Übergewichtige: faul, zügellos, willensschwach

28. April 2010, 13:09

Negative Vorurteile bestimmen Wahrnehmung dicker Menschen - Psychologin: "Sieht man Übergewichtige, verbindet man mit ihnen sofort ein Fehlverhalten"

Freiburg - Liegt ein dünner Mensch auf der Couch und sieht fern, so ruht er sich aus. Ein dicker Mensch hingegen ist faul und unmotiviert, zumindest in den Augen des Betrachters. Dass es derartige Unterschiede in der Wahrnehmung gibt, haben Forscher der University of Alberta nun festgestellt. "Ebenso, wie Übergewichtige nicht automatisch unsportlich sind, sind Dünne nicht fit und gesund. Man muss sich solche Stereotypen bewusst machen, um ihre Folgen abwehren zu können", erklärt Studienleiterin Tanya Berry.

Negativer Stereotype

Für den Versuch wurde eine bekannte psychologische Testmethode eingesetzt. Freiwillige betrachteten eine Bilderreihe, wobei nach jedem Foto ein Wort wie etwa "faul" aufschien. Es galt anzugeben, welche Farbe die Schrift hatte, wobei die Forscher allein die Reaktionszeit interessierte. Bei Fotos von Übergewichtigen auf der Couch war diese länger, was auf das Vorhandensein des Faulheit-Stereotyps im Gehirn schließen lässt, das die Konzentration auf die Schriftfarbe kurz ablenkt.

"Unter den Vorurteilen über Übergewichtige sind nur wenige positive wie etwa der gemütliche und fröhliche Charakter", berichtet die Freiburger Psychologin Anja Hilbert. Hilbert erforschte jahrelang an der Universität Marburg die Stigmatisierung von adipösen Menschen. Sichtbar wurde dabei eine ganze Reihe negativer Stereotypen. "Übergewichtige werden als faul, undiszipliniert, zügellos, willensschwach, genusssüchtig und wenig leistungsbereit gesehen", so die Forscherin. Dazu kommen noch Vorurteile, die die Körperästhetik betreffen.

Westliche Kulturen diskriminieren stärker

Die Bewertung von Übergewicht ist durchaus kulturell bestimmt. In industrialisierten Ländern, in denen Leistung und Erfolg überbetont werden, ist das Schlankheitsideal am meisten verbreitet, was zugleich eine Beurteilung des Übergewichts als "nicht wünschenswert" bedeutet. "In Schwellenländern wie etwa Mexiko sind die Zuschreibungen weit weniger negativ", erklärt Hilbert. Der gesellschaftliche Umgang scheint nicht besser zu werden, denn einer Wiederholungsstudie zufolge wollen Kinder heute weniger mit übergewichtigen Gleichaltrigen spielen als vor 30 Jahren.

Dass westliche Industriestaaten Übergewichtige derart stigmatisieren, führt Hilbert auf die Tendenz der Menschen zurück, stets die Ursache unerwünschter Ereignisse zu suchen. "Sieht man Übergewichtige, verbindet man mit ihnen sofort ein Fehlverhalten. Die Wissenschaft kann jedoch zeigen, dass das nicht angemessen ist. Spielen doch nachweislich auch die Genetik, die Verfügbarkeit von gesunder Nahrung, Zeitknappheit und Stress eine Rolle. Diese Faktoren haben Menschen nur teilweise selbst in der Hand", betont die Psychologin.

Vorsicht mit guten Ratschlägen

Vorurteile bestehen in den Köpfen und können nicht einfach weggewischt werden. "Die Kultur beeinflusst alle und sorgt für unwillkürliche Gedanken. Es kann aber durchaus gelingen, das Verhalten nicht von diesen Einstellungen steuern zu lassen. Ähnlich wie bei anderen stigmatisierten Gruppen kann man sich etwa bewusst auch neben fettleibige Menschen setzen, sie anlächeln oder freundlich sein. Bemerkungen zur Figur oder gut gemeinte Ratschläge werden hingegen oft als Angriff auf die eigene Person wahrgenommen", so die Expertin. Auch im familiären Umfeld sei hier Vorsicht angesagt.

