Seit 2000

Unfallrisiko beim Radfahren um 47 Prozent gesunken

27. April 2010, 11:08
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    foto: standard/fischer

    Laut VCÖ ist das Unfallrisiko beim Radfahren seit 2000 um 47 Prozent gesunken.

Grund: Mehr Radfahrstreifen in den Städten - Radwege entlang von Freilandstraßen

 Das Unfallrisiko beim Radfahren ist laut einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) seit dem Jahr 2000 um 47 Prozent gesunken. Das tödliche Unfallrisiko ging um 62 Prozent zurück. Obwohl im Vorjahr um 800 Millionen Kilometer mehr mit dem Rad gefahren wurde als im Jahr 2000, gab es um 524 Radunfälle weniger. Die VCÖ-Studie zeigt, dass die Verkehrssicherheit beim Radfahren in Österreich noch mehr erhöht werden kann.

Die Ergebnisse der Studie im Detail: Im Vorjahr passierten pro 100 Millionen Radkilometer 313 Radfahrunfälle, im Jahr 2000 waren es 588, im Jahr 2002 sogar 609. Seither ist die Zahl der Unfälle kontinuierlich gesunken, während immer mehr mit dem Fahrrad gefahren wird. "Was international in vielen Städten und Ländern in der Vergangenheit zu beobachten war, bewahrheitet sich nun auch in Österreich. Je mehr Menschen Rad fahren, umso sicherer wird das Radfahren", sagte VCÖ-Experte Martin Blum.

Die Studie zeigt, dass die Verkehrssicherheit beim Radfahren noch deutlich erhöht werden kann. Dazu gehören unfallvermeidende Maßnahmen, wie etwa mehr Platz zum Radfahren in den Städten, mehr Tempo 30 Zonen im Ortsgebiet sowie Radwege entlang von Freilandstraßen. Der VCÖ forderte zudem die Aufnahme eines Rücksichtnahmegebot in die Straßenverkehrsordnung sowie die Abschaffung der Radwegbenützungspflicht. (APA)

Kommentar posten
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fischer heimo
62
VCOe = Vereinigte Clowns Oesterreichs

mediocrity
02
21.6.2010, 22:18
Wenn man nur den VCÖ lächerlich macht...

...weil einem keine sachliche Kritik einfällt, dann zeigt dass das an den Argumenten des VCÖ einiges dran ist. Aber dem benzinfressenden Durchschnittsösterreicher stehen die Raserlobbys ÖAMTC und ARBÖ natürlich näher.

Killa vomBilla
31
Bist gemein

Irgendwo müssen die Leut ja hin die nix können
und so recht fadenscheinige Studien in auftrag geben.

immer schön freundlich
13

begegnung: radfahrer möchte autofahrer ausweichen.
dahinter kommenes auto hupt den radfahrer nieder, mit dem kommentar "ich bin selber radfahrer, was sie machen ist gefährlich".

gefährlich wird es, wenn ein autofahrer das sagt, der sich am radfahrer vorbeizwicken will (zwischen radfahrer und gegenverkehr), bei zu wenig mindestabstand.

es wäre eine ideale welt, würden autofahrer den mindestabstand zu radfahrern einhalten. dann müssten sie nicht eine notbremsung einlegen, wenn der radfahrer um 30cm nach links oder rechts einem plötzlichem hindernis ausweichen muss (fahrertüre, abbiegen ohne blinker etc).

whei
00
25.6.2010, 05:10
Sowas ähnliches hab ich gestern erlebt

Ein Autofahrer überholt mich furchtbar knapp, nachdem er mich niedergehuppt und gedrängelt hat und ich auch schon einmal demonstrativ stehen geblieben bin um ihn zu fragen, ob er deppert is. Dachte mir vielleicht überholt er mich dann nicht in in der Einbahn neben der Baustelle. Falsch gedacht, verliere dann das Gleichgewicht, muss mich mit dem Fuß abstoßen (sonst wär ich gegen das Auto gefallen) stürze dann erst Recht und dann beschwert sich der Autofahrer, dass er einen Kratzer im Lack hat. Mir ist zum Glück nix passiert, aber das hätte auch anders ausgehen können. Dann wars mir zu blöd und ich hab die Polizei gerufen. Das erste Mal im Straßenverkehr, das ich die Polizei für was gebraucht hab.

meinrad
00

es gibt ja sogar leut, die sich aufregen, daß man kein handzeichen gegeben hat, bevor man einem plötzlich auftauchenden hindernis um 30 cm ausgewichen ist.

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33
30.4.2010, 22:23

Heute in der Beheimgasse: Ich bleibe am Ende der Straße vor einem Stopp-Schild stehen, worauf mich ein Radfahrer anpöbelt, weil er dadurch nicht an mir vorbeikommt, gegen die Einbahn wohlgemerkt, in der - vermutlich aufgrund der Straßenbreite - kein Radgegenverkehr erlaubt ist.
Er ist dann wutschnaubend über den Gehsteig weitergefahren...

¤
15

In der Beheimgasse ist (zumindest auf dem Stück das ich kenne) Radfahren gegen die Einbahn sehr wohl freigegeben. Vermutlich sind sie am Radstreifen gestanden, und haben damit den Radfahrer am weiterfahren gehindert. Da sehe ich das Verhalten vom Radfahrer durchaus als gerechtfertigt.

Falls sie anderer Meinung sind: Blockieren sie doch einmal auf einer normalen Strassen einfach so zum Spass die gegenüberliegende Fahrspur. Indem sie z.B. auf die linke Spur wechseln bevor sie irgendwo einbiegen. Würd mich wundern, wenn da die Autofahrer friedlich reagieren.

