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vergrößern 600x431Der Redakteur hat eine Frage gestellt, der Kanzler denkt darüber nach. Die zwei Menschen im Bild sitzen im Kanzlerbüro am Wiener Ballhausplatz.
Bild: Nach einem Schwarz-Weiß-Foto von Nils Jensen (1977)
Der Mensch rechts im Bild ist der Kanzler, der Mensch links im Bild Redakteur eines Literaturmagazins. Es findet ein Interview statt, obwohl beide gerade schweigen: Der Redakteur hat eine Frage gestellt, der Kanzler denkt darüber nach. Die zwei Menschen im Bild sitzen im Kanzlerbüro am Wiener Ballhausplatz, zwei weitere Menschen, nicht im Bild, stehen seitlich im Hintergrund: der Sekretär des Kanzlers und der Kollege des Redakteurs.
Der Kanzler ist sechsundsechzig, er mag die kritischen Jungen im Land, die ließen ihn wichtige Wahlen gewinnen. Der Redakteur ist siebenundzwanzig, beim Literaturmagazin für die Fragen zuständig, hat einen Kassettenrekorder mit. Er mag den Kanzler, der ließ das Land in wichtigen Fragen gesellschaftlich modernisieren.
Der Sekretär des Kanzlers ist dreißig, im Kanzlerbüro für die Presse zuständig, hat Ambitionen für den auswärtigen Dienst. Der Kollege des Redakteurs ist ebenfalls dreißig, beim Literaturmagazin fürs Layout zuständig, hat eine Kamera mit.
Es geht um das fertige Kraftwerk westlich von Wien. Bei den Fragen zuvor hat der Kanzler nicht geschwiegen, darüber nachgedacht: Natürlich sei so ein Kraftwerk gefährlich, aber alle Sicherheitsvorkehrungen würden getroffen. Zugegeben, ein Endlager für den Müll sei noch nicht gefunden, aber die Geologen würden es sicher noch finden. Ja leider, es gebe zahlreiche Gegner, aber das Kraftwerk sei nun einmal fertig.
Nach der jüngsten Frage jedoch schweigt der Kanzler, denkt darüber nach. Der Kollege des Redakteurs macht das erste Foto, schwarz-weiß im Querformat. Es wird nicht im Literaturmagazin erscheinen, aber die Vorlage für das Bild sein.
Der Sekretär, angesichts seines schweigenden, nachdenkenden Kanzlers, denkt jetzt vielleicht: Ich hab ihn gewarnt! Die vom Literaturmagazin stellen gern unangenehme Fragen. Haben in früheren Nummern schon Leute wie den Wiener Festwochenintendanten oder den Chef von Ö3 ganz schön ins Schwitzen gebracht. Andererseits weiß der Sekretär aus Erfahrung: Sein Kanzler ist redegewandt, auch bei unangenehmen Fragen.
Der Kanzler schweigt, denkt über die Frage nach. Er weiß, die kritischen Jungen sind ein kleiner, aber wichtiger Teil seiner Wähler: Früher seiner Partei nicht unbedingt nahestehend, folgen sie seit ein paar Jahren seiner Einladung, mit ihm "ein Stück Weges zu gehen" , sprich: ihn zu wählen. Haben ihm so schon zweimal die entscheidenden paar Zehntelprozent über der Hälfte der Stimmen gebracht.
Haben dafür auch etwas bekommen, denkt der Kanzler vielleicht, ließ er das Land doch in wichtigen Fragen gesellschaftlich modernisieren: Junge Männer müssen nicht mehr unbedingt militärisch dienen, das könnte auch den Redakteur des Literaturmagazins betreffen; junge Frauen dürfen über ihren Bauch selbst bestimmen, das könnte auch seine Freundin betreffen. Von einer konservativen Regierung, wie der vor mir, hätten sie so etwas nie bekommen, denkt der Kanzler vielleicht.
Was der Redakteur gerade gefragt hat, was den Kanzler schweigen und darüber nachdenken ließ: Ob die kritischen Jungen nicht demnächst aufhören könnten, mit ihm "ein Stück Weges zu gehen" , sprich: ihn zu wählen? Falls nämlich der Kanzler das fertige Kraftwerk westlich von Wien, trotz seiner Gefährlichkeit, des nicht gefundenen Endlagers für den Müll und zahlreicher Gegner, besonders bei den kritischen Jungen, demnächst in Betrieb gehen ließe?
Auf Dankbarkeit darf man in der Politik nicht hoffen, auch nicht bei den kritischen Jungen, denkt jetzt vielleicht der Sekretär, seitlich im Hintergrund stehend, hofft aber auf die Redegewandtheit seines Kanzlers. Der hat geschwiegen, antwortet jetzt, sagt aber wahrscheinlich nicht alles, was er sich gedacht hat: Gerade die kritischen Jungen, sagt der Kanzler, werden doch keine reaktionäre Regierung wollen, sprich: wählen, er sagt absichtlich reaktionär, ein Vokabel der kritischen Jungen, statt wie sonst konservativ, legt damit nahe: So eine Regierung könnte rückgängig machen, was er im Land gesellschaftlich modernisieren ließ, auch den Zivildienst abschaffen und die Fristenlösung.
