Vulkanaschen-Folge

Geschätzte Schäden bei rund 2,5 Milliarden

27. April 2010, 18:48

Laut EU-Verkehrskommissar sind auch Verluste abseits der Fluglinien enthalten - die Zahlen sind mit Vorsicht zu genießen

Brüssel - EU-Verkehrskommissar Siim Kallas hat die Verluste für den Flugverkehr angesichts der Auswirkungen der Vulkanasche auf "1,5 bis 2,5 Mrd. Euro" geschätzt. In diesen Kosten seien auch Folgeschäden enthalten, trotzdem mahnte Kallas am Dienstag in Brüssel zu "Vorsicht".

Die Schätzungen stünden teilweise auf "wackeligem Grund". Berücksichtigt seien auch jene Zahlen, die die Reiseveranstalter geliefert hätten und nicht nur die die Verluste für die verschiedenen Luftlinien "in engerem Sinn".

Angesprochen auf allfällige Staatshilfen verwies Callas darauf dass dies in erster Linie in den Händen der einzelnen EU-Staaten liege. Die Kommission nehme dann eine Evaluierung solcher Anfragen um Staatsbeihilfe vor. Dabei werde man "sicherstellen, dass das fair gestaltet" werde. Es handle sich nicht um einen "Zauberstab", es würden "nicht Säcke voller Geld darauf warten, ausgegeben zu werden", so der Kommissar.

Für "europäische Krisenplanung"

EU-Verkehrskommissar Siim Kallas erklärte, er habe ein Maßnahmenpaket vorgeschlagen, das dem Luftverkehr helfen solle, die Krise zu überwinden. Dabei gehe es auch um zeitlich beschränkte Maßnahmen. Ferner unterstrich Kallas die "Flexibilität bei der Anwendung der EU-Regeln, um den Druck der EU auf die Luftfahrtgesellschaften zurückzufahren".

Was die zeitlich beschränkten Maßnahmen betrifft, nannte Kallas eine Aufhebung der Einschränkung von Nachtflügen, um die gestrandeten Passagieren so rasch wie möglich wieder nach Hause bringen zu können. Auch für den Frachtverkehr sei dies wichtig. Außerdem sei es vorstellbar, bei Fluggesellschaften mit kurzfristig budgetären Problemen von der Einhebung gewisser Abgaben wie für Flugkontrolle abzusehen.

Kallas betonte auch die Notwendigkeit der Umsetzung eines einheitlichen europäischen Luftraums. Hier müsste man rascher vorankommen. Er hoffe, dass bei der außerordentlichen Tagung der EU-Verkehrsminister am 4. Mai entsprechende Schritte in Gang gesetzt werden können. "Eine europäische Krisenplanung" müsse angedacht werden.

Was die Passagierrechte betrifft, seien diese EU-weit umzusetzen. Konkret befragt, ob es Luftlinien gebe, die sich geweigert hätten, Passagierrechte einzuhalten, sagte der Kommissar, bisher habe er keine Informationen, die darauf hindeuteten, dass Regeln seitens der Luftlinien nicht befolgt würden. Natürlich werde die Kommission hier soviel Druck wie nötig ausüben. (APA)

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11 Postings
Clemens Schwarz
00
18.6.2010, 19:37
es ist kein schaden geschehen. ich glaube sogar, dass in dieser

zeit mehr umgesetzt wurde.

Bus Zug Taxi Autovermietung Hotel...

Die Wirtschaft hat gut daran verdient, nur die Airlines haben ein Einbusse erlebt.

imir
00
28.4.2010, 06:00

Das sind ja nicht einmal 0,01 Grasser.

Lang lebe Gilles Peterson
00
27.4.2010, 23:25
Wann verklagt

endlich einer den lieben Herrgott ???
Was der andauernd aufführt do,dei uns herunten.

schon eher blunzenfett im kornfeld
00
27.4.2010, 19:30

auch ich habe meine hagelschadenversicherung bereits gekündigt :-)

locken
00
27.4.2010, 18:05
Kein Steuergeld ,wenn man um 29€ nach London fliegen kann,sondern Kerosinsteuer einführen !

Neid loser
00
27.4.2010, 15:58

Pöser Vulkan! Pöser!
Auf den Poden mit ihm!

Otto Normal Erzeuger
00
27.4.2010, 15:24

!keine-staatshilfen-fuer-fluglinien! nie und nimmer, flugbenzin wird ab jetzt ver(s)teuert, keine flugtickets mehr billiger als bahntickets und keine kurzstrecken mehr!

Queen of Sheba
 
00
27.4.2010, 15:05
Wann kommt der Schadensersatz bei Wintersperren ?

thebetterfuture
00
27.4.2010, 14:04
Die Einsparungen liegen bei >2,5 Mrd€ !!!

Endlich kommt Bewegung in die einheitliche Luftraumkontrolle und Flexibilisierung der Transportlogistik, weg von nationalistischen Gedanken!

Gepaart mit Umdenken in Notsituationen werden die Einsparungen, Erhöhung der Sicherheit (nicht zuletzt Entlastung der Luftraumkontrolle), Abschaffung von Flügen unter 250km, Flexibilität der Airlines in Krisenfällen bei weitem die Kosten übersteigen.

In diesem Sinne bloß keine "Geldgeschenke" an die Airlines, sondern vernünftiges Handeln.

Anton Friesl
11
27.4.2010, 13:55
Es war nur ein unsichtbares Gespenst.,.

So leicht kann man Lemminge in die Irre führen.

Remember that ash cloud? It didn't exist, says new evidence

http://tinyurl.com/26wlut8

Evidence has emerged that the maximum density of the ash was only about 1/20 of the limit that scientists, the Government, and aircraft and engine manufacturers have now decided is safe.

cannery row
00
27.4.2010, 13:53
am besten

sofort den vulkan verklagen!

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