Mobil mit eingepflanzten Elektroden

30. April 2010, 12:23
  • Der Schauspieler Ottfried Fischer bezeichnet seine Parkinson-Erkrankung als "beschissene Unpässlichkeit".
    foto: apa/wolfgang langenstrassen

    Der Schauspieler Ottfried Fischer bezeichnet seine Parkinson-Erkrankung als "beschissene Unpässlichkeit".

Hirnstimulation ist bei fortgeschrittenem Parkinson der medikamentösen Behandlung überlegen - Eingriff jedoch mit Risiken verbunden

London - Bei einer fortgeschrittenen Parkinson-Krankheit ist die Tiefe Hirnstimulation in Verbindung mit Arzneien einer rein medikamentösen Therapie überlegen. Mit Hilfe der ins Gehirn eingepflanzten Elektroden können Patienten eher wieder ihre Mobilität erlangen und ihren Alltagstätigkeiten nachgehen, wie eine britische Studie zeigt. Allerdings birgt der neurochirurgische Eingriff beträchtliche Risiken.

Gewöhnlich greifen Ärzte dann auf die Hirnstimulation zurück, wenn Medikamente nicht mehr wirken. Bei dem Eingriff pflanzen sie Elektroden in bestimmte Hirnareale ein. Sie sollen mit elektrischen Impulsen verhindern, dass die dortigen Nervenzellverbände unkontrolliert im Gleichtakt feuern und so die Steifheit und das Zittern auslösen, die typisch sind für die Erkrankung.

Steigende Lebensqualität

In der Studie behandelten britische Mediziner 366 Patienten in fortgeschrittenem Stadium entweder weiter medikamentös oder sie implantierten ihnen zusätzlich einen Hirnschrittmacher. Nach einem Jahr bewerteten die operierten Teilnehmer ihre Lebensqualität deutlich höher als die übrigen Personen. Sie fühlten sich körperlich wohler, waren mobiler und konnten aktiver am Alltag teilnehmen.

Allerdings ging der Eingriff mit Risiken einher. Fast jeder fünfte Patient litt unter gravierenden Nebenwirkungen, meist Infektionen. Ein Teilnehmer starb nach der Operation. Die Hirnstimulation habe einen wichtigen Platz in der Parkinson-Therapie, schreiben die Forscher der Universität Birmingham in der Zeitschrift "The Lancet". Jedoch müsse man jene Patienten besser identifizieren, die am ehesten von dem Eingriff profitieren. (APA)

Die Nebenwirkungen liegen ausschließlich in einer.....

..schlechteren Sprache und in den immens hohen Kosten von über 40.000,--€ für die eigentliche OP und dann alle 5 Jahre die Implantation des Aggregates mit jeweils 16.000,-- €. Diese Methode ist längst aus dem Experimentiertadium heraus und ist seit Jahren etabliert.

Die Tiefenhirnstimulation wirkt auf alle Kardinalsymptome des Parkinson gleichermaßen.

na serwas. Weißt du zufällig was im Vergleich zB ne Duodopa Pumpe kostet? (blos so.) danke.

Eine Duodopa-Pumpe kostet in der Anschaffung meines Wissens....

..einige tausend Euro. So wird aber auch oft verschenkt, weil die notwendige L-Dopa-Pasta ein Wahnsinns Geld kostet.

Vo- und Nachteile...

Ein guter ansatz, aber leider sind nicht nur hier Nebenwirkungen oft fatal.
http://mediview.wordpress.com/

so eine schwachsinnsseite kannst du aber nicht errnst nehmen, oder?

vorsicht. der link ist lediglich anti-generika spam.

Bei diesem "mediview.wordpress" gibt's ja nicht einmal ein korrektes Impressum! Es wundert mich, dass so etwas überhaupt konsequenzenlos im Intranet stehen darf.

Kommt wohl von jemandem der viel Kohle mit Markenmedikamenten macht und Angst hat dass die Quelle versiegt.

Sie sind ein übler Zeitgenosse, der sich nicht zu schade ist....

mit den primitivsten Argumenten nachzutreten. Sie sind ein schlechter Verlierer.

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