Welt-Asthma-Tag

Allergien können auch im Alter entstehen

28. April 2010, 10:59
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    foto: ap/daniel roland

    Bei allergieverdächtigen Symptomen wie Niesanfällen, tränenden und juckenden Augen oder wiederkehrenden Hustenanfällen sollte sofort eine Allergieabklärung durchgeführt werden.

Jeder vierte Österreicher ist allergisch - Immer mehr Senioren sind betroffen

Wien - 25 Prozent der Österreicher leiden an einer Allergie, die häufig zu Asthma bronchiale führt. Die Tendenz ist steigend - zunehmend auch bei Senioren über 65 Jahren, die ein viermal höheres Risiko haben, an Asthma zu sterben, als 35- bis 65-Jährige. Hohe Bedeutung haben Früherkennung und rasche Therapie, um die Betroffenen vor einer raschen Reduktion der Lungenfunktion zu schützen, hieß es jetzt vonseiten der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖPG) aus Anlass des bevorstehenden Welt-Asthma-Tages am 4. Mai.

Asthma ist eine entzündliche Erkrankung der Bronchien, die mit einer gesteigerten Empfindlichkeit der Atemwege einhergeht. Zahlreiche Reize können zu einer Verengung der Bronchien führen, die durch Medikamente oder spontan wieder abklingt. Hauptsymptome sind anfallsweise auftretende Atemnot, Husten und Auswurf von zähem, glasigem Schleim. Das Ausatmen ist erschwert, die Beschwerden treten verstärkt in der Nacht auf. Betroffen sind zumindest fünf Prozent der Bevölkerung

Allergien und Asthma im Alter

Wurden bisher mit Allergien und Asthma bronchiale vorwiegend junge Leute assoziiert, weiß man heute, dass "Menschen auch erst im Alter zu Allergikern werden können", erläuterte der Wiener Experte Felix Wantke, Oberarzt an der 2. Internen Abteilung im Wilhelminenspital in Wien und Leiter des Arbeitskreises "Allergie und Inflammation" der ÖGP.

Im Zeitraum von 1997 bis 2007 stieg die Anzahl der über 65- Jährigen mit Allergie stetig von 1,7 auf 3,5 Prozent. "Auch Asthma bronchiale stellt für Senioren ein Problem dar. Amerikanische Untersuchungen zeigen, dass die Sterblichkeit an Asthma bei Senioren über 65 Jahre um den Faktor 4 gegenüber 35 bis 65 Jährigen erhöht ist." Und: "Erschwerend kommt hinzu, dass ältere Menschen Atemnot weit weniger spüren als junge Menschen und somit später zum Arzt gehen."

Frühe Diagnose verbessert Lungenfunktion

Bei allergieverdächtigen Symptomen wie Niesanfällen, tränenden und juckenden Augen oder wiederkehrenden Hustenanfällen sollte sofort eine Allergieabklärung durchgeführt werden. Bei hustenden Patienten - insbesondere nachts - gehört auch die Lungenfunktion zur Standarddiagnostik. Denn nur wenn Asthma bronchiale früh erkannt wird, kann noch eine 30 bis 40-prozentige Verbesserung der Lungenfunktion erreicht werden. Setzt die Therapie erst nach zwei bis fünf Jahren ein, ist nur mehr eine Verbesserung um fünf bis zehn Prozent möglich.

Asthma hat zu 70 Prozent allergische Ursachen. Insbesondere Menschen, die auf ganzjährige Allergene wie Katze oder Hausstaubmilbe sensibilisiert sind, entwickeln ein Asthma bronchiale. "Dazu kommt", so Wantke, " dass Allergien den ganzen Körper betreffen. So kann der - vermeintlich harmlose - Heuschnupfen in bis zu 40 Prozent zu Asthma bronchiale führen." (APA)

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liegt wohl daran, dass die moderne medizin nicht nur daran interessiert ist, babys immunsystem zu stören, sondern auch bei älteren menschen immer wieder eingreift.

klar, dass die allergien dann steigen.

Erzsébet Lucas
00
14.6.2010, 08:41
wovon faselst du?

a b1
00
31.3.2011, 17:02
Er spricht davon

dass die dauernden Medikationen und Impfungen das Immunsystem schwächen und daher allergieauslösend sind.

Bei den Kindern sagt man "nicht ohne Schmutz aufwachsen", um das Immunsystem zu stärken. Aber jede Erkältung wird mit Chemie niedergebombt, damit das Immunsystem ja nichts zu tun hat.

Fred Tirol
 
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29.4.2010, 09:01
Medizinische Allergieabklärung ist Glückssache

Wenn man bedenkt das unser Immunsystem ca. 6.000.000 Eiweißverbindungen erkennt und gegen jede Einzelne eine Überreaktion (Allergie) initiieren kann, dann sieht jeder das bei einer herkömmlichen staatsmedizinschen "Abklärung" mal ganz leicht 5.999.950 Eiweißverbindungen einfach mal nicht erkannt werden können. Dann kommt die (falsche) Diagnose:"Keine Allergie".Zum "Glück" sucht sich die Seele meistens immer die selben "einfachen" Botschaften (in diesem Fall die Allergene) damit der Mensch hinschaut und daraus lernt was in seinem Leben denn gerade nicht so läuft wie sich die Seele sich das wünscht. Denn jede Störung (Allergie) oder Krankheit ist eine Botschaft der Seele, die eben im lauten Alltag in ihren feinen Botschaften oft überhört wird

Erzsébet Lucas
00
14.6.2010, 08:40
Was für ein Quargel.

Diese schwurbeligen Hypothesen wurden längst auch schon in seriösen wissenschaftlichen Studien untersucht und NIE konnte ein Zusammenhang festgestellt werden.

Überdies ist es auch eine extrem zynische Sichtweise: wärst du Dolm halt mal glücklicher, energischer, etc. gewesen, wärst jetzt nicht krank!

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