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Wien - Um zwölf Prozent hatte sich das Jobangebot für IT-Fachpersonal im letzten Quartal des Vorjahres reduziert, um zwölf Prozent hat es laut aktuellem it-indikator1 im ersten Quartal dieses Jahres wieder zugelegt. "Ob das schon wieder der konjunkturelle Gegenhang nach durchschrittener Talsohle ist, wird sich zeigen," will Personalberater Robert Fitzthum in einer Aussendung keinen verfrühten Optimismus aufkommen lassen.
Der Gesamttrend
Immerhin hat die globale Krise der letzten beiden Jahre auch am heimischen IT-Sektor knapp ein Drittel des Jobangebotes gekostet. Nachdem das Angebot nach der "dot.com-Krise" 2002 bis 2008 - mit einer leichten Delle im Jahr 2007 - konstant gewachsen und sich mehr als verdreifacht hatte, ist die Zahl der aus-geschriebenen Stellen binnen eines Jahres um gut 30 Prozent von 19.488 (2008) auf 13.448 (2009) eingebrochen.
Das offenbart auch der Jahresvergleich (-19 Prozent) des soeben abgelaufenen 1. Quartals mit dem damals noch starken Jahresbeginn 2009. Duster präsentiert sich die Bilanz vor allem für Vertriebler/-innen (-65 Prozent), IT-Leiter/-innen (-52 Prozent), SAP-Fachleute und Systembetreuer/-innen (je -31 Prozent) sowie Spezialist/-innen für Datenbanken (-25%). Ein leichtes Wachstum gegen den Markttrend im Jahresvergleich können Software-Entwickler/-innen (+4 Prozent) sowie Fachleute für Support und Netzwerk (je +3 Prozent) vorweisen.
Der aktuelle Quartalstrend
Es sind die beiden größten Job-Segmente, die von der jüngsten Belebung des Marktes auch am meisten profitiert haben: Software-Entwick-ler/-innen (+26 Prozent Angebote, 36 Prozent Marktanteil) und Support-Fachleute (+25 Prozent, 16 Prozent Marktanteil). Ebenfalls im Aufwind: Netzwerk-Techniker/-innen (+23 Prozent), endlich auch wieder - nach mehr als halbiertem Angebot von 2008 auf 2009 - Vertriebler/-innen (+12 Prozent), IT-Projektmanager/-innen (+7 Prozent) und SAP-Fachleute (+7 Prozent). Einen nach wie vor rückläufigen Markt fanden Systembetreuer/-innen (-17 Prozent), Spezialisten/-innen für Datenbanken (-7 Prozent) und IT-Leiter/-innen (-28 Prozent) vor.
Silberstreif(en) am Horizont? Positiv sieht Fitzthum den jüngsten Anstieg der Nachfrage nach Softwareentwicklern und Netzwerkern: "Das lässt sich als deutlicher Hinweis werten, dass wieder vermehrt Projekte in Angriff genommen werden." (red, derStandard.at)
it-indikator
Der it-indikator beobachtet im Quartalsabstand das Jobangebot für IT-Fachkräfte in den führenden
Print- und Online-Stellenmärkten: Kurier, Der Standard, Presse; jobpilot.at/monster.at, karriere.at, derStandard.at.
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Wie passt eigentlichdieser IT-Indikator mit dem Faktum zusammen, dass alleine bei den Siemensianern einige 100 hochbezahlte Software-Entwickler-Jobs weggefallen sind?
Je mehr man diesen Artikel hinterfrägt, desto mehr wird offensichtlch: Das ist eine klassisch geschobene Sache und offensichtlich eine Zeitungsente. Eventuell auch nur eine verdackte bezahlte Anzeige der IV und Co.
unbedingt immer die durchschnittliche Entlohnung, in Vergleichen zu Vorjahren entsprechend inflationsbereinigt, mit angeben. So sind diese Jubelmeldungen leider ohne Aussage.
Denn es ist ja wohl wenig toll, wenn nur irgendwelche 5.- Euro/Stunde Jobs und Halbtagsjobs oder gar nur geringfügig angestellt auch in der IT boomen.
Word-Überschrift-Einsteller, Netzteil-Auswechsler, User-Anleger, Maus-Pfleger, HTML-Text-Copy-Paster, Druckerpapier-Manager, VorOrt-Power-Knopf-Drücker und Palmwedler für den Vertrieb.
und jetzt nochmal in Personalerdeutsch:
service-desk-manager, 2nd-level-technician, operations-manager, IT-administrator, HTML-developer und IT-consultant
Zuerst kommt ein Artikel, das mit Hilfe eines großen internationalen Softwarekonzerns 15 lanzeitarbeitslose Mag. (internationale Entwicklung) zu IT-Fachleuten ausgebildet werden um dem drohenden Facharbeitermangel entgegenzuwirken.
Händegerungen wird dann erst nachher, wenn Fitzhum et al. wieder an der Reihe ist.
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