Studien bei Abnehmwilligen konnten schon bisher Diskriminierungen in Bezug auf das Gewicht nachweisen. Viele leiden psychisch darunter. "Depressionen oder ein niedriger Selbstwert treten in dem Zusammenhang oft auf und können, wie bei Kindern festgestellt wurde, später sogar zu erhöhtem Suizidrisiko führen", warnt Hilbert. Wichtig sei es für Betroffene, trotz der zahlreichen negativen Kommentare, die oft verinnerlicht werden, einen positiven Selbstwert aufzubauen. "Ziel ist es, dass man die gesellschaftliche Bewertung trennen kann von dem, was wirklich zutrifft. Dann kann auch das positive Körperbild gelingen."  (pte)

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Die werden auf ihrer eigenen Homepage natürlich objektivst und höchst uneigennützig berichten, damit sie möglichst wenige DVDs verkaufen.

Haben Sie eigentlich eine einzige Kritik zu Bleep gelesen, die nichts mit den Herstellern des Films zu tun hat, wenn Sie schon nicht das Wissen haben, schon beim Ansehen zu erkennen, dass das nichts als zusammengeschusterte Scharlatanerie ist, oder nehmen Sie das einfach für wahr, weil es Ihnen Seelenheil verspricht und deswegen keine weitere Nachforschung nötig ist?

Andere haben das schon getan:

http://en.wikipedia.org/wiki/What... #Reception

Es reicht, wenn sie den Abschnitt der Reaktionen der akademischen Welt und der New-Age Fraktion auf den Film lesen.

:-)

...wow Sie wissen welche Bücher, Filme ich schon alles zu dem Thema gesehen/gelesen habe?

Sie sollten umsatteln und sich eine Glaskugel kaufen und einen auf Wahrsager machen!

Glaskugeln sind eher Ihre Domäne, ich verzichte dankend.

...nein...ich...

...habe einen ganz normalen 40 h Bürojob... :-)

Dazu eine Frage:

Wie entkräften Sie den Einwand, dass Ihr gesamtes Posting unerträgliches Geschwurbel ist?

...fragen Sie immer so lustig, wenn Sie...

..nix verstanden haben?
Thema ist: Quantenphysik...Zellbewusstsein...Ursache Übergewicht und Auflösung...für Sie einfach zusammen gefasst! Herzlichst L ;-)

Es gibt auf der Welt nicht einmal eine Handvoll Menschen, die die Quantenphysik halbwegs und keinen einzigen, der sie komplett versteht.

Und ich weiss, Sie gehören zu keinem von beiden und mit Ihrem Wortabfall, den Sie hier unsortiert verstreuen, entwürdigen Sie die Wissenschaft.

...ich bin keine Quanten-physikerin...

...das habe ich ja auch nicht behauptet...Bleep zb...nix Eso...da werden Wissenschaftler (Physik, Mathematik) mit jede Menge lustigen Titel zitiert...

Sie kommen darin nicht vor...obwohl Sie sich doch so gut auskennen und dementsprechend entscheiden können, was Wahrheit und was nicht ist.

Seltsam! :-)

da werden Wissenschaftler (Physik, Mathematik) mit jede Menge lustigen Titel zitiert...

Wow, tatsächlich? Das beeindruckt das unbedarfte Gemüt natürlich.

...dass Sie leicht zu beeindrucken sind,

....ist schlecht für die eigene Meinung und für die pers. Wahrheitsfindung! ;-)

Unbedarft nehme ich Ihnen nicht ab...

war zu erwarten

mit weiterem Geschwurbel ...

...Übergewicht hat mehr mit der Seele/Genen zu tun...

...als mit der Menge der aufgenommen Nahrung, das wird auch von Psycholgen bestätigt, denn es gibt viele Schlanke, die können essen ohne Ende, treiben keinen Sport und nehmen trotzdem nicht zu! Was ja auch dazu passt, dass es keine Garantien auf Gewichtsverlust gibt, egal mit welcher Methode.

