Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Die Zeiten, in denen Männer selbstbewusst ihre Bierbäuche mit sich herumtragen konnten, sind definitiv vorbei. Das Bild der idealen Männerfigur hat sich verändert. Schlanke Figur und Waschbrettbauch sind zu Attributen männlicher Schönheit geworden.
Gesellschaftlich immer weniger akzeptiert, hat Mann begonnen abzuspecken, allerdings nicht nur der guten Figur halber. Die männliche Körperfülle ist, verglichen mit der weiblichen, für die Gesundheit in besonderem Maß problematisch. Fett ist eben nicht gleich Fett. Während Mann seine Fettzellen bevorzugt am Bauch ansetzt, findet sich bei Frauen das Übergewicht eher an den Hüften und Oberschenkeln wieder. Das Bauchfett (viszerales Fett) ist jedoch nicht nur optisch ein No Go, es findet sich auch im Inneren des Körpers. Dort umhüllt es Organe wie Herz, Leber und Bauchspeicheldrüse, setzt Hormone und Botenstoffe frei, die ihrerseits Arteriosklerose, Bluthochdruck und Diabetes begünstigen.
Hauptsache gesund
Dick sein ist zweitrangig, der zukünftige Herzinfarkt dagegen eine echte Bedrohung. Aufgrund dessen hat Abnehmen für das starke Geschlecht nicht die oberste Priorität. Vorrangiges Ziel ist es eher, Cholesterinspiegel oder Blutdruck zu senken. „Haben sie ihre Gesundheit wieder im Griff, ist das Gewicht oft kein Thema mehr", weiß die Diätologin Alice Angermann aus Erfahrung zu berichten.
Vielleicht ist dieses Desinteresse auch darauf begründet, dass Männern auf dem Weg zu ihrem Traumgewicht relativ wenig geboten wird. Recherchen im Internet zeigen: Die meisten Diätprogramme und Abnehmstrategien sind primär auf das das weibliche Geschlecht zugeschnitten. Für die korrekte Ausführung wird fast ausnahmslos eine sorgfältige Lebensmittelauswahl und eine zum Teil aufwendige Zubereitung der Speisen verlangt. Das Purzeln der eigenen Pfunde erfordert also die volle Konzentration und die intensive Auseinandersetzung mit dem jeweilig ausgewählten Programm.
Einfache Diätlösung
„Die meisten Diäten sind für Männer einfach zu kompliziert", erzählt Angermann davon, was selbst diätwillige Männer die Flinte frühzeitig ins Korn werfen lässt. Mann sucht nach einer einfachen Lösung und Sattwerden gehört zum maskulinen Abspecken auf alle Fälle dazu. „Ein Shake am Morgen, ein kalorienarmes Fertiggericht für die Mikrowelle zu Mittag beziehungsweise am Abend" wünschen sich abnehmwillige Männer laut der Ernährungsexpertin.
Die männliche Fettverteilung mag sich aus gesundheitlicher Sicht als Nachteil erweisen,
der größere Muskelanteil käme Mann beim Abnehmen aber sichtlich zu gute. Männer verlieren leichter an Gewicht, weil ihr Körper allein aufgrund der Muskeln mehr Kalorien verbrennt. Dazu kommt, dass das Hormon Testosteron fettabbauende Enzyme aktiviert und den Muskelaufbau noch zusätzlich stimuliert.
Mit Sport zum Waschbrettbauch
Doch nicht nur die Konstitution erweist sich als Vorteil, weiß Angermann: „Männer sind zielfokussierter und beim Abnehmen sehr diszipliniert". Dazu kommt, dass Sport als unterstützende Maßnahme bei der Gewichtsreduktion Männern ebenfalls mehr liegt als Frauen. Lieber straff als schlaff lautet die männliche Devise, wenn der Wunsch nach der Idealfigur, auch nach dem Senken krankmachender Blutfett- und Blutzuckerwerte noch bleibt.
Generell sind Diäten kein typisches Gesprächsthema unter Männern. „Es gibt durchaus Männer die Diät halten. Geredet wird darüber allerdings nicht", so Angermann. Ebenso wenig ist Abnehmen als Gemeinschaftsprojekt in der Gruppe, für Männer geeignet. Wenn schon, dann verlieren die Herren der Schöpfung lieber im Alleingang ihre Pfunde. (derStandard.at, 12.5.2010)
Mit geschwollenen Beinen einschlafen, mit einer Schwellung am Arm aufwachen - Die Diagnose kann Thrombose oder Lymphödem lauten
Damit Arzneimittel so wirken, wie sie sollen, müssen einige Regeln beachtet werden
In Österreich leben Männer im Mittel rund sechs Jahre kürzer als Frauen. Hat das biologische Gründe oder ist das primär auf soziale Faktoren zurückzuführen?
