat... und dann - sie schaffens nicht.
ob sie dann noch immer für zugangsbeschränkungen sind, ist eine andere frage.

und das hat auch nichts mit krawallmachern am linken oder rechten rand zu tun.
wieso ist außerdem für anderes budget da?

shangl
01.05.2010 13:48
und jetzt stell dir vor...

...du hast einen herzinfarkt und das würstchen das dich behandelt, weiss nicht, was zu tun ist, weil die ausbildung durch den massenandrang dermassen schlecht war, dass ihm das ganze einfach entfallen ist...du siehst, polemik lässt sich in jede richtung drehn ;)

smea_gol
02.05.2010 14:58

schlechtes beispiel, und vor allem etwas undurchdacht. oder glauben sie, dass die jetztigen mediziner besser sind, als das was vom alten studienplan produziert wird? Gerade die gute ÖVP trine will ja schnell eine große anzahl an absolventen... aber nicht unbedingt eine hohe qualität.
ich spreche ja nicht davon die qualität zu mindern. das wollen diejenigen, die meinen, wenn es zugangsbeschränkungen gibt, wird amc 1 und 2 an der wu leichter - was naiv und dumm ist.

Ihre polemik können sie sich damit wirklich sparen. Hat das parteifinanzierte NLP-Programm noch nicht so ganz gegriffen, oder?
Schaut eigentlich der schüssel wolferl noch manchmal bei euch in der lichtenfelsgasse vorbei?

shangl
02.05.2010 15:39
auweia...

...ich wollte dir klarmachen, wie sinnlos und polemisch dein posting von oben war --> das sollte ein schlechts beispiel sein (steht ja drunter, lesen soll helfen ;))...natürlich wird die qualität besser, wenn weniger studenten sind...ein indirekter beweis ist ja das niveau von massenstudien (wie z.b. bwl, etc.)...und selbstverständlich wird der stoff eines kurses nicht einfacher, wenn weniger leute drin sind, aber der kurs selbst wird definitiv für jeden einzelnen leichter, weil er ein besseres betreuungsverhältnis hat --> z.b. mehr übungsstunden möglich etc....also schau mal, dass du dich von deinem sinnlosen övp hass befreist und anfängst zu denken ;)

hurdy gurdy
30.04.2010 20:28
also wie ich den Artikel verstehe

gibt es so um die 2000 Studienanfänger in Publizistik im Jahr in Ö.
Wenn der Trend hält, alle fertig werden und 35 Jahre im Berufsleben stehen haben wir hier 70.000 Publizisten so als steady state level.
Steile Sache, fast 1% der Bevölkerung wären dann Publizisten, Österreichs Medienlandschaft wird sicher führend in der Welt.

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