Zumeist fängt das Übergewicht ja schon in der Kindheit an...wenn das Kind nicht genügend von den Eltern/soz. Umfeld wahrgenommen wird...legt es an Leibesfülle zu, da mehr vorhanden und somit besser sichtbarer...oder zuviel verbale Grausamkeiten...dann wird ein Schutzmantel aufgebaut...

diese Vorurteile pauschal widerlegen zu wollen ist genauso unsinnig wie zu behaupten, daß keiner was dafür kann, wenn er dick ist.

Wer zu Mittag zwei mal pro Woche Pizza und zwei mal Kebap ist, muß sich echt nicht wundern. Andererseits gibts halt auch Leut, die einen sehr niedrigen Grundverbrauch haben (Stoffwechsel) und bei "normal" essen leichter zunehmen. Aber auch das ist meist in der Kindheit antrainiert. Wer immer viel Bewegung hatte, verbraucht auch im liegen mehr, einfach weils der Körper gewohnt ist.

Unterm Strich gilt immer noch: mehr verbrauchen als man zu sich nimmt. Und das heißt halt leider weniger fressen, mehr bewegen. Das muß man nicht schönreden.

Unterm Strich gilt immer noch: mehr verbrauchen als man zu sich nimmt?

Längerfristig kein guter Plan :-)

Genau so ein Vorurteil ist, daß mit Übergewicht oft "gemütlich" und "fröhlich" assoziiert werden. Der Artikel betont das leider auch noch. Ich kenne genügend Übergewichtige, die weder das eine noch das andere sind.
Einen Menschen, egal ob dick oder dünn, so zu nehmen wie er wirklich ist und nicht von seinem Äußeren auf den Charakter zu schließen ist das eigentliche Problem.

Liegt am Lebensstil

vor kurzem habe ich zufällig einen super 8 film über die erföffnung einer volksschule in nö aus den späten (1900) 50'er oder anfang 60'er jahren gesehen. dabei hat die kamera immer wieder teile der teilnehmenden menschen erfasst. da habe ich nicht einen einzigen "blade(n)" gesehen (habe darauf geachtet da es auffällig war). egal ob jung oder alt! also die drüsen sind das nicht!

Sehen Sie sich doch heute in den Schulen um.
1-2 dicke gabs zu jeder Zeit (die nicht eine Hungerszeit oder Krieg war), das ist heute nicht anders als damals.
Ich beobachte immer genau, wenn ich zum Schachtelwirt gehe, wieviele dicke Menschen dort sind. Ich sehe so gut wie nie welche.

schachtelwirt? super!

viele postings hier zeugen von einem enormen unwissen über das komplexe zusammenspiel von psyche und essen. von "zügellos" und "willensschwach" kann bei vielen übergewichtigen menschen keineswegs die rede sein. das sample mag zwar nicht repräsentativ sein, aber ich kenne einige – teilweise schwerer – übergewichtige menschen, die sich durch enormen fleiß und sehr große disziplin auszeichnen – nur beim essen funktioniert die impulskontrolle nicht. vielleicht deswegen, weil essen für sie viele (kompensatorische) funktionen hat und sie noch keine gesunde alternative zum binge-eating gefunden haben. und überhaupt: das verhalten in einem lebensbereich (nämlich essen), lässt keinerlei rückschlüsse auf den restlichen lebensvollzug zu.

Vorurteile sind schwer aus den Köpfen rauszukriegen

... wenn man es nicht anders erlebt hat. Ich persönlich kenne mehrere übergewichtige Personen, die von den Eigenschaften "faul, träge etc." weit entfernt sind.

Nennen Sie es vielleicht "behäbig" und "stabil"?

Entsprechend ihren bisherigen Beiträgen...

Wenn ihre Ansicht stimmt und Vorurteile bezüglich dicker Leute den Tatsachen entsprechen (und dicke Leute somit dumm sind), müssen sie aber schon ziemliches Übergewicht haben.

Ich halte Vorurteile für ganz natürlich, denn es ist nicht möglich, jedes Wissen und jede Meinung von einer erlebten Erfahrung herzuleiten. Vorurteile sind eine Überlebensstrategie, ich habe nicht immer die Zeit im Zuge einer Reaktion auf einen erlebten Erfahrungsschatz zugreifen zu können. Ich habe allerdings sehrwohl die Zeit, meine Vorurteile immer wieder mit der Realität querzuprüfen.

ach ja und fett bin ich imo nicht, allerdings zeitweise sofaverliebt, dumm manchmal, aber ich habe eine hohe soziale Intelligenz.