Gerhard Polak
70
25.5.2010, 21:38
Der Radfahrstreifen ist keine Erbpacht

Mehrzweckstreifen dürfen von Kraftfahrzeugen befahren werden, wenn RadfahrerInnen weder gefährdet noch behindert werden; StVO § 8 (4). Dass Stopptafeln und AMpeln für Radfahrer oft und oft in die Kategorie jööö: bunt! fallen ist leider traurige Realität.

Und zum pampigen am Gehsteig (=an der Kreuzung nur Gehweg) weiter fahren: Radfahranlagen müssen von Radfahrern benützt werden. Dazu zählen Radfahrstreifen, Mehrzweckstreifen, Radweg, Geh- und Radweg oder eine Radfahrerüberfahrt; StVO § 2 (11b) und § 68 (1).

¤
06
25.5.2010, 21:40

Aus meinem Post: "und haben damit den Radfahrer am weiterfahren gehindert"

Aus ihrem Post: "wenn RadfahrerInnen weder gefährdet noch behindert werden"

Fällt ihnen was auf?

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00

Ich spreche von der Beheimgasse zw. Bergsteiggasse und Syringgasse. Dort ist es eben NICHT mehr erlaubt.
Von der Martinstraße bis zum Engelmann darf man noch gegen die Einbahn fahren, weiter aber aus gutem Grund nicht. Und eben das ist vielen Radlern aber wurscht.

Von mir aus sollen sie auch, wenn sie wollen, weiterfahren, aber bitte nicht mich anschnauzen wenn ich mich regelkonform verhalte.

josef nudlsuppn
00
31.5.2010, 20:52

die ganze anschnauzerei und fingerzeigerei hat prinzipiell nichts verloren im verkehr... eigentlich allgemein nirgends...

Parkschwein
20
18.6.2010, 19:13

ich zeig lieber die zunge oder die lange nase, ist das OK?

josef nudlsuppn
00
18.6.2010, 20:37

zunge is ok...

aber die lange nase hat ja auch wieder die finger inkludiert, das geht mal gar net.

¤
00

Wie gesagt. Ich mache meistens eher die gegenteilige Erfahrung. Angefangen von Autofahrern die unabsichtlich beim Abbiegen den gesamten Radstreifen blockieren, bis zu Autofahrern die nicht erkennen das ich als Radfahrer gegen die Einbahn fahren darf (weil es z.B. eine Wohnstrasse ist und nicht explizit freigegeben), die mir dann als Reaktion darauf absichtlich den Weg verstellen und mich anschreien, dass ich woanders fahren soll.

human ic
40

hasts schon deiner mama erzählt ?

josef nudlsuppn
02
31.5.2010, 20:53

unnoetiger...

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02

Ich wüsste nicht, was dich das angeht...

friedrich wilhelm voigt
12
glaub ich ihnen sofort

ist aber auch keine spezifische radfahrereigenschaft. denk nur an die zahlreichen autofahrer, die sich drüber aufregen, wenn jemand mit 130 in der linken spur fährt und sie daran hindert, unerlaubterweise 160 zu fahren.

Wieviel ist das in Schilling?
31
27.5.2010, 13:14

Leider fahren viele mit 130, oder deutlich weniger in der linken spur, wenn die rechte spur frei ist, was den überholenden behindert und zum rechts überholen verleiten kann. Diese leute (gemeint sind die linksschleicher)sollten aus dem Verkehr gezogen werden.

ps: bin auf autobahnen ein 120km/h fahrer, da ich meinem auto und meiner geldbörse mehr nicht zumuten möchte. und wenn von hinten einer mit 180 kommt, dann setze ich zu meinem überholvorgang erst dann an, wenn der schnelle vorbei ist. habe schließlich einen rückspiegel und kann abschätzen, ob ich noch am zu überholenden fahrzeug vorbeikomme, ohne jemand anderen zu behindern.

living reef
77
29.4.2010, 16:58
immer wniger fahrradunfälle

sind kein wunder, weil immer mehr midlifecrisisgeschüttelte möchtegernradrennfahrende sich einen dreck darum kümmern, dass sie am gesteig fahrend nicht selten fußgehende menschen gefährden. es ist eine zumutung als fußgeherIn am gehsteig von solchen - nicht selten präpotenten und infantilen - typen "weggeklingelt" zu werden, so überhaupt eine fahrradglocke am rad befindlich ist. sie haben ja immer soooo viel angst vor den bösen autofahrerInnen, dabei sind sie selber möglicherweise so rücksichtslos, wenn sie am gehsteig fahren. wer sich nicht imstande fühlt, der stvo gemäß am straßenverkehr teilzunehmen soll es gefälligst bleiben lassen.

josef nudlsuppn
00
31.5.2010, 20:55

selektive wahrnehmung, vermischt mit dem glauben, dass wenn man gegen was anderes schimpft das eigene fehlverhalten weniger schlimm angekreidet wird...

wenn sie ein jugendlicher waeren... waers ok, nur sind sies wahrscheinlich nicht...

Taji Soron
51
29.4.2010, 18:29

Sie sollten nicht darauf vergessen, Ihre Medikamente regelmäßig einzunehmen...

pascale
21
Meine Nachbarin wurde am Gehsteig

von einem Radfahrer niedergefahren. Ein Schädel-Hirn-Trauma und eine Fraktur des Unterarmes waren die schmerzlichen Folgen. Nach einer OP und 5 Wochen Spitalsaufenhalt muss sie nun regelmäßig Medikamente einnehmen...

Naschgul
00
30.4.2010, 00:03

Wieso, stimmt doch, was living reef schreibt... zumindest was die Rücksichtslosigkeit der am Gehsteig Radelnden angeht. Ob mehr Gehsteigradler weniger Unfälle bedeuten, würde ich mich nicht zu behaupten trauen.

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