Während er geschwiegen hat
Der Kollege des Redakteurs hat währenddessen das zweite Foto gemacht, schwarz-weiß im Hochformat, der Kanzler allein bei seiner Antwort, das Bild wird im Literaturmagazin erscheinen. Der Redakteur, nicht in dem Bild, bedankt sich, das sei die letzte Frage gewesen, obwohl er schon gern klargestellt hätte: Den Weg zum Atomkraftwerk nicht mit dem Kanzler zu gehen hieße ja nicht, gleich die Konservativen zu wählen, jedenfalls nicht für die kritischen Jungen!
Es folgt ein respektvoller Abschied, der Sekretär begleitet die vom Literaturmagazin zum Ausgang, sie haben das Interview bildlich und textlich dokumentiert mit Kamera und Kassettenrekorder. Was der Kanzler, während er geschwiegen hat, nicht gesagt, aber wahrscheinlich auch noch gedacht hat: Wenn die kritischen Jungen wirklich, nur wegen des fertigen Kraftwerks westlich von Wien, demnächst aufhören könnten, mit mir ein Stück Weges zu gehen, sprich: mich zu wählen - wo bleiben dann meine entscheidenden paar Zehntelprozent über der Hälfte der Stimmen, auch wenn sie nicht gleich die Konservativen wählen?
Die nächsten Wahlen sind in zwei Jahren, hat der Kanzler wahrscheinlich auch noch gedacht, während er geschwiegen hat, soll ich da meine entscheidenden paar Zehntelprozent wirklich riskieren? Oder soll ich, bevor ich das fertige Kraftwerk westlich von Wien in Betrieb gehen lasse, den kritischen Jungen erlauben, sich demokratisch abzureagieren? (Womöglich zeigt also das erste Foto, die Vorlage für das Bild, den Kanzler genau in jenem Moment, in dem ihm die Idee kam, eine Volksabstimmung abzuhalten.)
Das erste Foto, mit dem Kanzler rechts im Bild und dem Redakteur links, ist nicht im Literaturmagazin erschienen. Der Kollege des Redakteurs, fürs Layout zuständig, hat das zweite Foto verwendet, das den Kanzler allein zeigt, bei seiner Antwort, aus praktischem Grund: Als Hochformat passte es besser in die schmalen Spalten des Literaturmagazins als das erste Foto im Querformat.
Der Redakteur hat das erste Foto, die Vorlage für das Bild, privat aufbewahrt, er mochte den Kanzler ja weiterhin, obwohl er sich schon ein Jahr später demokratisch abreagiert hat: Das Stück des Weges zur Inbetriebnahme des fertigen Kraftwerks westlich von Wien sind die kritischen Jungen nämlich nicht mit dem Kanzler gegangen, haben bei der Volksabstimmung für die entscheidenden paar Zehntelprozent der Neinstimmen über der Hälfte gesorgt.
Das fertige Kraftwerk westlich von Wien ging nicht in Betrieb, der Kanzler sprach von persönlicher Niederlage, äußerte Rücktrittsgedanken, das war vielleicht kalkuliert, denn bei den Wahlen ein Jahr darauf gingen die kritischen Jungen noch einmal ein Stück des Weges mit ihm, verhalfen ihm noch einmal zu den entscheidenden paar Zehntelprozent über der Hälfte der Stimmen.
Der Sekretär mit Ambitionen für den auswärtigen Dienst dachte damals vielleicht, dass Dankbarkeit in der Politik fallweise doch vorkommen könne, sogar bei den kritischen Jungen. Er selbst diente dem Kanzler noch bis zu den folgenden Wahlen, ging dann in den auswärtigen Dienst.
Sobald Kopiergeschäfte in Wien die technische Möglichkeit hatten, Fotos direkt, ohne Negativfilm, zu vergrößern, ließ der Redakteur das privat aufbewahrte erste Foto, die Vorlage für das Bild, auf das Format A4 quer vergrößern und hängte es, hinter Glas, an die Wand über seinem Schreibtisch. Erstens, weil es den Kanzler möglicherweise genau in jenem Moment zeigt, in dem ihm die Idee kam, eine Volksabstimmung abzuhalten, zweitens, weil er den Kanzler weiterhin mochte, auch wenn die von seiner Partei dominierte Gewerkschaft ständig verlangte, über das fertige Kraftwerk westlich von Wien so lange neu abzustimmen, bis es genug Jastimmen über der Hälfte gäbe.