"Vorurteile sind eine Überlebensstrategie..."
Könnten sie das näher erläutern?

"...ich habe nicht immer die Zeit im Zuge einer Reaktion auf einen erlebten Erfahrungsschatz zugreifen zu können"

Man sollte aber dennoch in der Lage sein sich in die Lage des Anderen versetzen zu können um zu verstehen warum jemand etwas macht.

Aber klar jemanden beschimpfen oder sonstwie abstempeln weil man den Grund für bestimmte Handlungen nicht kennt ist immer noch leichter als sich Gedanken über ein Thema zu machen

Vorurteile sind Überlebensstrategien

Letztens ging ich im Lainzer Tiergarten abends spazieren. Da kam ein halbgrosses Wildschwein grunzend auf mich zu, recht schnell sogar. Da ich auf keinerlei Erfahrungen im Umgang mit Wildschweinen rückgreifen konnte, griff ich auf mein Vorurteil "wilde Tiere, die sich aufgeregt und schnell Menschen nähern sind gefährlich" zurück und sah zu, dass ich davonkam. Natürlich, "überlebt" hätte ich auch wenn ich stehengeblieben wäre, im schlimmsten Fall hätt es mich umgeschmissen, aber ich hielt Flucht aufgrund eines Vorurteiles in diesem Fall als beste Reaktion. Insoferne war ein bestehendes Vorurteil für mich eine gewisse Entscheidungserleichterung in der Zeit, die mir zur Verfügung stand.

das nennt sich Instinkt und nicht Vorurteil

niemand wird dick geboren, weniger essen kann auch jeder. In jedem Vorurteil steckt ein Körnchen Wahrheit. Viele Dicke sind selber schuld an dieser öffentlichen Meinung.

Eher als über die Vorurteile zu schimpfen, ist es anzukreiden, daß es wirklich dicke und faule Menschen gibt. (ja, es gibt auch Raucher, Trinker et.al. aber über die reden wir hier und jetzt nicht)

Dann sagen sie mir mal Hr. Obergscheit, warum meine Freundin am Tag 4000cal fressen kann, ja fressen, sich null bewegt und dabei dünn bleibt? Wird wohl ein Märchen sein...

da gibts genug Gründe - Veranlagung, Schilddrüse usw. ändert sich aber üblicherweise leider ab ca. 30 Jahren. War bei mir auch mal so ;-) jetzt heissts aufpassen und fest sporteln ist aber nicht schwer.

allen Antwortern sei gesagt - mit Fertiggerichten oder 1 x Schweinsbraten pro Woche nimmt man nicht zu. Es kommt immer auf die Menge an. Süßigkeiten hab ich auch als Kind in rauen Mengen verdrückt, das ist halt so.

Selbst wenn man als Kind gemästet wurde, ist man irgendwann mal Erwachsen und selbst verantwortlich über seinen Körper.

Sind alles Ausreden, die ich nicht gelten lasse. Krankheiten oder Zysten u.ä. sind natürlich ausgenommen, eh klar.

mit Fertiggerichten oder 1 x Schweinsbraten pro Woche nimmt man nicht zu. Es kommt immer auf die Menge an. Süßigkeiten hab ich auch als Kind in rauen Mengen verdrückt, das ist halt so

Das interpretiere ich so, dass das Essverhalten alleine keine Rolle spielt, dann liegt es an der fehlenden Bewegung weil ein Fernseher und ein Computer die einfacher Beschäftigungsstrategie ist als mit den eigenen Kindern z.B. einen Radausflug zu machen.

Und daran ist jetzt dass Kind schuld?

Auch wenn dies manchen Eltern nicht Bewußt ist aber als Elternteil hat man eine Vorbildfunktion.
Verhalten sich die Eltern nicht richtig in der Ernährung und hocken ständig vor der Glotze, wird das Kind genauso.

