"Queerer Kleinprojektetopf" wird gefüllt

2. Mai 2010, 07:00
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Der Projekttopf für den Bereich Homosexualität und Transgender soll jährlich mit 20.000 Euro dotiert werden

Wien - Auf Initiative von Stadträtin Sandra Frauenberger wird die Stadt Wien einen Fördertopf für Projekte im LesbBiSchwulen- und Transgenderbereich füllen. Der entsprechende Beschluss wurde in der Gemeinderatssitzung am Donnerstag gefasst. Der neue Fördertopf soll jährlich mit 20.000 Euro dotiert werden.

"Mir geht es darum, die vielen Vereine, die in der Wiener Lesben-, Schwulen- und Transgenderbewegung aktiv sind, zu unterstützen. Im Kampf gegen Diskriminierungen und Homophobie sind diese Vereine unverzichtbare PartnerInnen der Stadt", so die für Antidiskriminierung zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger.

Ansuchen können ab sofort eingereicht werden

Mit dem "queeren Kleinprojektetopf" sollen zum Beispiel Vorhaben und Initiativen unterstützt werden, die Diskriminierungen von Lesben, Schwulen und Transgenderpersonen aufzeigen oder diskriminierte Menschen unterstützen. Auch Projekte, die die gesellschaftliche Teilhabe homosexueller Menschen und Transgenderpersonen fördern oder die gesellschaftliche Bewusstseinsbildung positiv beeinflussen, können Förderungen aus dem Kleinprojektetopf bekommen.

Über die Förderanträge wird ein ExpertInnen-Beirat unter dem Vorsitz der Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen (WASt) entscheiden. Förderansuchen können ab sofort bei der WASt eingereicht werden. (red)

 

Info

Näheres unter 4000-81449 oder unter Queer Wien

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    Auf Initiative von Stadträtin Sandra Frauenberger wurde ein Fördertopf für Projekte im LesbBiSchwulen- und Transgenderbereich eingerichtet.

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