Der Redakteur hatte inzwischen gedient, dank des Kanzlers nicht militärisch, sondern zivil, verließ danach das Literaturmagazin, mit dem er Arbeit und Spaß gehabt, aber kein Geld verdient hatte, nahm einen bezahlten Job als Verlagslektor an, versuchte, ein kritischer Junger zu bleiben.
Der Kollege des Redakteurs blieb noch einige Jahre beim Literaturmagazin, blieb auch zuständig für das Layout, verwendete aus praktischem Grund stets Fotos, die in die schmalen Spalten passten. Nach der Einstellung des Literaturmagazins, mit dem auch er Arbeit und Spaß gehabt, aber kein Geld verdient hatte, nahm er einen bezahlten Job als Journalist an.
Als der Kanzler schließlich ein fünftes Mal antrat, waren die kritischen Jungen nicht mehr auf seiner Seite. Die von seiner Partei dominierte Gewerkschaft verlangte nämlich, außer neuer Abstimmungen über das fertige Kraftwerk westlich von Wien, jetzt auch noch den Bau eines Kraftwerks östlich von Wien, trotz zahlreicher Gegner: Die Aulandschaft würde dadurch zerstört, sagten die Umweltschützer, eine neue Gruppe von Wählern, die über die paar Zehntelprozent der kritischen Jungen deutlich hinausging.
Bei dieser Wahl blieb der Kanzler unter der Hälfte der Stimmen, sprach von persönlicher Niederlage, trat tatsächlich zurück. Er, ohne den seine Partei wenig war, zumindest bei den kritischen Jungen, bestimmte als Nachfolger einen, der von sich selbst sagte, er sei ohne die Partei nichts.
Viele Jahre danach, der Kanzler war längst verstorben, die von seiner Partei dominierte Gewerkschaft verlangte längst nicht mehr, über das alte Kraftwerk westlich von Wien neu abzustimmen und in der Aulandschaft östlich von Wien ein neues Kraftwerk zu bauen, die Umweltschützer und kritischen Jungen erreichten bei allen Wahlen stabil über zehn Prozent der Stimmen, kam die digitale Fotografie auf.
Da fotografierte der Redakteur das privat aufbewahrte erste Foto, das noch immer, auf Format A4 vergrößert und hinter Glas, an der Wand über seinem Schreibtisch hing, digital. Er mochte den Kanzler ja weiterhin, wie die Siebzigerjahre überhaupt, in denen er Arbeit und Spaß gehabt, aber wenig Geld verdient hatte.
In der Folge nutzte der Redakteur auch die aufkommenden Möglichkeiten der Bildbearbeitung am Computer, und so ist schließlich, aus der Vorlage für das Bild, das Bild selbst entstanden, koloriert und hier erstmals erschienen.
Der Sekretär des Kanzlers hat seine Ambitionen für den auswärtigen Dienst voll verwirklichen können: Er wurde Botschafter, Sonderbeauftragter und Chefverhandler mit Schwerpunkt Südosteuropa. Er erinnert sich vielleicht an das Interview, seinen schweigenden, nachdenkenden Kanzler und dessen redegewandte Antwort, aber sicher nicht an das erste Foto, die Vorlage für das Bild, er hat es ja nie zu Gesicht bekommen.
Der Kollege des Redakteurs, heute beschäftigt bei einem Fachmagazin für den Buchmarkt, erinnert sich, kürzlich befragt, nicht an das erste Foto, die Vorlage für das Bild; hat er es doch, beim Literaturmagazin fürs Layout zuständig, aus praktischem Grund gar nicht verwendet, weil es mit seinem Querformat nicht die Spalten passte.
Der Redakteur, heute beschäftigt bei einem Lesungsveranstalter, ansonsten Schriftsteller, hat das früher privat aufbewahrte und hier erstmals erschienene Bild (das möglicherweise den Kanzler genau in jenem Moment zeigt, in dem ihm die Idee kam, eine Volksabstimmung abzuhalten) jetzt auch dem Verlag gemailt, der seinen neuen Roman herausbringen wird: als Vorlage für den Buchumschlag.
(DER STANDARD, Print-Ausgabe, 30.4./1.5./2.5.2010)
Über den Autor:
Reinhard Wegerth, geb. 1950, war in den Siebzigerjahren Redakteur des Literaturmagazins "Frischfleisch" . Sein neuer Roman "Damals und dort" behandelt die Jahre 1970-2000, wie er sie erlebt hat, und erscheint im Mai im Sisyphus Verlag.