Als Diätmittel sind die alkoholischen Getränke nicht geeignet - Die appetitanregende Wirkung von Bier und Wein ist physiologisch nicht erforscht
Die Blut-Hirn-Schranke wehrt sich erfolgreich gegen Medikamente - Forscher arbeiten daran, die natürliche Barriere zu umschiffen
Die wahrgenommene Kompetenz eines Arztes ist von der Kleidung unabhängig
Immer gerade sitzen ist schlecht für die Bandscheiben, weiß Ingrid Heiller von der Orthopädie in Speising
Sozialer Jetlag entsteht aus dem dauerhaften Widerstreit zwischen innerer Uhr und äußerer Zeitplanung - Geschätzte 80 Prozent der Bevölkerung leiden darunter
Das Wirtschaftsministerium sagt Nein - Kinder- und Jugendanwalt Anton Schmid ist gegenteiliger Ansicht
Von den weltweit etwa 270 Zimtarten sind in Europa nur zwei botanische Arten relevant - Sie unterscheiden sich in Geschmack und Cumaringehalt
45 Gramm gemahlene Muskatnuss kommen bei den "Nervenkeksen" der Hildegard von Bingen auf ein Kilogramm Mehl - Droht eine Muskatvergiftung?
Wir sollten aufs Klo gehen, sobald sich die Blase meldet. Wer den Harn zurückhält, riskiert eine Überdehnung der Blasenwand und damit ein Lazy-Bladder-Syndrom
Andrea Bocelli, Ray Charles, Stevie Wonder: Viele blinde Menschen sind zu außergewöhnlichen musikalischen Leistungen fähig - aber hören Blinde tatsächlich besser?
Kann man mit der richtigen Ernährung eine Krebserkrankung therapieren? "Dafür gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis", sagt Johann Hammer, Leiter der Ernährungsmedizin am AKH Wien.
Die meisten Menschen haben das Gefühl, dass mit zunehmendem Alter die Zeit immer schneller vergeht. Warum ist das so?
Pestizide, Schimmelpilze und Terpene haben den Christbaum in Verruf gebracht - Nur beim Verzehr mehrerer Kilogramm Nadeln wird er zur Gesundheitsgefahr
Vitamin C kann, entgegen dem weit verbreiteten Glauben, Erkältungskrankheiten nicht verhindern, weiß der Ernährungswissenschaftler Karl-Heinz Wagner
Eine Fettschicht hält uns im kalten Wasser länger warm - Ob das auch auf winterliche Außentemperaturen zutrifft, weiß Cem Ekmekcioglu vom Institut für Umwelthygiene
Warum diese Botschaft umstritten ist und wie sehr Reiztherapie und immunstimulierende Mittel helfen
Was in einen Punsch hineinkommt, bleibt in Österreich den Herstellern überlassen - Wahrheitsgehalt und Hygiene werden regelmäßig überprüft
Jugendliche klagen über Müdigkeit und Schlafstörungen - Hilft ein späterer Schulbeginn?
Befürworter propagieren die immunstärkende Spritze als schonende Impf-Alternative - Wirkungsstudien gibt es keine
Einen Flug Richtung Westen verkraften der menschliche Organismus und seine innere Uhr relativ gut
"Im Herbst verliert man viel mehr Haare. Auch meine 16-jährige Katze haart sich schon seit Tagen", heißt es in einem Forum - Brauchen wir Menschen ein Winterfell?, fragen wir die Dermatologin Daisy Kopera
Männliche Mamillen besitzen keine biologische Funktion - Ein Selektionsnachteil ist das für die Träger aber nicht
Mit "null Zucker" fahren Sie auch nicht so gut. Das ist schon wieder übertrieben. Ein wenig Zucker darfs schon sein.
Auch auf Alkohol gänzlich zu verzichten muss nicht sein. Alles mit Maß und Ziel.
Und Sport machen! Allein durchs "Hungern" gibts keinen schönen Körper, einen fitten Körper formt man durch REGELMÄSSIGES (!!) Ausdauertraining und Krafttraining.
Ich bin ziemlich sicher, dass Sie sichern nie wirklich übergewichtig waren. Anders ist die Ausage nicht zu erklären.
Fettsucht ist IMO ungefähr so einfach zu überwinden wie Nikotinabhängigkeit. Nicht unmöglich, aber wie jeder weiss, der Raucher kennt, auch nicht gerade leicht.
Das WOLLEN ist das Geheimnis. Wer abnehmen will, schaffts auch, wer zum Rauchen aufhören will auch. So isses mit allen anderen Süchten auch. Und wenn mans nicht ganz allein schafft, dann sucht man sich Hilfe. Aber wer tatsächlich WILL, der findet den Weg.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.