Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Bild: Fotomontage
Längst werden noch nicht alle Möglichkeiten des Milliardenmarkts rund um Videospiele genutzt. Stichwort Ingame-Advertising: Der Werbung in Computerspielen wird seit Jahren eine große Zukunft vorhergesagt. Sie ist zwar durchaus ein stark wachsender Markt, angesichts des Booms virtueller Welten bleibt das Geschäftsfeld dennoch hinter ihren Möglichkeiten.
Microsoft-Tochter Massive Incorporated, neben IGA Worldwide eine der großen Agenturen, die Werbung weltweit in Blockbuster- Games einspeisen, wirbt mit dem Anstieg der Bekanntheit der beworbenen Marke von mehr als 60 Prozent unter Spielern. Die Werber setzen auch darauf, dass Gamer die virtuellen Welten als authentischer empfinden, wenn sich darin aktuelle Werbung wiederfindet.
"viel Spielraum nach oben"
Alfred Hofer, Marketing-Chef des österreichischen Spiele-Publishers und Anbieters von Ingame- Advertising, Greentube, sieht bei Werbung in Videospielen jedenfalls noch "viel Spielraum nach oben". Die Werbeform werde zumeist aus den Online-Budgets der Werbekunden bestritten, die "Online Spendings" machen in Österreich gerade einmal fünf Prozent aus, in Großbritannien bereits 30 Prozent, erklärt Hofer im Standard-Gespräch.
Das Besondere an Greentube: Das Unternehmen fertigt die Spiele, in denen sie werben, gleich selbst an. Zur kommenden Fußball-WM in Südafrika wird etwa wieder eine Neuauflage der "Football Challenge" gestartet. Wettanbieter, Mobilfunker und Biersorten werden in dem kostenlosen Spiel werben. Im konkreten Fall läuft das Geschäft in Österreich laut Hofer noch etwas schaumgebremst, was daran liegen mag, dass die heimische Nationalelf nicht in Südafrika mit dabei ist.
Genaue Messung
Die "Ski Challenge", das erste derartige Produkt Greentubes, wird in der Alpenrepublik viel besser angenommen. Ein großer Vorteil der selbstgemachten Spiele ist die bessere Kontrolle des Werbeerfolges: Bei Greentube ist man stolz auf ein Programm, das genau messen kann, wie lange ein Logo in einer durchschnittlichen Größe sichtbar ist.
Zwar drückt auch in dieser Branche die Krise auf die Umsätze. Greentube erwartet sich trotzdem ein Wachstum von 25 bis 50 Prozent pro Jahr im eigenen Ingame-Advertising-Geschäft.
Nische
Noch sind vor allem große Marken im Rahmen ihrer Imagekampagnen vertreten. Künftig werde sich die Zielgruppe auch auf Nischen herunterbrechen, ist Hofer überzeugt. Bis die Pizzeria ums Eck zu dieser Werbeform greift, um Kunden in Videospielen zu erreichen, sei es aber noch ein weiter Weg. (pum, DER STANDARD/Printausgabe, 27.4.2010)
Neue Konsole lässt sich komplett per Sprache steuern und soll noch 2013 erscheinen
Video und Screenshots zeigen die düstere Atmosphäre des Spiels
Der GameStandard übertrug die Pressekonferenz aus Redmond live in HD - Die Wiederholung jetzt ansehen
Das japanische Unternehmen stellt ein Video mit Details zur neuen Konsole online
Evolution Studios Rennspiel lässt selbst "Gran Turismo 6" alt aussehen
Einige exklusive Titel und eine starke Unterstützung der Dritthersteller werden erwartet
Die neue Konsole von Microsoft soll dem technologischen Wandel und mobilen Plattformen gewachsen sein
Hersteller beansprucht Werbeeinnahmen durch User-Videos von Nintendo-Games für sich
Geopolitik zum Spielen lehrt Konsequenzen von Krieg und ökosozialer Marktwirtschaft
Sony sichert sich die Veröffentlichungsrechte - Produzenten von "Iron Man" und "Despicable Me" an Bord
Können Bonusinhalte, Rabatte die Ungewissheit über einen Fehlkauf aufwiegen? Und was haben Hersteller davon?
Googles Pendant zu Apples Game Center wird auf mehreren Plattformen nutzbar sein
Entwickler zeigen erstmals PS4-Version und erklären die Neuerungen
Entwickler erklären, was hinter dem spektakulären Starttitel der PS4 steht
Hersteller hofft, Talente von der Konkurrenz abwerben zu können
Konzern konzentriert sich anstelle dessen auf Sonys und Microsofts neue Konsolen
Leistungsstarke Hardware, offene Plattform und Games-Streaming locken
Die Abrechnung mit dem "amerikanischen Traum" ist in 8 Bit noch eine Spur plakativer als auf der Leinwand
Herausgeber reduziert Jahresverlust und verspricht große Games für die nahe Zukunft
EA-Gebrauchtspiele lassen sich künftig auch im Mehrspielermodus gebührenfrei zocken
jetzt haben wir den Mist in den Spielen auch noch.
Als wäre das nicht genug Augenkrebs:
http://plakatooe.wordpress.com/
Ich stell mir grad vor, wie mitten am virtuellen Schlachtfeld plötzlich der Typ vom zweiten Bildungsweg zu labern beginnt:
http://www.youtube.com/watch?v=-... tube_gdata
http://www.youtube.com/watch?v=m... tube_gdata
Hab das ohne Ton gesehen. Also gebt mir keine Schuld, wenn's mit Ton noch schlimmer ist.
wie bei der skichallenge stört es nicht wirklich. der spielfluss/gameplay darf nicht beeinträchtigt werden. vor allem bei spielen wie gta fällt es kaum auf, wenn in den fernsehern, plakaten oä werbung (für reale produkte) gemacht wird.
Sogar bei Schlacht von Salamis gab es Werbung für "Der weiße Riese wäscht weißer als weiß" auf den Segeln der Schiffe!
Das Product Placing auf den Schilden der römischen Armee (besonders wirksam beim Schildkrötenpanzer) ist auch legendär.
Und die Tipis der Indianer in Amerika. Da kriegt man richtig Lust darauf, Buntstifte zu kaufen.
Unter "authentischer" stell ich mir was anderes vor. Das funktioniert vielleicht in Spielen, die in der Jetztzeit angesiedelt sind. Aber auf keinen Fall in historischen Szenarien. Und auch bei Zukunftsspielen muss man da sehr vorsichtig sein, dass dort Werbung nicht den Spielcharakter zerstört.
Welche Werbung soll es nur in Spielen mit Fantasyszenarion geben? DAS stelle ich mir lustig vor. Dazu passen ja nur authentische Hersteller und Händler, wie zB aus der mittelalterlichen und keltischen Szene ;-)
aber die spiel dauer wird länger. immerhin muss man ständig um kleine banner herumlaufen, oder sie wegballern, damit man weiter kann...
so nebenbei würde ich es gut finden wenn pharmakonzerne RE-Zomies als werbeträger kaufen würden :)
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.