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der text ist unaufdringlich und nur andeutungsweise eitel, daher gut.
mit kreisky hat die SPÖ ihren höhepunkt erreicht und überschritten. das verständnis für die wahren bedürfnisse von nicht-parteifunktionren ist verloren gegangen. was damals die umweltfrage war, ist heute das thema BEDINGUNSLOSES GRUNDEINKOMMEN. da ist kein böser wille, da ist einfach nur blanke politische instinktlosigkeit.
während gusenbauer nun "privat" zum führenden österr. proponenten des BGE wechselt, tritt das BZÖ die erbschaft der forderung nach abschaffung der wehrpflicht an, die kreisky seinen jusos ausgetrieben hat.
die jünger des gurus kreisky vollziehen sein persönliches politisches schicksal nach und werden zu stimmenlieferanten für den rechtsblock.
Wer heute noch vor Kreisky auf die Knie fällt, dem ist nicht mehr zu helfen - oder er ist einer von denen, die ihm zu Ehren ein Buch herausgaben, wo sogar sein Hinterteil auf einem Foto angebetet wurde und die mit Posten dafür belohnt wurden.
Mit Kreisky hielten das Schwadronieren und und der totale Egoismus in die österreichische Politik Einzug. Das war vielleicht neu und oberflächlich gesehen ganz amüsant. Zugegeben es war eine Zeit, in der die Gesellschaft liberaler wurde und das tat ihr gut - aber war das Kreiskys Verdienst? Oder nicht doch das der Revoluzzer "da draussen"?
Und wenn der König des Sonnenunterganges mit den Redakteuren Schlitten fuhr - war da nicht weniger seine Größe, als vielmehr die Kleinheit der Redakteure schuld?
Ich denke eher Sie überschätzen die "Revoluzzer da draussen". Im Gegensatz zu heute hatten Teile der politischen Elite eine Idee davon, dass Gesellschaften gestaltbar sind und sie hatten auch eine Vorstellung in welche Richtung. Damit waren sie nicht unbedingt erfolgreich und machten sich auch nicht unbedingt beliebt: Broda, Dallinger, Dohnal usw. Eines der Verdienste von Kreisky war es solche Leute zu fördern und zu unterstützen. Ob aus Kalkül oder ob aus Überzeugung ist aus heutiger Sicht für mich nicht zu sagen.
schreiben. Figl,Raab,Kreisky,Kirchschläger-dann kam nichts mehr nach was man Staatsmann nennen könnte.Jeder für sich und seine Zeit. Wenn schwadoniert wird,dann wohl heute. Die vier oben genannten sind nicht autauschbar, das was danach kam allemal.
noch über Ihren sozialen Background Bescheid.
Fest steht jedoch, dass Typen wie Molterer, Hahn oder Josef Pröll von der Kreiskysche Bildungsreform enorm profitierten: für Studierende: Gratis-Zugfahrt 2 x monatlich in die Heimatgemeinde, Gratis-Öffis, keine Studiengebühren, Höchststipendium für Bauern,...
Sie wurden damals von ihren Bauernhöfen gratis in die große Stadt direkt in den Hörsaal kutschiert.
Vielleicht war das einer der wenige Fehler Kreiskys, diesen Ungustln eine Ausbildung zu ermöglichen.
Und den Club 45 stecken Sie sich bitte an den Hut.
daß unter einer so strahlend übermächtigen Figur wie Kreisky allerhand Kroppzeugs hochkommen kann.
Und man muß ihm vorwerfen, daß er sich nicht (sagma ab Beginn seiner zweiten vollen Legislaturperiode) um den Aufbau von zwei, drei möglichen Nachfolgern gekümmert hat, obwohl er wußte, daß er schwer krank ist.
Androsch war nie explizit "Kronprinz" (wurde nur dafür gehalten) und fiel dann ganz plötzlich aus der Gnade des Sonnenkönigs, aus welchen Gründen immer.
Was vor Kreisky war, weiß ich nicht. Aber sein Schwadronieren war wenigstens noch tatsachengestützt und sachbezogen.
Und der größte Unterschied zu den heutigen Kasperln: Er war nicht gekauft.
Und er war der letzte Spitzenpolitiker, der ungeschminkt (wörtlich und im weiteren Sinne) vor die Kameras trat.
Stimmt genau, dass Kreisky über den Umweltschutz gestolpert ist. Er verlor seinen Glanz als unbestechlicher Ehrenmann durch die Ankündigung seines Rücktritts bei "verlorener" Volksabstimmung, den er dann aber nicht wahrmachte.
Was ihm (1983) endgültig das Genick brach, waren die Attacken Alois Mocks, der einfach wie ein Dackel nur an die Waden ging und bei der TV-Konfrontation auf Sachargumente völlig verzichtete zugunsten populistischer Schlammschlacht, was seither der allgemein übliche politische Stil in Österreich ist. Josef Taus hatte sich noch den stärkeren Argumenten seines Gegners gebeugt, Mock ging es nur noch darum, den anderen zu desavouieren. Die Ära der politischen Gesprächskultur war zu Ende und die Basis für Haider gelegt.
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