--> Bevor das Kind lernt selbstständig zu denken und nicht nur das tut was die Eltern sagen (abhängig von der Erziehung), verliert es schon massiv an Selbstachtung (hänseleien in der Schule) was zum Teufelskreis wird --> Frustessen

Wie viel sind "viele" Dicke?

Wenn ihre Eltern in Ihrer Kindheit (aufgrund von Zeitmangel in der heutigen Zeit) hauptsächlich Fertiggerichte servieren oder es ein mal pro Woche einen Schweinsbraten gibt und kaum Gemüse, Salat und Obst wären sie vermutlich auch bald dick.

Wie viel Schuld würden sie sich dabei selbst geben?

Zudem soll es tatsächlich Leute geben die aus gesundheitlichen Gründen zunehmen.

Wenn´s dann einmal dick sind und in der Schule deshalb ständig gehänselt werden, würde das wohl kaum zur Steigerung ihres Selbstwertgefühls beitragen.
Die Reaktion darauf fällt dann bei jedem unterschiedlich aus.

Frustfressen --> einfachste Lösung

gesünder ernähren + Sport --> benötigt
unterstützung und Motivation durch die Eltern =
schwierigere Lösung

Worin besteht die Schwierigkeit, wenn Eltern im Supermarkt statt zur Tiefkühlpizza zum Tiefkühlspinat greifen? Das eine braucht 10min im Ofen, das andere 10min in der Mikrowelle.

Schweinsbraten ist auch nicht leichter zuzubereiten als Fisch.

Faule Ausreden sind das, denn es kostet einen nur die Entscheidung, aber keinen einzigen Handgriff mehr.

tja, aber ab 20 wird man sein spiegelbild ja wohl erkennen und hoffentlich intelligent genug sein zu wissen, was zu tun ist.

denn wenn man schon sowas nicht schafft, wie soll man dann überhaupt mit dem leben zurechtkommen? immer anderen die schuld geben?

dicke Leute erkennen auch schon in jungen Jahren ihr Spiegelbild

Theoretisch sollten sich solche Leute mit wenig oder nicht vorhandenem Selbstwertgefühl vom Seelenklempner helfen lassen.

Jetzt sagen´s einmal jemandem ohne Selbstwertgefühl das er/sie zum Psychiater gehen soll ohne dass dem das unangenehm ist, weil man Leute die zum Psychiater gehen auch wieder oft als dumm bezeichnet.

Es hapert also kaum an Intelligenz um zu erkennen was zu tun wäre, sondern daran dass man sich für etwas schämt wofür man manchmal nichts kann.

Wenn dann geistig zurück gebliebene auf einen zeigen und blöd reden und / oder auslachen, ist das nicht sonderlich hilfreich.
Somit ist meiner Meinung nach jeder Schuld der sich so daneben benimmt.

Ich habe übrigens noch nie einen Dicken erlebt der anderen dafür die Schuld gibt

Ich bin zwar kein Verteidiger der Dicken,...

...aber Sie liegen da definitiv falsch. Es gibt sehr wohl "dick geborene" auch gibt es genug kleine Kinder, die von ihren Eltern gemästet und falsch erzogen werden. Wobei es davon aber heutzutage deutlich mehr gibt, als noch vor ein paar Jahrzehnten.

Dicke mit schlechten Startbedingungen gibt es also ganz bestimmt.

Also, tut mir leid,

aber bei den Übergewichtigen, die ich kenne, ist dieses "Fehlverhalten" durchaus vorhanden.

...alle körperlichen Krankheiten haben ein Fehlverhalten...

...als Ursache, da Krankheiten des Körpers Folgeerscheinung von nicht bearbeiteten seelischen Problemen/krankhaften Denkmusten (vererbt oder angezüchtet) sind.

Unser Denken (Einstellung) ist der Auslöser für gesund/krank und was wir an unsere Kinder genetisch vererben. Die Quantenphysik hat das bewiesen. Hat sehr viel mit dem Gesetz der Resonanz zu tun.

Aber der Überdrüber-hammer (die gute Nachricht :-):
1) Wir werden nicht zufällig krank
2) Krankheiten, die ein Mensch (auch vererbt) bekommen hat, können, wenn als Hilfeschrei des Körpers akzeptiert, und die Ursache gefunden (krankes Denkmuster), aufgelöst/geheilt werden!

Teils, teils.. Menschen, die z.B. an einer Schilddrüsenunterfunktion leiden, können sehr wohl an Gewicht zunehmen, auch wenn sie nicht viel essen; während jene mit einer Schilddrüsenüberfunktion oftmals fressen können wie die.. Es gibt Menschen die, sobald sie größere Mengen gegessen haben, einfach umfallen und schlafen müssen. Weitere Begleiterscheinungen sind Müdigkeit, Demotivation etc. Hier wäre eine gute und allgemeine Aufklärung angebracht, und dass die Leute zum Arzt gehen. Leider sind die meisten Endokrinologen in Österreich Wahlärzte, deren Rechnung die Kasse nicht übernimmt, so dass entweder der Hausarzt bleibt oder ein Krankenhaus, wobei besonders beim Letzteren die Beratung nicht unbedingt die Beste ist.

... ich bin auch vorsichtig mit Vorurteilen ...

... denn ich habe das Problem, dass ich dünn (zart) bin und trotzdem oft sehr erschöpft, müde, kurzatmig ...
... es ist teilweise gesundheitlich bedingt - Eisenmangel.
Um diesen zu bekämpfen, muss man täglich Eisentabletten nehmen, die sich wiederum auf den Magen schlagen, was bei mir zur Folge hatte, dass ich appetitlos wurde und untergewichtig und noch schwächer = fauler (weil einfach jede Arbeit und Bewegung doppelt anstrengend und ermüdend war)

Ich kenne dicke, mollige Menschen, die weitaus mehr Energie und Arbeitskraft entwickeln als ich ;-)

Die Geschichte mit der "Schilddrüsenunterfunktion" ist schon alt...

... und stimmt im Zusammenhang mit dick sein/werden nicht!

Selten so einen Schw.chsinn gelesen, bei einigen Mitmenschen stimmt es aber, nicht bei allen, so einfach ist das. Aber wenn man einen GU von 1200 hat, lächerlich, nimmt man umso schneller zu - manche sind eben in der glücklichen Lage besser zu verbrennen, ist leider so.

"Selten so einen Schw.chsinn gelesen"?


habe ne unterfunktion und trotzdem einen sehr schnellen stoffwechsel. außerdem kann man da essen auch mit unterfunktion steuern. dicke sind in 99% der fälle einfach willensschwach und zügellos.

Bei einer Unterfunktion hat man keinen schnellen Stoffwechsel Hr. Gscheit, diesen hat man bei einer Überfunktion! Was ihnen jeder Anfänger im Medizinstudium bestätigen wird.

...dann ist auch Ihr Wille sehr mangelhaft, da

...diese Ihre Drüse nicht optimal arbeitet!

Übergewicht ist einen Krankheit, sowie wenn eine Schilddrüse nicht optimal funktioniert!

naja das stimmt ja auch das mit dem fehlverhalten

"Sieht man Übergewichtige, verbindet man mit ihnen sofort ein Fehlverhalten"

dabei sind doch nur die gene schuld und sonst rein gar nichts! wenn man zu viel frisst hat man das schlechte futterverwertegen, vielleicht auch noch das unfairer heisshungergen und wenn man keinen sport macht dann hat man das couchpotatoegen, da kann doch der mensch nichts dafür, wann sieht man das endlich ein?!?!?!ß1ß1 *mampf*

...spricht Ihr Arzt mit Ihnen so, wenn Sie zu ihm...

...wegen zb. Halsschmerzen oder einer chronischen Krankheit gehen?

Wenn ja, verklagen!

Wenn nicht, gehen Sie zu irgendeinem Psychologen, der am aktuellen Stand ist, Quantenphysiker (die sind sicher schwer zu finden) oder Mentaltrainer und lassen Sie sich das mit dem Übergewicht (ach was solls...auch gleich das mit dem Zusammenspiel Seele/körperl. Krankheiten, wenns eh schon da sind) erklären.

Wenn Sie dann auch noch den Mut haben, ehrlich über Ihre neu-gewonnen Kenntnisse zu posten, lade ich Sie zu Essen ein! ;-)

Alles Quatsch, das sind nur die Drüsen.

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